Demnächst im Kino

Liebhaberinnen – Kritik

L, D 2026. Regie: Caroline Kox. Mit: Johanna Wokalek, Victoria Trauttmansdorff
Start:

In Koxis Liebhaberinnen sprechen und performen die Schauspieler*innen Elfriede Jelineks gleichnamigen Text. Es geht um alternde Körper und was es bedeutet, den eigenen Leib ein Leben lang vermarkten zu müssen. Filmkritik 

Die Blutgräfin – Kritik

Ö, L 2026. Regie: Ulrike Ottinger. Mit: Isabelle Huppert, Lars Eidinger
Start:

Ulrike Ottingers langjähriges Herzensprojekt Die Blutgräfin ist ein zwangloser Filmexzess und eine komplexe Tiefenbohrung in die todessehnsüchtige Geschichte Wiens. Filmkritik 

If Pigeons Turned to Gold – Kritik

SL, CZ 2026. Regie: Pepa Lubojacki. Mit: Pepa Lubojacki, David Richter
Start:

Berlinale 2026 – Forum: Die Dokumentarfilmerin Pepa Lubojackis begleitet ihren Bruder durch die Alkoholsucht, ohne ihm helfen zu können. If Pigeons Turned to Gold ist Kino gewordene Überforderung mit einer Situation. Filmkritik 

Her Private Hell – Kritik

DK 2026. Regie: Nicolas Winding Refn. Mit: Charles Melton, Sophie Thatcher
Start:

Cannes 2026: Der bisher unbeliebteste Film des Festivals ist einer der besten. Nicolas Winding Refns retrofuturistischer Her Private Hell treibt diverse Genres an ihre Grenzen und zeigt, was im Programm bisher gefehlt hat: Echte Experimentierfreude. Filmkritik 

Übergang – Kritik

D 2026. Regie: Peter Badel, Chris Wright
Start:

Locarno Film Festival 2026: Bis kurz vor seinem Tod im Jahr 2024 arbeitete Thomas Heise an dem ausgesprochen persönlichen Film, fertiggestellt wurde Übergang nun von Peter Badel und Chris Wright, zwei langjährigen Mitstreitern des Regisseurs. Entstanden ist ein Werk der geräumigen Bilder. Filmkritik 

Barrio Triste – Kritik

KOL, USA 2025. Regie: Stillz. Mit: Brahian Acevedo, Juan Pablo Baena
Start:

Grand Theft Auto Medellin: In seinem hypnotischen Kinodebüt Barrio Triste lässt Musikvideo-Regisseur Stillz jugendliche Gangster durch die kolumbianische Millionenstadt streifen. Die Kamera wird dabei zum Komplizen. Filmkritik 

Morgen vor langer Zeit – Kritik

D 2026. Regie: Luise Donschen. Mit: Gerti Drassl, Manuela Biedermann
Start:

Locarno Film Festival 2026: Geschichte als geschichtet begreifen. Luise Donschens Morgen vor langer Zeit überspannt in den Geschichten dreier Frauen 500 Jahre deutsche Geschichte und ist doch wie aus einem Guss. Filmkritik