Kommentare
Sophie Scholl - Die letzten Tage
24.02.2005
Auf der Berlinale mit zwei Silbernen Bären ausgezeichnet kommt nun, zwei Tage vor dem zweiundsechzigsten Jahrestag von Sophie Scholls Hinrichtung, dieses bedrückende und emotional eindringliche Plädoyer für Zivilcourage in die Kinos, in dem die studentische Widerstandskämpferin zur modernen Heldin stilisiert wird. >> weiter...
Raphael Haugwitz
Dienstag, 03-07-07 01:02
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Freitag, 23-02-07 12:30
Jo, der Film wahr ganz gut. Verstehe zwar immer noch nicht wie man eine ganze nation zu "heil hitler" statt "grüß gott" treiben kann. Naja in diesem Sinne: Der NationalSzialismus hat ausgedient!
Anna-Maria
Freitag, 23-02-07 12:30
Der Film behandelt die Problematik der Judenverfolgung und die Unterdrückung des Volkes.Da diese Themen sehr heikel zu behandeln sind muss der Regisseur dieses kritische Thema mit äußester Vorsicht angehen. Teilweise ist ihm das auch ganz gut gelungen. Jedoch gönnt er den Zusehern zu wenig Einblicke in das Gefühlsleben der Figuren.
KathArina Berger
Freitag, 23-02-07 12:20
zum Film: Die Geschichte des Filmes ist sehr interessant, wenn doch auch schon sehr veraltet da ständig irgendein Thema zum 2.Weltkrieg verfilmt wird... Die schauspielerische Leistung lässt zu wünschen übrig von seitens der Sophie Scholl, ebenso der Richter, besonders gut hat mir der Beamte Mohr gefallen...
Sevi
Freitag, 23-02-07 12:07
Ich fand die mit abstand beeindruckendste Szene spielste sich vor Gericht ab ... Trotz eines Richters der einen kaum zu Wort lies .. hat Sophie Scholl sich mit ihrer ruhigen Art durchgesetzt um ihre Meinung durchzusetzen ... Ähnlich die Szene beim Verhöhr , wo sie mit ihrer ruhigen Art die Zuschauer beeindruckt.
Auch der Film selber hat es geschafft sich erfolgreich durchzusetzen, in einem Jahr wo unter anderem Filme wie der Untergang herauskamen.
TS
Montag, 06-02-06 19:31
excellentes drehbuch und wunderbare schauspieler (julia jentsch in wahrscheinlich ihrer paraderolle) heben den film hervor. meine persönliche auseinandersetzung mit dem theme geht weit über den film hinaus, hilft mir aber trotzdem, den mut der jugend in der gegenwart, egal wann und wo auf dieser welt, mehr zu respektieren.
ein wehrmutstropfen habe ich, die filmmusik ist grauenvoll, gerade zu deplaziert, bin immer froh, wenn julia jentsch text hat, was für eine wohltat, wenn das endlose getrommel ein ende hat.
Arthur Micke
Donnerstag, 02-02-06 22:18
War gerade heute mit 350 italienischen Schülern in einer Vorstellung auf Italienisch und war tief beeindruckt, mitgenommen und nicht nur ich: von den vielen 15-18jährigen im Kino blieb kaum einer unbewegt, wer bei Titanic nicht geweint hat, wird es in diesem Film - und das ist gut so!
Die Werte, die in diesem Film vermittelt werden (ich hoffe jedenfalls sie werden es, das heißt sie kommen tatsächlich beim Empfänger an) sind gar nicht so "historisch", sondern aktuell: Gewissen und Zivil-Courage sind auch heute noch nötig und zumal bei Entscheidungen, Aktionen, Engagements, die heutzutage sicher nicht mit der Todesstrafe belegt werden. Dass junge Menschen in den Film gehen und so intensiv mit Sophie Scholl vertraut werden und dadurch angespornt vielleicht eines Tages Gewissen und Mut zeigen, macht die Taten der Weißen Rose bis in unsere Zeit hinein wertvoll; und das ist es wohl, was Sophie Scholl der Jugend (nicht nur ihrer Zeit) mitgeben wollte und weshalb ihr Tod nicht sinnlos war...
Kirsten
Samstag, 28-01-06 16:41
Ich finde "Sophie Scholl" prima, der Film brachte mich zum nachdenken, ich interessiere mich sehr für den zweiten Weltkrieg, da ich mich immer noch frage wie ein Mensch so ein Blutbad anrichten konnte, es ist traurig zu wissen, was alles ein einizer Mensch anrichten kann. So viele unschuldige Menschen, ob Kinder, Frauen oder sogar Babys, egal wer keiner hatte zu der Zeit Recht auf Leben... einfach traurig. Ich bin erst 14Jahre alt, aber weiß schon sehr viel über den 2. Weltkrieg und über Sophie Scholl. Ich bin froh das es sie gab, aber ich wäre noch fröhlicher wenn sie länger hätte leben dürfen.
Viele Grüße Kirsten
e.........
Montag, 14-11-05 19:33
Ich habe mir diesen film zusammen mit meiner klasse angesehen und wir fanden ihn alle sehr gut außerdem haben wir vorher noch das buch "Das kurze leben der Sophie scholl " von hermann vinke gelesen und danach,so wie ich finde, den film besser verstanden .
Rothemund
Dienstag, 05-04-05 19:59
Destruktive Kritik, am Publikum vorbei.
Wie ein Klischee. Kein Respekt vor mehreren Jahren Arbeit vieler leidenschaftlicher Filmschaffender Zeitzeugen.
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Schlechte schauspielerische Leistung des Richters?
Nun, das wohl gerade nicht, denn handelt es sich um dass, was dort im Gerichtsaal abläuft, nicht gerade um einen Schauprozeß vor versammelter Naziriege?
Also was rüberkommen soll ist ein Richter, der schauspielert, also jemand, der mit seiner Entrüstung und seinen Vorwürfen künstlich übertreibt, z.B. seiner Stimme künstlich Lautstärke verleiht, dabei aber immer peinlich darauf bedacht, bloß keines seiner Worte zu verschlucken. Alles um dem Publikum mit seiner festen Gesinnung zu beeindrucken.
Gute schauspielerische Leistung!