Neu auf critic.de

Living Archive

Gerade erst vor ein paar Wochen forderte der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) in einem offenen Brief an den Beauftragten für Kultur und Medien Bernd Neumann eine vor allem finanzielle Stärkung der deutschen Filmarchive. Das Ausmaß der immer desolateren Situation um den Bestand des deutschen Filmerbes sei exemplarisch an permanenten Etatkürzungen vom Bundesarchiv/Bundesfilmarchiv abzulesen. Wie aber überhaupt mit Filmarchiven produktiv umgegangen werden kann, das erforscht jetzt ein seit Anfang Juni und bis Sommer 2012 laufendes Projekt des Arsenal - Institut für Film und Videokunst. Unter dem Titel "Living Archive - Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart" sind Kuratoren, Filmemacher und Künstler eingeladen, aus dem über 8000 Titel umfassenden Archivbestand des Arsenals eigene Projekte zu entwickeln. Dieser Prozess, der im Sommer nächsten Jahres in einem Festival münden soll, wird von öffentlichen Sichtungen begleitet. Die erste findet morgen, am 07.06.2011, um 19h in Anwesenheit von Ulrich Gregor im Arsenal in Berlin statt. Gezeigt wird die Lehrfilmserie Filmstil und Filmtechnik (1968) von Ulrich Gregor und Michael Strauven. News 

Brautalarm – Kritik

Die Vorbereitungen zu einer Hochzeit eskalieren zu einem erbitterten Zickenkrieg. Brautalarm versucht sich an einer ungewohnten Mischung aus Romantic Comedy und Fäkalhumor.  Filmkritik 

Hangover 2 – Kritik

Hangover 2 ist vielleicht das, was man ein archetypisches Sequel nennen könnte, oder jedenfalls: die Bestätigung all der Vorurteile, die man über nachgereichte Zweitfilme so haben kann.  Filmkritik 

Mein Onkel – Kritik

Monsieur Hulot (Jacques Tati) flaniert in Mein Onkel durch perfekt arrangierte Szenarien und schafft famose Formen der Situationskomik. Filmkritik 

Hana, Dul, Sed – Kritik

Im total(itär)en Abseits: Die Doku von Brigitte Weich und Karin Macher folgt vier Fußballnationalspielerinnen. Da sie aus dem Team Nordkoreas stammen, wird der Sport zur Nebensache. Filmkritik 

Eine vernünftige Lösung – Kritik

Als der verheiratete Erland eine Affäre mit der Frau seines besten Freundes beginnt, wagt er den Schritt nach vorne. Er schlägt dem Ehepaar und seiner eigenen Frau vor, zu viert zusammen zu leben. Doch das freie Spiel mit den Gefühlen erweist sich als gefährlich. Filmkritik