USA 2006. Regie: Michael Polish. Mit: Billy Bob Thornton, Virginia Madsen Start:
Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss: Im Fall von Charles Farmer heißt das, in einer selbstgebauten Rakete einmal die Erde zu umrunden. Über die Tatsache, dass so etwas nur mit Unterstützung der Familie gelingen kann, haben Michael und Mark Polish einen holprigen Wohlfühlfilm gedreht. Kritik
D 2007. Regie: Pia Marais. Mit: Céci Chuh, Birol Ünel Start:
In Pia Marais´ Film sind die Titel gebenden Unerzogenen ausnahmsweise keine Kinder, sondern unreife und verantwortungslose Eltern, die wie Vagabunden durch Europa ziehen. Kritik
Wenn sich Medea in der Traumnovelle verläuft, kommt dabei ein exzentrisches Beziehungsdrama heraus, in dem der Mann als böser Wolf ein Doppelleben führt. Kritik
GB, USA 2007. Regie: David Cronenberg. Mit: Viggo Mortensen, Naomi Watts Start:
Viggo Mortensen übernimmt nach A History of Violence gleich noch einmal eine Hauptrolle in einem Film David Cronenbergs. Diesmal verkörpert er den ambitionierten Chauffeur eines russischen Clanchefs. Kritik
USA 2007. Regie: Colin Strause, Greg Strause. Mit: Steven Pasquale, Reiko Aylesworth Start:
Colin und Greg Strause schicken einen Predator los, um die Alienhorde zu dezimieren, die die US-Kleinstadt Gunnison heimsucht. Es spritzen Blut, Säure und reichlich blaue Bohnen. Kritik
F 2007. Regie: Jean Becker. Mit: Daniel Auteuil, Jean-Pierre Darroussin Start:
In seinem ehemaligen Elternhaus auf dem Land freundet sich ein Pariser Künstler mit seinem Gärtner an. Jean Becker zeichnet in der Konfrontation zweier ungleicher Männer ein gefühlsseliges Drama mit komischen Untertönen. Kritik
USA 2007. Regie: Kevin Lima. Mit: Amy Adams, Patrick Dempsey Start:
Der New Yorker Anwalt Robert macht in Verwünscht eine ungewöhnliche Bekanntschaft: Die junge Dame heißt Giselle und behauptet, eine Prinzessin zu sein. Kritik
D 2007. Regie: Til Schweiger. Mit: Til Schweiger, Nora Tschirner Start:
Til Schweigers romantische Komödie um einen Klatschreporter und eine Kindergärtnerin ist der deutsche Kinohit des Jahres. Das größte Mysterium seit Der Schuh des Manitu? Kritik
Reiche Liberalisierungsgewinnler lassen sich Prunkvillen von armen Bauarbeitern errichten. Rubljovka – Straße zur Glückseligkeit macht sich auf die Suche nach dem neuen Russland. Kritik
USA 2007. Regie: James Mangold. Mit: Russell Crowe, Christian Bale Start:
Todeszug nach Yuma (3:10 to Yuma) ist zwar bei weitem nicht der schlechteste Film des Jahres. Doch im Vergleich zu seinem Vorgänger wirkt er geradezu paradigmatisch für die Sackgasse, in welche sich ein Großteil des Hollywoodsystems manövriert hat. Kritik
USA, F 2007. Regie: Xavier Gens. Mit: Timothy Olyphant, Dougray Scott Start:
Eine weitere Computerspielverfilmung: Nur darf man den Auftragskiller Nr. 47 hier nicht selbst steuern. Stattdessen soll eine schöne Russin die Zuschauer in Bann halten. Kritik
Passend zum Kaufrausch der Vorweihnachtszeit verkörpert Dustin Hoffman in diesem fantasievollen Film den exzentrischen Besitzer eines kuriosen Spielzeugladens, in dem jeder Kinderwunsch erfüllt wird. Kritik
D 2007. Regie: Maria Speth. Mit: Sandra Hüller Start:
Die fünffache Mutter Rita lebt in einer Berliner Hochhauswohnung in den Tag hinein. Getragen von einer herausragenden Hauptdarstellerin Sandra Hüller bietet Maria Speths zweiter Spielfilm ein faszinierendes Stück Gegenwartskino. Kritik
USA 2007. Regie: Chris Weitz. Mit: Dakota Blue Richards, Nicole Kidman Start:
Es ist kurz vor Weihnachten, und wieder steht die Verfilmung einer Fantasy-Buchserie ins Haus. Dieses Mal geht es nicht nach Mordor, Narnia oder Hogwarts, sondern in eine überaus schön anzusehende Parallelwelt mit einer ganz eigenen Art von Haustieren. Kritik
D 2007. Regie: Dominik Reding, Benjamin Reding. Mit: Lukas Steltner, Sascha Reimann Start:
Vor der Kulisse einer kargen und rauen Landschaft entwerfen die Brüder Dominik und Benjamin Reding (Oi! Warning) ein bildgewaltiges Drama um Schuld und Sühne. Dafür vertrauen sie auf junge, unverbrauchte Schauspieltalente und eine ausgefallene Ästhetik. Kritik
