Kino-Empfehlungen

The Fog of War – Kritik

USA 2003. Regie: Errol Morris. Mit: Robert McNamara
Start:

Die elf Lehrsätze des früheren amerikanischen Verteidigungsministers Robert McNamara, zusammengestellt von der Dokumentarikone Errol Morris, kunstvoll arrangiert mit der Musik seines langjährigen Weggefährten Philip Glass und bereits ausgezeichnet mit dem Oscar. Die dadurch geschürten Erwartungen werden nicht enttäuscht in einem der Filmhighlights des Spätsommers. weiter 

La Mala Educación – Schlechte Erziehung – Kritik

E 2004. Regie: Pedro Almodóvar. Mit: Fele Martínez, Gael García Bernal, Daniel Giménez Cacho
Start:

La mala educación (Schlechte Erziehung) erzählt eine verschachtelte Geschichte über Leidenschaft, Schuld und Unschuld, Heilige und Huren. Im Mittelpunkt stehen zwei Männer, die sich als Kinder in einer Klosterschule kennen gelernt haben und sich nach 20 Jahren wieder begegnen. weiter 

Collateral – Kritik

USA 2004. Regie: Michael Mann. Mit: Tom Cruise, Jamie Foxx, Jada Pinkett Smith, Mark Ruffalo
Start:

Als das Opfer eines Killers aus dem Fenster und auf ein Taxi fällt, muss dieser improvisieren. Von diesem Moment an wird seine nächtliche Tour mit dem Fahrer des Wagens zur Odyssee zweier Männer am Scheideweg. weiter 

Sommersturm – Kritik

D 2004. Regie: Marco Kreuzpaintner. Mit: Robert Stadlober, Kostja Ullmann
Start:

Ein Mädchen verliebt sich in einen Jungen, der in seinen besten Freund verliebt ist, der seine eigene Freundin sehr liebt. Sommersturm erzählt mit einem herausragenden Ensemble junger Schauspieler die Geschichte von Tobi, der sich seinem besten Freund Achim offenbart und gleichzeitig erste Glücksmomente als geouteter Schwuler erlebt. Natürlich ist der autobiographisch inspirierte Film von Marco Kreuzpaintner auch pathetisch - aber er berührt. weiter 

Anything Else – Kritik

USA, F, NL, GB 2003. Regie: Woody Allen. Mit: Christina Ricci, Jason Biggs
Start:

Woody Allen hat sich in seinem neuen Film zwar eine ganz andere Rolle geschrieben als sonst, aber insgesamt scheint der Film wie seine Klassiker der späten Siebziger: vor New Yorker Kulisse analysieren witzige Dialoge zwischenmenschliche Beziehungen (diesmal die von Jason Biggs und Christina Ricci). Auf den zweiten Blick aber entpuppt sich der Film als ironischer Kommentar zu den Schriftstellerträumen eines Jungautors – und dem ganzen Film selbst! weiter 

Oldboy – Kritik

ROK 2003. Regie: Park Chan-wook. Mit: Choi Min-sik, Yoo Ji-tae, Gang Hye-jung
Start:

Die Manga-Adaption Oldboy ist der zweite Teil einer Rachetrilogie des koreanischen Regisseurs Park Chan-Wook, der den Blutreigen vor zwei Jahren mit Boksuneun nani geot (Sympathy for Mr. Vengeance) eröffnet hatte. In diesem Jahr erhielt Oldboy den renommierten Spezialpreis der Jury, die Silberne Palme von Cannes – zurecht, wie gleichzeitig schockierte, irritierte und gefesselte Kinobesucher attestieren werden. weiter