Neu auf critic.de

Der Polarexpress – Kritik

Für einen Weihnachtsfilm hat sich das oscarprämierte Erfolgsduo Tom Hanks / Robert Zemeckis wieder zusammengetan. Ihr Polarexpress ist die computeranimierte Verfilmung eines Kinderbuchs mit herzerwärmender Handlung und spektakulären, visuellen Attraktionen. Filmkritik 

Der letzte Tag des Salvador Allende – Kritik

Michael Trabitzschs Dokumentarfilm versucht, den letzten Tag im Leben des chilenischen Staatspräsidenten Salvador Allende zu rekonstruieren. Vor allem durch Gespräche mit den engsten Mitarbeitern Allendes, aber auch eingestreutem Dokumentarmaterial, entsteht neben einem Bericht über den von General Augusto Pinochet angeführten Militärputsch vor allem ein persönliches Bild Allendes. Filmkritik 

Das Vermächtnis der Tempelritter – Kritik

Nicolas Cage spielt den Forscher Benjamin Franklin Gates. Seit acht Generationen suchen die Männer seiner Familie nach einem Schatz. Natürlich ist dies nicht irgendein Schatz, sondern der Schatz der Schätze, wie die Figuren auch ständig wiederholen. Es ist der National Treasure, oder eben Das Vermächtnis der Tempelritter. Dabei ist die Geschichte seiner Vorväter der alleinige Ansporn für den eindimensionalen Charakter. Filmkritik 

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns – Kritik

Bridget Jones hat eigentlich ihr Glück – also den richtigen Mann fürs Leben – gefunden; aber mit genügend Selbstzweifeln kann man natürlich auch dieses Glück ins Wanken bringen. Was in Romanform noch leidlich unterhaltsam war, wird auf der Leinwand zu einem weitgehend vorhersehbaren Rührstück mit gelegentlichen Slapstickeinlagen. Es ist dringend davon abzuraten, dieser „romantischen Komödie“ einen Abend zu opfern. Filmkritik 

Die große Verführung – Kritik

Die Bewohner eines gottverlassenen Inseldörfchens in Kanadas Norden buhlen mit allen Mitteln um einen Arzt, an dessen Praxiseröffnung die Zukunft der Gemeinde hängt. Witzige, manchmal etwas platte Komödie, die in Quebec der absolute Publikumsrenner war. Filmkritik 

Dina – Meine Geschichte – Kritik

Ole Bornedal erzählt in seiner Verfilmung der literarischen Dina-Trilogie der norwegischen Autorin Herbjoerg Wassmo die Geschichte eines traumatisierten Mädchens, das ihr gesamtes Leben über Verluste definiert. Die pittoresken Bilder Norwegens im vorvergangenen Jahrhundert entschädigen dabei nicht für eine völlig dysfunktionale Narration. Filmkritik 

Die fetten Jahre sind vorbei – Kritik

Nach seinem Debüt, dem psychologischen Drama Das weiße Rauschen (2001), überrascht Hans Weingartner jetzt mit einer politischen Komödie: Eine Gruppe junger Idealisten von heute entführt einen alten Idealisten von gestern – die Liebe spielt dabei aber die größte Rolle. Ein sehenswerter Film, der vor allem durch die schauspielerischen Leistungen überzeugt. Filmkritik 

Verrückte Weihnachten – Kritik

Die Kranks beschließen, Weihnachten ausfallen zu lassen und stattdessen zu verreisen. Ihren Boykott sämtlicher Feiertags-Konventionen will die Nachbarschaft überhaupt nicht tolerieren. Verrückte Weihnachten (Christmas with the Kranks) ist Popcorn-Kino im besten Sinne: leicht verdaulich und sehr unterhaltsam. Filmkritik 

Head in the Clouds - Mit dem Kopf in den Wolken – Kritik

Head in the Clouds ist ein episches Liebesdrama vor dem tragischen Hintergrund des spanischen Bürgerkrieges und der Invasion Frankreichs durch die Nazis. Oscarpreisträgerin Charlize Theron durchlebt eine ménage à trois zwischen leidenschaftlichen Schicksalswegen der Liebe und politischem Kampf gegen den Faschismus. Atmosphärisch gut inszeniertes Kino im Hollywoodformat mit leichten Schwächen in der Charakterzeichnung. Filmkritik