Zabriskie Point

Aus der Perspektive eines Außenseiters richtet Antonioni in Zabriskie Point (1970) seinen Blick auf das moderne Amerika und die Studentenrevolte der späten sechziger Jahre.

TV – Michelangelo Antonioni: Zabriskie Point

In Zabriskie Point regieren zunächst übergroße Reklameschilder das Bild, bis die vegetative Unberührtheit der kalifornischen Wüste Überhand nimmt. Mitten drin finden sich Mark und Daria, er gesucht wegen dem Mord an einem Polizisten, sie auf dem Weg zu ihrem Großkapitalistenboss. Die finale Slow-Motion-Explosion dessen Hauses gehört zu den atemberaubendsten Szenen der Filmgeschichte, ein allegorisches, zelebrierendes Symbol für den Traum der counter culture, der Konsumgesellschaft ein Ende zu bereiten. (kst)

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Foto: © SWR/Degeto/Susan R. Skelton

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