In ihrem mehrfach preisgekrönten Film erzählt die Filmemacherin Sonja Heiss vier Geschichten europäischer Backpacker, die in Asien ihr Glück suchen. Kritik
D 2006. Regie: Martin Gypkens. Mit: Maria Simon, August Diehl Start:
Die Reisenden und Liebenden in Martin Gypkens’ erstrangig besetztem Episodendrama suchen in der Fremde und im Anderen, was ihnen fehlt. Durch ihr eigenes Leben geistern sie wie Gespenster. Kritik
Leander Haußmanns Verfilmung eines Bestsellers von Allan und Barbara Pease krankt daran, dass er sich nie über seine Vorlage und deren tumbe Geschlechterbilder erhebt. Er scheitert leider nicht einmal grandios. Kritik
D, GE 2006. Regie: Dito Tsintsadze. Mit: Burghart Klaußner, Lika Martinova Start:
Ein deutscher Diplomat freundet sich in Georgien mit einem jungen Straßenmädchen an. Aus dieser Prämisse entsteht ein komplexes Beziehungsgeflecht, dessen Potential Der Mann von der Botschaft jedoch besonders auf visueller Ebene alles andere als ausschöpft. Kritik
D 2007. Regie: Rudolf Schweiger. Mit: Adrian Topol, Max Riemelt, Susanne Bormann Start:
Die Idee, einen Spielfilm über den Auslandseinsatz der Bundeswehr im Kosovo zu drehen, klingt spannend. Im Fall von Mörderischer Frieden hapert es allerdings fast an der gesamten Umsetzung. Kritik
S, NO 2007. Regie: Petter Næss. Mit: Ali Abdulsalam, Ronas Gemici Start:
Asad und sein Bruder Tigris flüchten aus einem Bürgerkrieg im Mittleren Osten nach Europa. Der Spielfilm erzählt vom Verlust von Heimat und Familie, von neuen Freundschaften und Erfolgen. Kritik
USA, D 2007. Regie: Paul J. Bolger
, Yvette Kaplan Start:
Eine Parodie auf Märchenfilme à la Disney? Wer dabei an Shrek denkt, liegt nicht ganz falsch – aber der deutsche Animationsfilm Es war k’einmal im Märchenland bewegt sich mehr auf vertrautem Terrain als das grüne Schwergewicht. Kritik
Im diesjährigen Gewinner der Goldenen Palme versuchen zwei junge Frauen unter dem sozialistischen Ceauşescu -Regime eine Abtreibung durchzuführen. Kritik
D 2007. Regie: Vanessa Jopp. Mit: Martina Gedeck, Heino Ferch Start:
Der Film zur Familiendebatte: Pünktlich zur Weihnachtszeit kommt Vanessa Jopps (Vergiss Amerika, 1999) Komödie über Kinder, Küche und künstliche Befruchtung ins Kino. Kritik
F, USA 2007. Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud Start:
Die von islamischer Revolution und Iran-Irak-Krieg überschatteten Kindheitserinnerungen der Teheranerin Marjane Satrapi beeindrucken als Zeichentrickfilm, einer eher untypischen Form für ein Biopic. Der außergewöhnliche Film gewann in diesem Jahr den Großen Preis der Jury beim Filmfestival in Cannes. Kritik
USA 2007. Regie: Ridley Scott. Mit: Denzel Washington, Russell Crowe Start:
Ridley Scotts mit Russell Crowe und Denzel Washington erstklassig besetztes Crime-Drama beleuchtet das Leben von Frank Lucas. Dieser stieg Anfang der siebziger Jahre aus Harlem zu einem der mächtigsten Gangster-Bosse der Ostküste auf. Kritik
USA 2007. Regie: Mike Cahill. Mit: Michael Douglas, Evan Rachel Wood Start:
Mit Vollbart und wirrem Harr agiert Michael Douglas als weiser Irrer in einer warmherzigen Independent-Komödie, produziert von Sideways-Regisseur Alexander Payne. Kritik
USA, F 2005. Regie: Tommy Lee Jones. Mit: Tommy Lee Jones, Julio Cedillo Start:
In seiner ersten Regiearbeit fürs Kino verkörpert Tommy Lee Jones einen abgewrackten Cowboy, der wie ein Besessener den letzten Willen seines besten Freundes erfüllen will. Kritik
USA, NZ 2007. Regie: David Slade. Mit: Josh Hartnett, Melissa George Start:
Nach seinem ersten Spielfilm Hard Candy kommt von David Slade nun ein konventionell inszenierter Horrorfilm über eine Horde blutrünstiger Vampire in die Kinos. Kritik
USA 2007. Regie: Menno Meyjes. Mit: John Cusack, Bobby Coleman Start:
Ein kleiner Junge behauptet, ein Marsmensch zu sein. Ausgehend von dieser Prämisse lässt das prominent besetzte Science Fiction-Märchen Mein Kind vom Mars nichts unversucht, um dem Zuschauer Empathie und Anteilnahme zu entlocken. Kritik