Caché

Michael Haneke: Caché

Hanekes Meisterstück handelt zunächst einmal mehr vom Zusammenbruch einer Familienidylle, heraufbeschworen durch anonyme Videokassetten, die das wohlhabende Pariser Intellektuellen-Paar Laurent erhält. Die Bedrohung kommt jedoch nicht nur von außen: Sie bedingt eine Wiederkehr des Verdrängten im Kreise der Laurents in der Form der französischen Kolonialvergangenheit, die hier auf der persönlichen, und implizit ebenso auf der kollektiven Ebene konfrontiert werden muss. Caché (2004) ist eine perfekte Fusion von Thriller und Psychodrama, in der Haneke viele seiner Lieblingskomplexe auf den Punkt bringt, so auch seine Reflektionen über die Objektivität des filmischen Bildes, der wir gleich von Beginn an zu misstrauen lernen. >> weiter...
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Foto: © Arte F

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