No Other Land
Neu auf Mubi: Der von einem israelisch-palästinischen Kollektiv gedrehte Film dokumentiert die israelische Siedlungspolitik in dem Gebiet Masafer Yatta, das als Trainingszone für das Militär freigegeben wurde. Filmkritik
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Neu auf Mubi: Der von einem israelisch-palästinischen Kollektiv gedrehte Film dokumentiert die israelische Siedlungspolitik in dem Gebiet Masafer Yatta, das als Trainingszone für das Militär freigegeben wurde. Filmkritik
Perspektive statt Thema: Das Film Restored Festival suchte in diesem Jahr die Erfahrung der Migration ins Zentrum zu stellen und ließ von dort aus den Blick schweifen: von Wolfsburg nach Bali, von Helsinki nach Frankfurt. Und warf auch filmpolitische Fragen auf. Special
Affektpolitik und das Buch der Natur: In seinen Schriften zum Kino hat sich Siegfried Kracauer immer wieder mit dem Verhältnis des Filmischen zum Politischen beschäftigt. Versuch einer Aktualisierung mit Partyszene. Special
Serien wie When They See Us versuchen verstärkt, auch politische Strukturen ins Bild zu setzen. Warum die Analyse von Machtverhältnissen und die Affekte des Kinos sich nicht ausschließen müssen. Special
Die Regisseurin Elke Lehrenkrauss ist mit Lovemobil Täterin und Opfer eines Systems, das sie nicht erfunden hat, aber gefällig bedient. Warum sich der Vergleich mit Claas Relotius trotzdem verbietet und der Fall exemplarisch für eine Tendenz des zeitgenössischen Dokumentarfilms ist. Special
Joanna Hoggs The Souvenir und Shannon Murphys Babyteeth sind radikal subjektive Filme. Zugleich keimt in ihnen die Idee des Politischen als Ort, in dem das Intime unpersönlich wird. Special
Wen Godards Spätwerk in der jugendlichen Trotzphase erwischt, der braucht keinen Referenzkosmos. Erinnerung an eine naive erste Begegnung mit dem Altmeister, der seine Zerstörungswut zuletzt vermehrt auf die technischen Mittel des Films gerichtet hat. Special
Manche begehren die Intensität des Lebens, manche sind ihr hilflos ausgeliefert. Warum das Kino die Flucht aus den Umständen zu häufig als heroischen Akt denkt. Special
Filme sind keine kontextlosen Artefakte, sondern Eingriffe in die Welt. Warum sich das Kino aus der Politik nicht herauswinden kann und eher in den Zeugenstand als auf die Anklagebank gehört. Special
Das Neue ist der Tod des Bestehenden? Diese Haltung konnte noch nie eine neue Kulturtechnik verhindern, meint der DOK.fest-München-Leiter Daniel Sponsel. In seiner Antwort auf den Beitrag Die Zukunft passiert nicht, sie müsste gedacht werden kritisiert er eine Art von Cinephilie, die weder dem Spielort Kino noch der Filmkultur helfe. Special
„Die Zukunft des Kinos passiert jetzt!“, verkündete Festivalleiter Daniel Sponsel nach der ersten Online-Ausgabe des DOK.fest München. Der Kulturarbeiter Alejandro Bachmann und die Diagonale-Leiter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber melden Zweifel an. Special
Gespräch mit der neuen Forums-Leiterin über kollaborative Arbeit, experimentierfreudige Gratwanderungen und die Wiederbelebung der Unverfrorenheit. Interview
Kuratoren sollen plötzlich leisten, was das Kino aus eigener Kraft nicht mehr schafft. Ein paar Anmerkungen zum Wandel eines Berufsbildes und zur Sinnkrise eines Mediums. Special
Was ist das für eine Magie, wenn die richtigen Kurzfilme aufeinander folgen? Kein Trailer kann diese Erfahrung bewerben. Über Oberhausener Verheißungen und ihre Verkehrung ins Gegenteil. Special
Über die Sonderbarkeiten am Ende eines hitzigen Findungsprozesses. News
Nach einem rassistischen Ausfall seiner Hauptdarstellerin beendete der Sender ABC das erfolgreiche Revival seiner langjährigen White-Trash-Sitcom Roseanne. Warum die Absetzung der Serie problematisch ist. Special
Ein Artikel auf Spiegel Online erhebt den Vorwurf, die diesjährige Woche der Kritik habe einen gefährlichen Begriff von politischem Filmemachen. Eine Replik von Nino Klingler gegen den dialektischen Holzhammer, mit dem man heutzutage nicht mehr viel erklären, aber einigen Schaden anrichten kann. Special
Die Filmgeschichte verschwindet, wenn nicht schnell gegengesteuert wird. Bei einer Anhörung im Bundestag waren sich einmal alle Experten einig: Analoge Filme müssen analog bewahrt werden. Nur einer will das nicht so recht wahrhaben. Wäre er bloß nicht Präsident des Bundesarchivs. Special
Eine Filmförderung nach künstlerischen Kriterien? Ein Gespräch mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Martin Eifert über notwendige Veränderungen in der Förderung, und was davon rechtlich möglich ist. Das Interview bildet den Auftakt der Interview-Reihe Filmförderung anders zum besseren Verständnis des deutschen Kinos. Interview
Wurden Genre und Handwerk in Deutschland vom Autorenfilm verdrängt? Einspruch gegen eine populäre These – Von Michael André Special
Kino- und Kulturabbau bei der hessischen Filmförderung: Minister Boris Rhein verplant aus Versehen ein Drittel des kulturellen Etats für Fernsehproduktionen und dreht sich die Wahrheit zurecht. Was passiert, wenn wirtschaftliche und kulturelle Filmförderungen zusammengelegt werden, lässt sich in Hessen gerade in absurdester Form verfolgen. Special