Triangle

Triangle

Das aus einem unheimlichen Sturm auf einmal auftauchende Geisterschiff ist allein schon deshalb ein immer wiederkehrendes Sujet des Horrorfilms, weil es auf viel ältere Mythen und Geschichten zurückgreifen kann. Der neue Film von Christopher Smith, der sich mit dem ziemlich missratenen Creep (2004) und dem blutrünstigen Severance – Ein blutiger Betriebsausflug (Severance, 2007) seine Genresporen schon verdient hat, kann diesem Thema dennoch reichliche Spannung abpressen, indem er es nur als Vorwand nimmt, um eine gänzlich unerwartete Geschichte zu erzählen.

Was als harmloser Segelturn unter Freunden beginnt, gerät rasch zu einer Geschichte unausweichlicher Schicksalhaftigkeit. Smith schickt seine Protagonistin Jess (Melissa George) in einen abgründigen Strudel von Ereignissen, aus dem sie selbst sehenden Auges kaum noch entkommen kann. Seine Zuschauer freilich trickst der Regisseur aus, in dem er immer wieder Konventionen des Erzählens und des Genres aufgreift, nur um sie dann völlig überraschend links liegen zu lassen.

Rochus Wolff

Veröffentlicht am 07.05.2010

Ascot Elite

Triangle (USA 2009)
Ascot Elite
DVD-Verleih ab: 01.04.2010
DVD-Verkauf ab: 06.05.2010

Kommentare zu Triangle

Browsersim 13.06.2011 22:59

war schon ein ambitionierter Film. Aber etwas mehr Aufklärung hätte ich mir schon gewünscht.

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