Literaturverfilmung

There Will Be Blood

VoD: Zwei Heilsbringer sind einer zu viel. P.T. Anderson lässt Don Camillo und Peppone aufeinandertreffen – doch diesmal versteht er keinen Spaß. Filmkritik 

Into the Wild

Sean Penns Film über einen Aussteiger, der sich selbst und sein Glück in der Wildnis Alaskas sucht, geizt nicht mit wunderschönen Naturbildern und großartigen Schauspielern, aber auch nicht mit Pathos und Erlösungsmetaphorik. Filmkritik 

Schmetterling und Taucherglocke

Julian Schnabel will uns spüren lassen, was es heißt, gelähmt zu sein. Seine Regie wurde in Cannes und mit einem Golden Globe prämiert – Auszeichnungen, die auch der erstaunlichen Hauptfigur gelten könnten. Filmkritik 

Der Nebel

Im Nebel sind die Ungeheuer, im Supermarkt die Menschen. Was als Sozialstudie mit Monstren angelegt ist, wird erst mit dem fulminanten, radikalen, fürchterlichen Schluss zu einem wirklich bemerkenswerten Film. Filmkritik 

Der goldene Kompass

Es ist kurz vor Weihnachten, und wieder steht die Verfilmung einer Fantasy-Buchserie ins Haus. Dieses Mal geht es nicht nach Mordor, Narnia oder Hogwarts, sondern in eine überaus schön anzusehende Parallelwelt mit einer ganz eigenen Art von Haustieren. Filmkritik 

Nichts als Gespenster

Die Reisenden und Liebenden in Martin Gypkens’ erstrangig besetztem Episodendrama suchen in der Fremde und im Anderen, was ihnen fehlt. Durch ihr eigenes Leben geistern sie wie Gespenster. Filmkritik 

Mein Kind vom Mars

Ein kleiner Junge behauptet, ein Marsmensch zu sein. Ausgehend von dieser Prämisse lässt das prominent besetzte Science Fiction-Märchen Mein Kind vom Mars nichts unversucht, um dem Zuschauer Empathie und Anteilnahme zu entlocken. Filmkritik 

Abbitte

Ian McEwans Bestseller schreit mit seinen großen Gefühlen nach großem Publikum. Regisseur Joe Wright ist das nicht genug. Filmkritik 

Invasion

Nicole Kidman kämpft um ihren Sohn und gegen Körperfresser. Invasion ist bereits das dritte Remake eines Science-Fiction-Klassikers. Filmkritik 

Der Sternwanderer

Der Verfilmung von Neil Gaimans Fantasyroman fehlt leider die Essenz des Buches. Unterhaltsamer und jedenfalls witziger als die übliche Genrekost ist sie aber allemal. Filmkritik 

Es geschah am helllichten Tag

Friedrich Dürrenmatt verfasste das Drehbuch zu einem der legendärsten deutschen Filme der Nachkriegszeit, in dem Heinz Rühmann und Gert Fröbe als Kommissar und Kindermörder auftreten. TV-Empfehlung 

Gespräche mit Gott

Wie lassen sich Glaube und Gottvertrauen mit einem aufgeklärten und reflektierten Menschen vereinen? Ein Film über den Bestsellerautor Neale Donald Walsch gibt darüber Aufschluss. Filmkritik 

Geliebte Jane

Einer neuen Biographie zufolge soll Englands Schriftstellerikone Jane Austen ihren eigenwilligen Romanheldinnen gar nicht allzu unähnlich gewesen sein. Geliebte Jane zeigt Austens junge Jahre und ihre erste Liebschaft, die sie in ihrem Werdegang als Autorin angeblich sehr geformt haben soll. Filmkritik 

Wächter des Tages

Timur Bekmambetows Fortsetzung von Wächter der Nacht (Notschnoi dosor, 2004) bietet eine komplexe und kompliziert erzählte Geschichte ohne allzu viele Hintergrundinformationen. Ästhetisch setzt sich der Film kaum von seinem Vorgänger ab. Filmkritik 

Ein fliehendes Pferd

Die Neuverfilmung von Martin Walsers berühmter Novelle über die Midlife Crisis bringt ein sehr überzeugendes Schauspielerensemble zusammen. Das Unterfangen, aus dem Text eine Komödie zu machen, gelingt aber nur halb. Filmkritik 

Zimmer 1408

Braucht das Kino einen weiteren Film über ein Hotelzimmer, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht? Mikael Håfströms Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King ist sicherlich kein innovativer, aber dennoch ein erstaunlich effektiver Gruselthriller der alten Schule. Filmkritik 

Macbeth - Der Königsmörder

Vor Kurosawa und Polanski adaptierte bereits Orson Welles Shakespeares meisterhafte Tragödie. Eine hochoriginelle Literaturverfilmung, die einmal mehr den Genius des großen Filmmagiers belegt. Filmkritik 

Lady Chatterley

Pascale Ferran widmet sich in ihrem ersten Film seit neun Jahren Regieabstinenz D. H. Lawrences wahrscheinlich berühmtestem Roman. Ihre Lady Chatterley-Version zeichnet sich gleichermaßen durch ungewöhnliche Komplexität und überwältigende Sinnlichkeit aus. Filmkritik 

Harry Potter und der Orden des Phönix

Der neueste, fünfte Film aus der Harry-Potter-Reihe ist solides Abenteuerkino mit viel Spezialeffekten und ohne Längen – dafür fehlt einiges, was die Romane J.K. Rowlings so interessant macht. Filmkritik