Afrikamera 2025

Vom 11. bis 16. November präsentiert das Berliner Filmfestival wieder aktuelle afrikanische Produktionen, die man sonst kaum zu sehen bekommt. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf Filmemacherinnen, die mit den Mitteln des Kinos für bessere Lebensbedingungen kämpfen. 

Peter Hujar's Day

In einer schick eingerichteten und mit kunstvollen Zigarettenrauchschwaden gefüllten Wohnung trifft sich der Photograph Peter Hujar mit der Schriftstellerin Linda Rosenkranz. Ira Sachs’ Film ist eine verträumt dahinplätschernde Ergründung des Banalen.

Specials

Das schmierige Licht von Öllampen auf Seide

Zeitgleich zur Arbeit an der Retrospektive fürs Österreichische Filmmuseum hat Richard Suchenski ein Buch über Hou Hsiao-hsien veröffentlicht. Darin erkunden Autoren unterschiedlichster Disziplinen sowie drei Filmemacher die Eleganz seines Werks. weiter 

„Komplexer soll die Welt nicht werden.“ / Filmförderung anders (II)

Gespräch mit Robert Bramkamp über Fantasiephobie in der TV- und Förderlandschaft

Was haben Tatort-Realität und journalistischer Diskurs im Kino zu suchen? Der Filmemacher und Professor an der Hamburger Hochschule für bildende Künste Robert Bramkamp diagnostiziert eine Malaise der TV- und Förderlandschaft mit fatalen Folgen für das deutsche Kino. Entgegensetzen möchte er ihr eine Renaissance der Fantasie – und neue Produktions- und Fördermodelle für eine freiere Bewegtbildkultur. weiter 

Die besten Webvideos 2015: Jahresrückblick (4)

Artenverständigung zwischen Katze und Eule, freie Formen der Leistungsschau beim Free Running und ein irritierter Blickwechsel des alten Tom Cruise mit dem jungen im Hell’s Club: critic.de-Autoren schreiben über ihr schönstes Webvideo-Fundstück im Jahr 2015. weiter 

Die schönsten Kinomomente 2015: Jahresrückblick (2)

Ob man um halb drei Uhr nachts aus dem Film taumelt, vor 40 Grad Hitze in eine Vorstellung flieht oder auf dem Weg in den Kinosaal durch einen Bambusgarten muss: critic.de-Autoren schreiben über ungebremstes Cineglück, den Sitznachbarn zerreißende Gesichtsausdrücke und Sexszenen als Momente der Verwandlung. weiter 

The Times They Are A-Changin’ – Der neue Spielberg

Galt Steven Spielberg lange Zeit als Inbegriff des Gefühlskinos, so findet er seit Lincoln zu ungewohnter Nüchternheit. Ein Essay zu Verschiebungen in Werk und Rezeption des Regisseurs, zur gelassenen Detailschärfe von Bridge of Spies und warum der Verlust an Immersion und Pathos auch seine bedauerliche Seite hat. weiter