Gespenster
Das Berlin in Petzolds Gespenster (2004) ist ein latent bedrohlicher Ort, mit dem Potsdamer Platz und Tiergarten als unheimliche Schauplätze der Dramen seiner entwurzelten Protagonisten, allen voran das Heimkind Nina (Julia Hummer).

In hochstilisierten Bildern erzählt Petzold mit Ko-Drehbuchautor Harun Farocki von alten Hoffnungen und deren Auflösung, und beschränkt sich dabei auf ein Minimum an filmischen und erzählerischen Mitteln, entfaltet aber über diese Entschlackung ein facettenreich schauriges Psychogramm. (kst)
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