Literaturverfilmung

Obaba

Ein Film über ein entlegenes Bergdorf und seine in ihren Privatmythen gefangenen Einwohner, über die Grenzen des Dokumentierbaren und die allen Fakten überlegene Wahrheit des Erzählens – und über Eidechsen mit ziemlich fiesen Marotten. Filmkritik 

Das Mädchen Keetje Tippel

Paul Verhoevens dritter Spielfilm erzählt die auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Geschichte eines jungen Mädchens, das in den Niederlanden des ausgehenden 19. Jahrhunderts in in einem verarmten Arbeiterviertel lebt. Filmkritik 

A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm

Paranoia, Drogen und der schlussendliche Verlust der Realitätswahrnehmung ergeben in A Scanner Darkly ein dystopisches Bild einer Zukunft, in der die Suche nach dem Glück für viele in einer tödlichen Sackgasse endet. Filmkritik 

Das doppelte Lottchen

Erich Kästners immer noch populäres Kinderbuch aus den vierziger Jahren über ungleiche Zwillinge, die ihre geschiedenen Eltern wieder zusammenbringen wollen, ist bereits mehrfach verfilmt worden. Jetzt erstmals als Zeichentrickversion. Filmkritik 

Die History Boys - fürs Leben lernen

Anfang der achtziger Jahre in England wird eine Gruppe hochbegabter Schüler auf die Aufnahmeprüfung für Oxford und Cambridge vorbereitet. Dabei prallen zwei unterschiedliche Auffassungen von Bildung und Lehre aufeinander. Filmkritik 

Shooter

Der actionreiche Film um ein Attentat auf den amerikanischen Präsidenten zeigt Mark Wahlberg auf den Spuren von Sylvester Stallone: Allein gegen alle kämpft ein Elitesoldat, der alle Tricks kennt, gegen ein korruptes System. Filmkritik 

Vollidiot

Der Titel ist provokant, ebenso die Besetzung mit TV-Comedian und Schauspielnovize Oliver Pocher. Im Vergleich dazu erscheint die Geschichte um den verzweifelten und frustrierten Endzwanziger Simon Peters doch recht konventionell. Filmkritik 

Freedom Writers

Hilary Swank als engagierte junge Lehrerin, eine Schulklasse voller Probleme und ein Vorort von Los Angeles, in dem Gewalt und Rassismus den Alltag beherrschen. Filmkritik 

Tagebuch eines Skandals

Zwei Lehrerinnen und dazwischen ein 15-jähriger Schüler: Richard Eyre gelingt mit Tagebuch eines Skandals ein vielschichtiges Porträt zweier ungleicher Frauen. Filmkritik 

The Good German

Ist es möglich, innerhalb der heutigen Filmlandschaft einen Film zu drehen, der nicht nur aussieht, wie die Werke des klassischen Hollywoodkinos, sondern auch so funktioniert? Steven Soderberghs The Good German liefert jede Menge Gegenargumente. Filmkritik 

Hannibal Rising

Wer schon immer wissen wollte, woher Hannibal Lecters Appetit auf Menschenfleisch stammt, wird mit Hilfe von Hannibal Rising diese Wissenslücke schließen können. Weitergehende Erwartungen sollte man an den Film lieber nicht richten. Filmkritik 

Es begab sich aber zu der Zeit…

Kurz vor Weihnachten kommt die Geschichte von Maria und Joseph ins Kino. Der Film bietet jedoch nur eine gefällige Nacherzählung, die sich wegen ihrer Ideenlosigkeit in erstarrten Bildern verliert. Filmkritik 

Shinobi

Die Ninjas sind wieder da, allerdings ohne Chuck Norris und mutierte Schildkröten. Der aufwändig produzierte japanische Blockbuster Shinobi versucht, an den Erfolg moderner chinesischer Martial-Arts-Streifen anzuschließen. Filmkritik 

Als das Meer verschwand

Blühende Obstbäume, sattgrüne Hügel und tiefschwarze Familiengeheimnisse verschränkt der Neuseeländer Brad McGann in seinem Debütfilm. Eigentlich ein etwas abgestandener Mix, der unweigerlich an Rosamunde Pilcher erinnert. Aber spannend und kunstvoll kombiniert, entfaltet die Verbindung einen frischen Geschmack. Filmkritik 

Lenz

Lenz ist ein Ungestümer, ein Mensch, der in Extremen fühlt, lebt und liebt, und der beständig der Borderline des Wahnsinns zu entkommen sucht, indem er sie im Zickzacklauf überspringt. Filmkritik 

Der Mann mit dem goldenen Arm

Otto Premingers Der Mann mit dem goldenen Arm (The Man with the Golden Arm, 1955) ist ein Film, der seinerzeit Tabus brach. Heute ist er auch aus anderen Gründen empfehlenswert. Filmkritik 

Das Fest des Ziegenbocks

Luis Llosa spürt den Machtstrukturen in der Dominikanischen Republik um General Trujillo nach und inszeniert den Bestsellerroman des peruanischen Autors Mario Vargas Llosa als tränenseligen Politthriller. Filmkritik 

Der Fluch der Betsy Bell

Eine Farmerfamilie wird im 19. Jahrhundert von einem Fluch heimgesucht, der bis in die Gegenwart reicht. Nach dem groben, von der Kritik einhellig verrissenen Film zum Rollenspiel Dungeons & Dragons (2000) hat sich Regisseur Courtney Solomon eine Spukgeschichte vorgenommen. Filmkritik 

Das Haus der schlafenden Schönen

Ein alter verzweifelter Mann, der keinen Schlaf findet, und junge wundervolle Frauen, die narkotisiert wurden. In Das Haus der schlafenden Schönen erzählt Vadim Glowna bedeutungsschwer von Angst, Begierde und Tod. Filmkritik 

7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug

Vor zwei Jahren wurde 7 Zwerge - Männer allein im Wald zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten. Es war also unvermeidlich, dass Otto Waalkes für eine Fortsetzung erneut die humoristische „Elite“ des Landes um sich versammelt. Filmkritik