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Das Mädchen, das die Seiten umblättert

Das Mädchen, das die Seiten umblättert

03.04.2007

Eine junge Pianistin muss erst mit einem traumatischen Kapitel ihrer Vergangenheit abschließen, bevor sie ein neues aufschlagen kann. So streng und radikal wie das Auftreten seiner Protagonistin ist auch die inhaltliche und ästhetische Umsetzung des französischen Rache-Thrillers. >> weiter...




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Martin Z. aus Höchberg

Mittwoch, 20-05-09 10:16

Ein leiser Film, bei dem es um Musik geht. Doch die ist nur das Medium, das die eigentliche Geschichte transportiert. Der Regisseur Denis Dercourt ist ein Kenner und Könner klassischer Musik, die er eindrucksvoll einsetzt. Ein für Außenstehende fast unbedeutender Vorfall, der zu Beginn die Karriere des kleinen klavierspielenden Mädchens zerstört und am Ende in einem subtilen Racheplan endet, bildet den ganzen Spannungsbogen des Films. Und nach so viel Bach und Mozart ist es nur zeitgemäß passend, dass die eine Partnerin (Cathérine Frot) der unerfüllbaren Liebe in Ohnmacht fällt.
Nicht nur für Freunde klassischer Musik ist der Film sehenswert, sondern wegen der über weite Strecken hinweg stummen Passagen, in denen nur vielsagende Blicke gewechselt werden(beeindruckend Neuentdeckung Déborah Francois) bis hin zur wortlos angebotenen Lösung, die dann doch manchem etwas zu konstruiert und seicht vorkommen mag.

 

Andreas Rollmann

Sonntag, 03-06-07 20:02

was frau lüdeking schmonzettig als "eher komische [...] gewaltszene" bewertet, könnte sie sich mal mit umgekehrter geschlechtsbesetzung vorzustellen versuchen, um vielleicht auf die idee zu kommen, daß das (- in einem anderen film,in einer hoffentlich nicht mehr allzu fernen zukunft -)eine STRAFANZEIGE WEGEN KÖRPERVERLRTZUNG wert ist !


doch kommt ihr, an sowas zu denken, offensichtlich überhaupt nicht in betracht, solange ohnmächtiger frauen-neid auf den doppelt konnotierten "babyspeck" noch so leicht und so mainstromlinienförmig risikolos als "komische gewalt" auf die dafür bereitstehende männerfigur übertragen werden kann.
man dankt´s, frau lüdeking !

 
 

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