Neu auf critic.de

Das Gelübde

Seit drei Jahrzehnten gehört Dominik Graf zu den vielseitigsten und interessantesten Regisseuren Deutschlands. In den letzten Jahren widmet er sich, trotz gelegentlichen Kinoproduktionen wie Der rote Kakadu (2006) seinen Fernseharbeiten. TV-Empfehlung 

Funny Games

Dieser Tage kommt Hanekes Remake von Funny Games (1997) in deutsche Kinos, da ist es nur angebracht, dass das Original zeitgleich auf der kleinen Heimleinwand erneut läuft. TV-Empfehlung 

Sydney Pollack gestorben

Der Regisseur, Schauspieler und Produzent Sydney Pollack (Tootsie, 1982; Jenseits von Afrika, 1985; Die Dolmetscherin, 2005) ist gestern im Alter von 73 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. News 

(Ganz) Junge Kritik: Everybody dies but me

Für die einen authentisch und nah dran, für die anderen klischeehaft und platt. Beim letzten Wettbewerbsbeitrag der Semaine, dem russischen Everybody dies but me gehen die Meinungen der Schüler-Kritiker vielleicht am weitesten auseinander. Eins steht fest: Das Pubertäts-Arbeiterviertel-Drama ist alles andere als subtil. Ob es allerdings seinem Sujet einen „frischen Wind“, so das Motto der diesjährigen Ausgabe des Kritiker-Festivals, verpassen kann, ist mehr als fraglich. Special 

Die goldene Karosse – Kritik

Laut Eric Rohmer das „Sesam-öffne-dich zum ganzen Werk Renoirs“, rückt Die goldene Karosse jene Frage ins Rampenlicht, die den französischen Meisterregisseur zeitlebens beschäftigte: Wo endet die Kunst und wo beginnt das Leben? Filmkritik 

Ich erschoss Jesse James

Samuel Fullers Debütfilm erzählt die Geschichte von Robert Ford (John Ireland), ehemaliges Mitglied der Bande um den legendären Outlaw Jesse James, der schließlich von Ford für eine Kopfprämie umgebracht wurde. TV-Empfehlung 

(Ganz) Junge Kritik: Snow

In das abgeschiedene Leben, das die Frauen von Slavno führen, brechen gleich doppelt Kapitalismus und Gegenwart ein: mit der Hoffnung auf die Anbindung an die Stadt, die einen kleinen Absatzmarkt für ihre landwirtschaftlichen Produkte bieten könnte, und dem lukrativen Angebot eines Verkaufs ihres gesamten Dorfes an Investoren. Der Regisseurin Aida Begic gelingt in ihrem Debüt das intime und komplexe, weit über Stadt-Land-Gegensätze hinausreichende Porträt einer Nachkriegsgesellschaft. Special