Zwei Teenager tauschen Körper, Geschlecht und Identität und träumen das Leben des anderen. Bis ein Komet einschlägt und den Traum beendet. Doch im Kosmos von Your Name kann schon ein Haarband zwei getrennte Universen wieder verbinden. Filmkritik
VoD: Wo Arthouse war, soll Es werden. Amat Escalante platziert in The Untamed ein paar riesige Tentakel in einem Wald und lässt sie Menschen befriedigen. Filmkritik
Im farbenfroh auf die Leinwand gemalten Vergnügungspark von Coney Island jongliert Woody Allen in Wonder Wheel sehr gemächlich und genügsam mit vertrauten Versatzstücken seines Werkes. Der Sohn der Hauptfigur will alles in Brand stecken. Filmkritik
Eine Schulhof-Rangelei mit Standrecht – The Death of Stalin inszeniert die Machtkämpfe nach Stalins Tod als überdrehte Posse. Die Bilderarmut der tatsächlichen stalinistischen Herrschaft lässt die Energie des Films dabei unkontrolliert übersprudeln. Filmkritik
Tief in den Wäldern Bhutans tragen die Mitglieder eines Geheimbunds rituelle Masken und zelebrieren ein Leben ohne Gesetze. Hema Hema: Sing Me A Song While I Wait entfesselt ein Spiel wohliger Angstlust, das sich auch von Vergewaltigung und Mord nicht stoppen lässt. Filmkritik
Streaming-Tipp: Deutschland, deine Genrefilme. Während US-Horrorregisseure ihre Zuschauer im Geisterbahn-Stil erschraken, drehte ein gerade mal 25-jähriger Filmhochschul-Absolvent einen suggestiven, ja verführerischen Film. Laurin ist von urwüchsiger Schönheit. Filmkritik
Bei dem japanischen Regisseur gibt es nicht nur keine guten Figuren, sondern nicht einmal die Sehnsucht nach einem moralischen Kompass – und nicht den Hauch eines gesellschaftlichen Zusammenhangs. Bevor sich zwei seiner Protagonisten zu ihrem Geburtstag in die Luft sprengen, geben sie diesem Kino ein letztes Ständchen. Special
Der Projektor im Gebetssaal: Zwischen Mythologie und Realismus siedelt Aktan Arym Kubat seinen neuen Film Die Flügel der Menschen an, und bringt gegen den Einzug des Fundamentalismus in sein Land nicht zuletzt das Kino selbst in Stellung. Filmkritik
Das erste Leinwandwunder eines düsteren Kinowinters. Joachim Triers Body-Horror-Melodrama Thelma scheint auf den ersten Blick wie eine Variation auf Carrie, erweist sich aber eher als filmisches Gegenstück zu einer anderen Stephen-King-Verfilmung. Filmkritik
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