So sehr sich Frank Borzages Filme auf die Liebe konzentrieren, so sehr tun sie das im Widerstreit mit einer feindlichen Welt. Das Berliner Arsenal zeigt im September zwanzig seiner Filme. weiter
Was Kulturpolitiker vom Hofbauerkongress lernen können und wie ein Schreibkombinat das Spiel mit Gegenkinotraditionen in den Tatort schmuggelt: Ein Gespräch zwischen Lukas Foerster und Matthias Dell. weiter
Showman Eckhart Schmidt über seine Anfänge, die Zeitschrift Filmkritik als Feindbild, Reparaturarbeiten an Blacky Fuchsberger und eine Ohrfeige von Reinhard Hauff. weiter
Bei Virgil Vernier verspritzen junge Erben in einer Villa Champagner. Bei Pedro Costa sind die Bewohner eines Armenviertels mehr dem Off als dem Sichtbaren verbunden: Sein mit dem Hauptpreis ausgezeichneter Vitalina Varela ist einer der dunkelsten und traurigsten Filme, die je gedreht wurden. weiter
In der zweiten Runde aus Locarno wird’s politisch: Terror in einem fiktiven Militärstaat, Gentrifizierungsnöte in San Francisco, Pariser Vorstadtkinder, die Wahlplakate kleben. Nebenan veranstaltet die Schweizer FDP ihren eigenen Filmwettbewerb. weiter
In Locarno sind die ersten Filme so sexy und schick wie die Leopardenmuster auf den Absperrbändern der Stadt. Notizen vom Festival, mit neuen Werken von Koji Fukada, Ulrich Köhler und Henner Winckler – und dauererregten Figuren im Regiedebüt von Nadège Trebal. weiter
Schwabinger Slacker- und Spinnerfilme, 80er-Jahre-Starkino und früher Mumblecore, Nichtganzpornos und digitale Filmgedichte: In den nächsten Wochen unternehmen wir einen Streifzug durch das unerschöpfliche Werk von Eckhart Schmidt. weiter
Gegenüber der wahnwitzigen Raserei von Dog Eat Dog ist First Reformed ein eher konservatives Werk – und zugleich ein Film, mit dem sich Autor und Regisseur Paul Schrader selbst zur Marke macht. weiter
Auf dem Retrospektiven-Festival in Bologna konnte man dieses Jahr Klassiker wie Sneak Previews sehen oder mit Francis Ford Coppola eine Ostermesse auf der Piazza Maggiore feiern. Ein Potpourri an Eindrücken. weiter
Das Berliner Arsenal zeigt eine Reihe mit Film Noirs von fünf Regisseurinnen. Das Programm macht dabei weniger eine spezifisch weibliche Noir-Ästhetik sichtbar, als es das düster-komplexe Genrekino der 1940er und 1950er als genuin transnationales Phänomen erkennen lässt. weiter