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The Love That Remains
Lach doch mal
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Ein letztes Mal melden wir uns aus Cannes mit dem großen Festival-Rückblick. Till Kadritzke hat den gesamten Framing-Cannes-Pool am Strand um sich geschart und blickt gemeinsam mit Hannah Pilarczyk, Dunja Bialas, Andreas Busche und Valerie Dirk auf die letzten zehn Tage zurück. Wir beginnen mit einem Gang durch die Nebensektionen und das Programm von Un Certain Regard, in dem gleich drei Debüts von bekannten Schauspieler*innen zu sehen waren: Kristen Stewarts The Chronology of Water, Harris Dickinsons Urchin und Scarlett Johanssons Eleanor the Great. Außerdem besprechen wir weitere Highlights aus den Nebensektionen wie Nadav Lapids Yes über das Israel nach dem 7. Oktober, der vom Wettbewerb abgelehnt wurde und deshalb in der Quinzaine des Cinéastes lief. Im zweiten Teil lassen wir den Wettbewerb selbst Revue passieren, tauschen unsere Gesamteindrücke aus und würdigen Oliver Laxes Film Sirat, der bei Framing bisher zu kurz gekommen ist. Schließlich spielen wir Jury, vergeben unsere persönliche Goldene Palme, lassen noch ein paar in der Berichterstattung untergegangene Filme hochleben und teilen unsere schönsten Festival-Momente.
Goldene Palme (Palme d’or): It Was Just an Accident - Regie: Jafar Panahi
Großer Preis der Jury: Minotaur - Regie: Andrey Zvyagintsev
Preis der Jury (Prix du Jury): Das geträumte Abenteuer - Regie: Valeska Grisebach
Beste Regie: ex aequo: The Black Ball - Regie: Javier Calva, Javier Ambrossi; Vaterland - Regie: Pawel Pawlikowski
Bester Darsteller: Valentin Campagne und Emmanuel Macchia (Coward)
Beste Darstellerin: Tao Okamoto und Virginie Efira (All Of A Sudden)
Spezialpreis: Bi Gan (Resurrection)
Bestes Drehbuch: Emmanuel Marre (A Man of His Time)
Goldene Palme (Palme d’or) für den besten Kurzfilm: For the Opponents - Regie: Federico Luis
Goldene Kamera (Caméra d’or) für den besten Debütfilm: Ben Imana- Regie: Marie-Clementine Dusabejambo
Golden Eye Spezialpreis der Jury: The Six Billion Dollar Man - Regie: Eugene Jarecki
Ehrenpalme: John Travolta, Barbra Streisand, Peter Jackson
Un Certain Regard
Hauptpreis: Everytime - Regie: Sandra Wollner
Bester Schauspieler: Bradley Fiomona Dembeasset in Congo Boy
Beste Schauspielerin: Marina de Tavira, Daniela Marín Navarro, Mariangel Villegas in Forever Your Maternal Animal
Jury Preis: Elephants in the Fog - Regie: Abinash Bikram Shah
Spezial-Jury-Preis: Iron Boy - Regie: Louis Clichy
Semaine de la critique
Großer Preis: La Gradiva - Regie: Marine Atlan
Prix SACD: Blerta Basholli für Sleepless City
Canal+ Short Film Award: "Vaterland" oder Ein Bule namens Yanto - Regie: Berthold Wahjudi
Louis Roederer Foundation Rising Star Award: Aina Clotet (Regie) für Dua
Sony Award für den besten Kurzfilm: Skinny Boots - Regie: Romain F. Dubois
Quinzaine des réalisateurs
Label Europa Cinema Award: Too Many Beasts - Regie: Sarah Arnold
Publikumspreis: I See Buildings Fall Like Lightning - Regie: Clio Banard
Carosse d’or: Claire Denis
FIPRESCI-Preis:
Wettbewerb: Fjord – Regie: Cristian Mungiu
Un Certain Regard: Ben Imana - Regie: Marie-Clementine Dusabejambo
Nebensektionen: A Girl Unknown - Regie: Jing Zou
L'Oeil d’Or (bester Dokumentarfilm): Revolution Will Come - Regie: Pegah Ahangarani
Queer Palm: Teenage Sex and Death at Camp Miasma - Regie: Jane Schoenbrun
Palm Dog: Chilenischer Straßenhund Yuri für La Perra
Bis zum Ende des Festivals halten wir mit dem Wettbewerb Schritt und besprechen heute wieder die jüngsten drei Beiträge. Till Kadritzke, Dunja Bialas und Andreas Busche sind in sehr unterschiedlichem Ausmaß angetan von Oliver Hermanus' The History of Sound, Dunja und Till haben viel Autobiografisches in Carla Simóns Romería entdeckt, und schließlich berichten Andreas und Dunja vom neuen Film von Joachim Trier und fragen nach seinem Sentimental Value.
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