Neu auf critic.de

Ein Mann für alle Unfälle – Kritik

Drei Jungs heuern einen unkonventionellen Bodyguard an, der sie vor Prügel beschützen soll. Ein Mann für alle Unfälle ist eine grundsympathische Komödie aus der Mitte des amerikanischen Mainstreamkinos. Filmkritik 

Wilde Unschuld – Kritik

Nach mehreren eher unspektakulären Filmauftritten kann man Julianne Moore mit diesem Familiendrama nach einer wahren Begebenheit endlich wieder in einer glamourösen Hauptrolle erleben. Filmkritik 

[REC] – Kritik

Zombies im Mietshaus: Aus Spanien findet einer der besten Splatterfilme der letzten Jahre seinen Weg auf deutsche Leinwände. Filmkritik 

Jean-Paul Belmondo wird 75 – eine Hommage

Es gibt Geburtstage, da gebietet es sich, nicht zu gratulieren, sondern zu huldigen. Im Falle Jean-Paul Belmondos, der letzten noch lebenden europäischen Schauspiel-Legende, trifft genau dies zu. Sein zitatenreicher, um äußerste Lässigkeit bemühter Kleinganove Michel, verlieh in Außer Atem (À bout de souffle, 1959) der Nouvelle Vague ein Gesicht. News 

Der Rote Baron – Kritik

Nikolai Müllerschön hat aus dem preußischen Luftkrieger Manfred von Richthofen einen Baron zum Kuscheln gemacht. Der Rote Baron mischt alte Mythen, neue Technik und obligatorische Liebe zum internationalen Heldengedenkpudding. Filmkritik 

Filme von Yasuzo Masumura im Kino Arsenal

Das Berliner Kino Arsenal widmet diesen Monat eine kleine Retrospektive aus acht Filmen einem hierzulande noch weitgehend unbekannten Regisseur des postklassischen japanischen Kinos. Yasuzo Masumura, der zwischen 1957 und 1984 weit über 50 Filme drehte, ist nur schwer in die Kontinuität der Filmgeschichte einsortierbar. News 

Elf Uhr nachts

Unter der Regie von Godard jagen Jean-Paul Belmondo und Anna Karina einem romantischen Ideal hinterher, das doch nur eine Utopie ist und bei dem Franzosen zwischen Parodie und Ernsthaftigkeit abgehandelt wird. TV-Empfehlung 

Charlton Heston (rechts im Bild) in Ben Hur
Foto: © Neue Visionen

Charlton Heston gestorben

„Du musst besser werden Chuck“ soll der Regisseur William Wyler zu Charlton Heston gesagt haben, als dieser am Beginn der Dreharbeiten zu Ben Hur (Ben-Hur, 1959) stand. Hestons anfängliche Schwierigkeiten bei der Darstellung der komplexen Titelfigur, die auch durch das Zuwirken des Drehbuchautors Gore Vidal an Tiefe gewann, hielten den Schauspieler nicht davon ab, mit dieser Rolle Filmgeschichte zu schreiben. News 

Elem Klimov: Geh und sieh

Ähnlich wie Tarkowskjis Iwans Kindheit (Iwanowo detstwo, 1962) ist Elem Klimovs letztes Werk Geh und sieh (Idi i smotri, 1985) ein Kriegsfilm, der die Sicht eines Jungen auf die Grausamkeiten des Zweiten Weltkrieges privilegiert. TV-Empfehlung 

Neandertal – Kritik

Ein Held mit Neurodermitis ist kein gefälliger Filmstoff. Ingo Haeb und Jan-Christoph Glaser machen daraus ein ruppiges Coming-of-Age-Drama – und zugleich ein Kleinstadtporträt aus den letzten Tagen der alten BRD. Filmkritik