Jean-Pierre Melville gilt als Meister im Genre der Gangsterfilme. Der Teufel mit der weißen Weste (Le Doulos) etablierte bereits 1962 eine visuelle und thematische Sparsamkeit, die dem Film zu einer außerordentlichen Dichte verhalf. weiter
Ein bekennender Marxist verfilmt das Leben Jesu, da verwundert es nicht, dass dessen Figur vor allem als gesellschaftlicher Außenseiter gezeichnet wird. weiter
Man könnte Inland Empire wohl als David Lynchs konsequente Weiterentwicklung seiner Idee von einem brachial synästhetischen Gesamtkunstwerk bezeichnen. weiter
In Themroc (1972) entwirft Claude Faraldo die Metamorphose der Hauptfigur zum Höhlenmenschen als den ultimativen Befreiungsakt von gesellschaftlichen Zwängen und Alltagsmonotonie.weiter
In der von Norman Jewison und Drehbuchautor William Harrison entworfenen Zukunftsvision von 1975 ist Rollerball eine Art Opium fürs Volk, ein soziales Spektakel wie im alten Rom, dem die Massen mit Begeisterung in der Arena und am Fernseher beiwohnen - nur tragen die Gladiatoren hier Rollschuhe. weiter