Kommentare
Abbitte
18.10.2007
Ian McEwans Bestseller schreit mit seinen großen Gefühlen nach großem Publikum. Regisseur Joe Wright ist das nicht genug. >> weiter...
Martin Zopick aus Höchberg
Sonntag, 04-01-09 16:26
Ferrero
Dienstag, 29-01-08 00:57
Ich kann der hier veröffentlichten Einschätzung nicht in einem einzigen Punkt folgen.Die Kritik ist vollkommen überzogen. Beim Autor bricht sich peinlicher Neid Bahn.
In jedem Satz seiner pepitaesken Analyse schwingt die Sehnsucht mit, Film so zu begreifen und gestalten zu können wie Mr. (W)right. Was ist los mit jemandem, der selbst an den wenigen Lichtblicken des modernen Kinos keinen Gefallen mehr finden kann?
Dominik
Donnerstag, 29-11-07 16:49
Ein wunderschöner Film mit ergreifenden Bildern und einem bitteren Ende...
Und doch: Wie viel mehr hätte man aus diesem Stoff noch machen können? Nur eine halbe Stunde mehr Film und einen größeren Einblick in die inneren Qualen der Briony und die verheerende Wirkung der Lüge auf das Leben der Liebenden...
Welches Meisterwerk hätte dann entstehen können!
Bianca
Mittwoch, 07-11-07 13:39
Das ist bei Weitem der beste Film des Jahres! Wunderschöne Bilder, grandios gespielt von Knightley, McAvoy und Ronan (junge Briony), mit einem fantastische Drehbuch von Christopher Hampton und einem experiementierfreudigem Regiestil von Joe Wright (nach "Stolz und Vorurteil" ist Abbitte erst sein zweiter großer Film). Der Twist am Ende ist erschütternd, nahezu herzerfetzend.
Leider kann der Film dem Buch was bspw. die Tiefe der Charaktere angeht nicht ganz das Wasser reichen.
Trotzdem Oscar-reif!!!
Felix
Samstag, 27-10-07 21:11
Der Film des Jahres und ein ganz larer Favorit für den Oscar. Nominierungen für Knightley und McAvoy als beste Hauptdarsteller sind sicher!Ronan (Beeindruckend) und vielleicht Redgrave als beste Nebendarstellerinnen können ebenfalls nominiert werden. Verdient hätten sie es auf jeden Fall.
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18.03.2010
11.03.2010
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Zugegeben, die Musik nervt etwas und als Untermalung, die punktgenau absetzt, wenn die Handlung stoppt, wirkt das etwas antiquiert.
Aber wenn man die lange Exposition durchgestanden hat, während man ahnt, dass da pubertäre Verleumdung im Spiel ist, baut sich langsam aber beständig eine gewisse Spannung auf.
Man wird durch eine englische Klassengesellschaft geführt, in der auch ein fieser Plutokrat seinen Platz hat, der früher einmal der Vergewaltiger war und dann später sein Opfer heiratet. Der Film lehnt sich sehr eng and den Roman an. Hier wie dort werden die zwei entscheidenden Szenen nur ganz kurz und schlecht zu erkennen dargestellt. Aber in der letzten halben Stunde entsteht eine erstaunliche Dichte. Als dann Vanessa Redgrave als Autorin eine äußerst überraschende Wende anbietet, merkt man, wie hier mit dem Titel gespielt worden ist: ein Roman, ein Spätwerk, das auch ein Erstling hätte sein können, der den beiden Liebenden das gewährt, was ihnen im Leben nicht vergönnt war. Das ist deshalb so ergreifend, weil man zuvor die verbale Entschuldigung der Übeltäterin miterlebt hat. So genießen wir in der Realität das Happyend mit Genugtuung wohl wissend, dass es eigentlich ganz anders war. Sehenswert.