Shit Year – Kritik
Es war ein beschissenes Jahr für die Hollywood-Diva Colleen West. Wenn daraus aber solche Bilder entstehen wie in Cam Archers kunstvollem Drama, dann braucht das Kino noch mehr tief deprimierte Figuren. Filmkritik
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Es war ein beschissenes Jahr für die Hollywood-Diva Colleen West. Wenn daraus aber solche Bilder entstehen wie in Cam Archers kunstvollem Drama, dann braucht das Kino noch mehr tief deprimierte Figuren. Filmkritik
Oft ist es die pure Verzweiflung, die Menschen antreibt, Unmenschliches zu tun. Das Klischee vom kriminellen Ausländer bedient Der Albaner, dessen Titel ganz programmatisch zu verstehen ist, jedoch nur auf den ersten Blick. Filmkritik
Eine mutige Dokumentation der Filmemacherin Sudabeh Mortezai über ein häufig tabuisiertes Thema in einem repressiven Staat: Ehe auf Zeit im Iran. Filmkritik
Detektivarbeit in Zeiten von Facebook und Twitter: Um nicht mit mehr als 20 Männern zu schlafen, sucht Ally unter ihren Ex-Freunden den Mann fürs Leben. Filmkritik
Mit einer sehr starken (anglo-)amerikanischen Präsenz und wenigen asiatischen Filmen wartet der Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig in 2011 auf.
Nachdem bereits gestern das Programm der Nebenreihe Orizzonti bekannt gegeben wurde, veröffentlichte das Internationale Filmfestival von Venedig (Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica) heute das Programm der Hauptsektionen (Wettbewerb, Außerhalb des Wettbewerbs und Events) ihrer 68. Ausgabe, die vom 31. August bis 10. September stattfinden wird.
Zu den bereits angekündigten Filmen von George Clooney und David Cronenberg gesellen sich, wie bereits in den vergangenen Tagen durchgesickert war, William Friedkin, Abel Ferrara, Tomas Alfredson mit Dame, König, As, Spion und Todd Solondz. Steve McQueen zeigt nach seinem herausragenden Debüt Hunger (2008) seinen zweiten Film Shame. Giorgos Lanthimos, der mit Dogtooth 2009 einen Festivalhit landete, zeigt Alps. Sion Sono legt mit Himizu schon wieder einen neuen Film vor (nach dem kürzlich in Cannes gezeigten Guilty of Romance). Die Hongkonger Regisseurin Ann Hui (die etwa den sehr schönen The Postmodern Life of My Aunt gemacht hat) und der Taiwanese Wei Te-Sheng, der seinen zweiten Spielfilm Seediq Bale zeigt, ergänzen die asiatische Fraktion im Wettbewerb. News
Joaquin Phoenix hängt seine Rolle als Schauspielpuppe an den Nagel und mutiert in Casey Afflecks Pseudo-Doku zum unausstehlichen Rapper „JP“.
Vor der rauen Kulisse der Normandie erzählt Alix Delaporte eine romantische Geschichte ganz ohne Kitsch. Filmkritik
Mit West is West hat der Fernsehregisseur Andy De Emmony eine Fortsetzung der Migranten-Komödie East is East gedreht. Auch diesmal steht die Familie Khan aus einem Vorort Manchesters im Mittelpunkt. ... Preview
Drei Frauen, drei Städte, drei Geschichten: Der Dokumentarfilm beobachtet Versuche weiblicher Emanzipation in traditionellen Gesellschaften. Filmkritik
Das Internationale Filmfestival von Toronto erweist sich erneut als bedeutendste Plattform für US-amerikanische Filmpremieren. Gestern wurden die ersten gut 50 Filme der 36. Festivaledition (8.-18. September) bekannt gegeben. Eröffnen wird das Festival erstmals ein Dokumentarfilm: From the Sky Down, eine U2-Doku von Davis Guggenheim (Eine unbequeme Wahrheit, An inconvenient Truth, 2006; It Might Get Loud, 2008). Die Liste der Weltpremieren ist schon jetzt beeindruckend: Sarah Polleys Take This Waltz (mit Seth Rogen und Michelle Williams) Alexander Paynes The Descendants (mit George Clooney), Bennett Millers Moneyball (mit Brad Pitt und Jonah Hill), Bruce Beresfords Peace, Love and Misunderstanding (mit Jane Fonda), Luc Bessons The Lady (mit Michelle Yeoh), Rodrigo Garcías Albert Nobbs (mit Jonathan Rhys Meyers und Mia Wasikowska), Jonathan Levines 50/50 (mit Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogen), Jay and Mark Duplass' Jeff, Who Lives at Home (mit Jason Segel und Judy Greer), Jennifer Westfeldts Friends With Kids (mit Kristen Wiig und Jon Hamm), Derick Martinis Hick (mit Chloe Moretz und Blake Lively), Cameron Crowes Dokumentarfilm Pearl Jam Twenty, Francis Ford Coppolas Twixt (mit Val Kilmer und Elle Fanning), Marc Forsters Machine Gun Preacher (mit Gerard Butler und Michelle Monaghan), Julian Farinos The Oranges (mit Hugh Laurie und Leighton Meester), Oren Movermans Rampart (mit Woody Harrelson und Steve Buscemi), Jamie Lindens Ten Year (mit Kate Mara und Channing Tatum) und auch Roland Emmerich darf mit Anonymous (mit Rhys Ifans und Vanessa Redgrave) nicht fehlen. News