D, SC 2004. Regie: Thomas Riedelsheimer. Mit: Evelyn Glennie, Fred Frith Start:
Thomas Riedelsheimers Dokumentarfilm Touch the Sound ist ein sensibles Porträt der klassischen Percussion-Künstlerin Evelyn Glennie, die aufgrund ihrer Schwerhörigkeit lernen musste, mit ihrem ganzen Körper zu hören, Töne zu fühlen. Paradoxerweise ist es gerade der Umstand ihrer Behinderung, der sie besser „hören“ und in Klangwelten eintauchen lässt, die den meisten Menschen verwehrt bleiben. Touch the Sound stellt den gelungenen Versuch dar, diese verschlossene Dimension des Klanges für den Zuschauer/Zuhörer zu öffnen. weiter
USA 2004. Regie: Paul W. S. Anderson. Mit: Sanaa Lathan Start:
Ein Forschungsteam gerät zwischen die Fronten der rivalisierenden Film-Monster aus den Alien- und Predator-Filmen. Ein mittelmäßiger und vorhersehbarer Actionfilm, der weder inhaltlich, noch filmisch die Größe seiner Vorbilder erreicht. weiter
USA, D, GB, AR 2004. Regie: Walter Salles. Mit: Gael García Bernal, Rodrigo la de Serna Start:
Die Reise des jungen Che (Diarios de motocicleta) erzählt die Reise des damals noch unbekannten Ernesto „Che“ Guevaras und seines Freundes Alberto Granado, ausgehend von ihrer Heimat Argentinien nach Venezuela, die sie während, bzw. nach ihrem Studium unternahmen. Walter Salles zeigt eindrucksvoll die Reise zweier junger Männer, die als Abenteuer beginnt und für sie als Offenbarung endet. weiter
USA 2003. Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcini. Mit: Paul Giamatti, Hope Davis, Harvey Pekar Start:
American Splendor ist die Verfilmung des Lebens von Harvey Pekar, der durch seine autobiografischen Comics zum amerikanischen Antihelden und zur Kultfigur der Undergroundszene wurde. Dem Regieduo Shari Springer Berman und Robert Pulcini ist dabei eine mehrfach ausgezeichnete Mischung aus interessantem Spielfilm und informativer Dokumentation über den neurotischen Comic-Autor gelungen. weiter
NO 2003. Regie: Morten Tyldum. Mit: Nicolai Cleve Broch, Aksel Hennie, Anders Baasmo Christiansen Start:
Buddy ist eine amüsante Komödie um drei norwegische Freunde, die sich eine Wohnung teilen. Als sie über Nacht berühmt werden, ist die Freude erst einmal groß. Bald müssen sie sich aber auch mit den Schattenseiten des Ruhms auseinandersetzen. weiter
D 2004. Regie: Matthias Dinter. Mit: Tino Mewes, Thomas Schmieder Start:
In Die Nacht der lebenden Loser verwandeln sich drei Freunde über Nacht in Zombies und gewinnen bei ihren Schulkameraden durch ihre neu gewonnen Kräfte plötzlich an Beliebtheit. Anstatt das Genre des Zombie-Films zu parodieren, verliert sich das Debüt von Matthias Dinter in einer Anhäufung von Fäkalhumor und öden Kiffer-Witzen. weiter
Ö 2003. Regie: Ruth Mader. Mit: Aleksandra Justa, Gottfried Breitfuß Start:
Der Debütfilm der österreichischen Regisseurin Ruth Mader schildert die politisch-wirtschaftliche und die zwischenmenschliche Ausbeutung. Sie erzählt in schneidend kalten Bildern ein komplexes Drama menschlicher Existenz und entlässt den Zuschauer mit dem Paradox einer pessimistischen Hoffnung. Dem auf wichtigen Festivals ausgezeichnetem Film sind viele Zuschauer zu wünschen. weiter
F 2004. Regie: François Ozon. Mit: Valeria Bruni-Tedeschi, Stéphane Freiss Start:
In umgekehrter Chronologie erzählt Ozon die fünf wichtigsten Momente im gemeinsamen Leben von Gilles und Marion, von der Scheidung bis zum Kennenlernen. Mit hervorragenden Darstellern und einem verblüffend einfachen Plot überzeugt der Film auch stilistisch als Zitat unterschiedlicher ästhetischer Strömungen. weiter
USA 2004. Regie: Tod Williams. Mit: Jeff Bridges, Kim Basinger, Jon Foster, Elle Fanning Start:
The Door in the Floor ist die inzwischen fünfte Verfilmung eines John Irving Romans. Es ist die Geschichte eines Ehepaares (Jeff Bridges, Kim Basinger), das in seiner Trauer um den Verlust der Söhne gefangen ist. Als ein junger Student bei ihnen den Sommer verbringt, brechen die Wunden wieder auf. Regisseur Tod Williams verlässt sich in seinem zweiten Film zu Recht auf seine hervorragenden Darsteller, sein Film vermag dennoch nicht wirklich zu fesseln. weiter
USA 2004. Regie: Paul McGuigan. Mit: Josh Hartnett, Diane Kruger, Rose Byrne Start:
Regisseur Paul McGuigan bemüht sich in der Adaption des französischen Films L´Appartement (Lügen der Liebe, Gilles Mimouni 1996) an falscher Stelle um Eigenständigkeit und nimmt der leidenschaftlich-erotischen Vorlage jeglichen Tiefgang. Doch weder als romantische Liebesgeschichte, noch als Märchen und schon gar nicht als Thriller funktioniert sein Film mit den apathisch agierenden Darstellern Josh Hartnett und Diane Krüger. weiter