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Afrikamera 2011

Das Programm des Filmfestivals Afrikamera (ab dem 16. November 2011 im Berliner Kino Arsenal, www.afrikamera.de) ist in diesem Jahr eine besondere Art „Best of“: Zusammen mit Partnerfestivals aus sieben afrikanischen Ländern wird eine Auswahl von Festivalprogrammen gezeigt. Die jeweiligen künstlerischen Leiter kommen nach Berlin, um von der Rolle ihrer Filmfestivals fürs afrikanische Kino zu berichten und die einzelnen Werke vorzustellen.

So vielfältig wie der Kontinent, so vielfältig sind die Filme: Eine Genrefilm-Spielerei aus Südafrika (Gangster Project, am Sonntag) steht neben den typischen Auseinandersetzungen zwischen Tradition und Moderne in den arabischen Staaten des Nordens – meist aus dem Blickwinkel von Frauen.
So etwa in Les secrets von der tunesischen Regisseurin Raja Amari (am Freitag). Darin geht es um eine Mutter und ihre beiden Töchter (eine davon wird von Hafsia Herzi gespielt, die noch aus Couscous mit Fisch in guter Erinnerung ist), die zurückgezogen in einem alten Haus leben, in dem die Mutter einst als Dienstmädchen arbeitete. Als die modernen, westlich orientierten Besitzer zurückkehren, prallen die verschiedenen Frauenwelten aufeinander. Eine Studie über sexuelle Unterdrückung, mit Thriller-Elementen. News 

Albert Nobbs – Preview

Im Dublin des 19. Jahrhundert gab es für eine Frau eigentlich keine Karrierechancen. Zumindest, wenn sie ihr Leben unabhängig von einem Mann gestalten wollte. Die Protagonistin aus Albert ... Preview 

Anne liebt Philipp – Preview

Der norwegische Film Anne liebt Philipp erzählt eine Liebesgeschichte unter Kindern. Anne ist ein Mädchen, das keinen Bock auf Prinzessinen hat und lieber mit Jungssachen spielt. Erst als ein neuer ... Preview 

Chinese zum Mitnehmen – Preview

Völkerverständigung in Form einer warmherzigen Komödie. Chinese zum Mitnehmen erzählt vom konservativen argentinischen Eisenwarenhändler Roberto, der sich mit dem Chinesen Jun anfreundet. Obwohl ... Preview