Neue Filmkritiken

Agata und der Sturm

IT 2004. Regie: Silvio Soldini. Mit: Licia Maglietta, Giuseppe Battiston, Emilio Solfrizzi
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Silvio Soldini hat nach seinem Erfolg Brot und Tulpen (Pane e tulipani, 2000) wieder sein altes Team um seine Muse Licia Maglietta zusammengeführt und eine im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Komödie über das Leben, die Liebe und die alltäglichen Verwicklungen gedreht. weiter 

Cowgirl

D 2004. Regie: Marc Schlichter. Mit: Alexandra Maria Lara, Wotan Wilke Möhring, Peter Lohmeyer
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Cowgirl versteht sich als actionreiche Komödie um die Hausfrau Paula (Alexandra Maria Lara), die auszieht, um ihr Glück zu suchen. Tatsächlich ist es nicht mehr als eine bemühte Klamotte, der auch bewährte Darsteller nicht auf die Beine helfen. weiter 

Das Phantom der Oper

USA, GB 2004. Regie: Joel Schumacher. Mit: Gerard Butler, Emmy Rossum
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Frankreich 1870: Die Pariser Oper wird von einem Phantom (Gerard Butler) hinter den Kulissen terrorisiert. Um die junge Sängerin Christine (Emmy Rossum) für sich zu gewinnen, geht es wortwörtlich über Leichen. Uninspirierte Filmadaption des Andrew Lloyd Webber-Musicals, die nicht zu einer eigenen Sprache findet. weiter 

The Legend of the Evil Lake

ROK 2003. Regie: Kwang-hoon Lee. Mit: Joon-ho Jeong, Hyo-jin Kim, Hae-ri Kim
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Ein Feldherr muss im Korea des 9. Jahrhunderts den Kampf mit seiner von einem Dämonen besessenen Geliebten aufnehmen, um den Verfall des Königreichs zu verhindern. The Legend of the Evil Lake erweist sich als unausgegorener Genremix aus Fantasy-, Martial Arts-, Melodram- und Historienfilmelementen, der kaum mehr als triviale Unterhaltung bietet. weiter 

Young Adam

GB 2003. Regie: David Mackenzie. Mit: Ewan McGregor, Tilda Swinton, Peter Mullan
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Mit Young Adam, ausgezeichnet als Best New British Feature beim Edinburgh International Film Festival 2003, liefert Regisseur David Mackenzie eine gelungene Literaturverfilmung des gleichnamigen Kultromans von Alexander Trocchi. weiter 

Ein Zuhause am Ende der Welt

USA 2004. Regie: Michael Mayer. Mit: Colin Farrell, Dallas Roberts
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Der junge Bobby verliert im Kindesalter seine gesamte Familie und versucht diese, in der Jugend, wie im Erwachsenenstadium, auf unkonventionelle Weise zu ersetzen. Unausgewogene Literaturverfilmung nach Michael Cunninghams gleichnamigen Roman, die ihre inszenatorischen, wie dramaturgischen Schwächen auch durch das hervorragende Schauspielensemble um Colin Farrell nicht verdecken kann. weiter 

Der Polarexpress

USA 2004. Regie: Robert Zemeckis. Mit: Tom Hanks, Leslie Zemeckis
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Für einen Weihnachtsfilm hat sich das oscarprämierte Erfolgsduo Tom Hanks / Robert Zemeckis wieder zusammengetan. Ihr Polarexpress ist die computeranimierte Verfilmung eines Kinderbuchs mit herzerwärmender Handlung und spektakulären, visuellen Attraktionen. weiter 

Der letzte Tag des Salvador Allende

D 2004. Regie: Michael Trabitzsch
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Michael Trabitzschs Dokumentarfilm versucht, den letzten Tag im Leben des chilenischen Staatspräsidenten Salvador Allende zu rekonstruieren. Vor allem durch Gespräche mit den engsten Mitarbeitern Allendes, aber auch eingestreutem Dokumentarmaterial, entsteht neben einem Bericht über den von General Augusto Pinochet angeführten Militärputsch vor allem ein persönliches Bild Allendes. weiter 

Das Vermächtnis der Tempelritter

USA 2004. Regie: Jon Turteltaub. Mit: Nicolas Cage, Diane Kruger, Justin Bartha
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Nicolas Cage spielt den Forscher Benjamin Franklin Gates. Seit acht Generationen suchen die Männer seiner Familie nach einem Schatz. Natürlich ist dies nicht irgendein Schatz, sondern der Schatz der Schätze, wie die Figuren auch ständig wiederholen. Es ist der National Treasure, oder eben Das Vermächtnis der Tempelritter. Dabei ist die Geschichte seiner Vorväter der alleinige Ansporn für den eindimensionalen Charakter. weiter 

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

GB, F, D, IRL, USA 2004. Regie: Beeban Kidron. Mit: Renée Zellweger, Hugh Grant, Colin Firth
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Bridget Jones hat eigentlich ihr Glück – also den richtigen Mann fürs Leben – gefunden; aber mit genügend Selbstzweifeln kann man natürlich auch dieses Glück ins Wanken bringen. Was in Romanform noch leidlich unterhaltsam war, wird auf der Leinwand zu einem weitgehend vorhersehbaren Rührstück mit gelegentlichen Slapstickeinlagen. Es ist dringend davon abzuraten, dieser „romantischen Komödie“ einen Abend zu opfern. weiter