Queere Jugendliche in Minecraft-Welten, japanische Volleyballerinnen gegen den Lauf der Zeit, sprechende Autos, die die Revolution planen: Eindrücke von der digitalen Ausgabe des Filmfestivals Rotterdam. weiter
Kribbelnde Ungeduld, prickelnde Gefahr, unsicheres Blinzeln: Drei Filme über erste Schwimmversuche im Haifischbecken der Liebe. weiter
Lust und Selbsthass machen den Figuren einen Strich durch die Rechnung, Entsetzen und Befreiung fallen zusammen. Mal sind die Filme der Französin Catherine Breillat explizit und drastisch, mal bleibt alles der Fantasie überlassen. weiter
Inmitten der Sexfilmwelle der 1970er Jahre wirkten die Regiearbeiten von Jürgen Enz steif und verklemmt. In seinen Dirndl- und Lederhosen-Filmen herrscht überall Zwang. Doch mit ihrer bizarren Ästhetik und zermürbenden Qualität haben sie uns viel zu bieten. weiter
Taipeh, Seoul, Tokio – drei Filmschauplätze voller Einzelschicksale. Über ein sublim bebildertes Kinorätsel, einen pessimistischen Autorenfilm aus dem Giftschrank und eine neo-dadaistische Sex-Collage mit hoffnungslosen Minderjährigen. weiter
Ozeanische Gefühle im stillen Kämmerchen, Mückenattacke in einem US-Autokino, Himalaya-Expeditionen von Mamas Wohnung aus: critic.de-Autor*innen schreiben über widersprüchliche Begierden in einem Jahr der Sicherheitsabstände. weiter
Die Zeichentrickfigur Porky Pig versucht sich selbst als Cartoonist, Popeye behauptet sich als weltgrößter Seemann, Shell bringt Roboter zum Tanzen: Ein Streifzug durch die frühe Animationsfilmgeschichte, der in dreißig Minuten so einige Raffinessen bereithält. weiter
Wen Godards Spätwerk in der jugendlichen Trotzphase erwischt, der braucht keinen Referenzkosmos. Erinnerung an eine naive erste Begegnung mit dem Altmeister, der seine Zerstörungswut zuletzt vermehrt auf die technischen Mittel des Films gerichtet hat. weiter
Der Regisseur Janusz Majewski begann seine Karriere als Fachmann für das Unheimliche. Später erweckte er Landschaften und Milieus der untergegangenen polnischen Vorkriegszeit in großen Kostümfilmen zum Leben. Über drei seiner Filme, die auf YouTube vefügbar sind. weiter
Manche begehren die Intensität des Lebens, manche sind ihr hilflos ausgeliefert. Warum das Kino die Flucht aus den Umständen zu häufig als heroischen Akt denkt. weiter