L, D 2026. Regie: Caroline Kox. Mit: Johanna Wokalek, Victoria Trauttmansdorff Start:
In Koxis Liebhaberinnen sprechen und performen die Schauspieler*innen Elfriede Jelineks gleichnamigen Text. Es geht um alternde Körper und was es bedeutet, den eigenen Leib ein Leben lang vermarkten zu müssen. Filmkritik
Ö, L 2026. Regie: Ulrike Ottinger. Mit: Isabelle Huppert, Lars Eidinger Start:
Ulrike Ottingers langjähriges Herzensprojekt Die Blutgräfin ist ein zwangloser Filmexzess und eine komplexe Tiefenbohrung in die todessehnsüchtige Geschichte Wiens. Filmkritik
DK 2026. Regie: Nicolas Winding Refn. Mit: Charles Melton, Sophie Thatcher Start:
Cannes 2026: Der bisher unbeliebteste Film des Festivals ist einer der besten. Nicolas Winding Refns retrofuturistischer Her Private Hell treibt diverse Genres an ihre Grenzen und zeigt, was im Programm bisher gefehlt hat: Echte Experimentierfreude. Filmkritik
KOL, USA 2025. Regie: Stillz. Mit: Brahian Acevedo, Juan Pablo Baena Start:
Grand Theft Auto Medellin: In seinem hypnotischen Kinodebüt Barrio Triste lässt Musikvideo-Regisseur Stillz jugendliche Gangster durch die kolumbianische Millionenstadt streifen. Die Kamera wird dabei zum Komplizen. Filmkritik
Locarno Film Festival 2026: Geschichte als geschichtet begreifen. Luise Donschens Morgen vor langer Zeit überspannt in den Geschichten dreier Frauen 500 Jahre deutsche Geschichte und ist doch wie aus einem Guss. Filmkritik
Scheinbar eine klassische RomCom, wird No Good Men von der brutalen Wirklichkeit im Afghanistan nach Rückkehr der Taliban eingeholt. Die Verbindung von Realität und Fiktion verleiht dem Film eine Kraft, die über seine konventionelle Form hinausgeht. Filmkritik