Kommentare
Water
31.07.2006
Die in Kanada lebende Inderin Deepa Mehta schildert in Water die schonungslose Geschichte hinduistischer Witwen. Ausgegrenzt und geächtet fristen sie bis heute ein trauriges Dasein am Rande der Gesellschaft. >> weiter...
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Stephanie H
Montag, 18-09-06 21:35
Rochus Wolff
Montag, 11-09-06 12:02
Ups... Danke, der Fehler ist korrigiert!
Christian
Dienstag, 05-09-06 16:48
18 Minuten Länge? Der kam mir aber deutlich länger vor, der Film ;-)
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Der Film versagt bei der Darstellung des Kindes. Statt die Darstellung auf kindlich-naive, teilweise verletzende Ehrlichkeit zu beschränken ("Wie sehe ich aus?" "Alt."), wird ein übertrieben vorlautes, freches Mädchen gezeigt, das im damaligen Indien nicht überlebt hätte.
Die Wahl der westlichen Schauspielerin als Kalyani folgt zwar dem Trend zu westlichem Aussehen, der auch in Indien selbst regiert, ist meines Erachtens jedoch nicht unbedingt die beste.
Die die indische Gesellschaft bis zum heutigen Tag in vielen Schichten und in Abhängigkeit von den Bundesstaaten prägenden Nebenproblematiken, wie zum Beispiel "arranged marriages", werden ausgesprochen "flach" und zu oberflächlich dargestellt.
Gelungen fand ich hingegen die Darstellung der Frau, die zum Schluss des Films das Kind an den Bahnhof mitnahm und auch dass der Film nicht realitätsfremd seinen Schluss in einem Happy End fand.