Neu im Kino

Ein Haus in Irland – Kritik

GB 2005. Regie: Gillies MacKinnon. Mit: Andie MacDowell, Olivia Williams
Start:

Zwei Frauen tauschen vorübergehend ihren Wohnsitz und finden über die Auseinandersetzung mit der Lebenssituation der jeweils anderen zu sich selbst. Kritik 

Domino – Kritik

USA, F 2005. Regie: Tony Scott. Mit: Keira Knightley, Mickey Rourke
Start:

Keira Knightley will als „Bad Girl“ Domino nur Spaß haben. Den bekommt sie auch in Tony Scotts neuestem Film, der direkt nach seinem umstrittenen Genre-Substrat Mann unter Feuer (Man on Fire, 2004) entstand und voller visueller Sprengkraft steckt. Kritik 

Match Point – Kritik

USA, GB 2005. Regie: Woody Allen. Mit: Jonathan Rhys-Meyers, Scarlett Johansson
Start:

Ein Tennislehrer freundet sich mit seinem reichen Schüler an, trifft dessen Schwester, begehrt dessen Verlobte und das Chaos nimmt seinen Lauf. Woody Allen filmte Match Point in London, unter anderem nach Motiven Fjodor Dostojewskis. Kritik 

U-Carmen – Kritik

ZA 2005. Regie: Mark Dornford-May. Mit: Pauline Malefane, Andile Tshoni, Lungelwa Blou
Start:

In einer von Armut und Gewalt geprägten südafrikanischen Township verliebt sich ein Polizist in die heißblütige Arbeiterin Carmen. Mark Dornford-May erzählt die altbekannte Geschichte mit Hilfe frischer, unverbrauchter Bilder und Techniken. Kritik 

Wo die Liebe hinfällt – Kritik

USA 2005. Regie: Rob Reiner. Mit: Jennifer Aniston, Kevin Costner, Shirley MacLaine
Start:

Man stelle sich vor, die Geschichte von Mrs. Robinson und Benjamin Braddock wäre nicht nur in einem Film mit Dustin Hoffman passiert, sondern in der Wirklichkeit. Aus dieser Annahme hat Rob Reiner eine über weite Strecken gelungene Komödie gemacht. Kritik 

Oliver Twist – Kritik

GB, CZ, F, IT 2005. Regie: Roman Polanski. Mit: Barney Clark, Ben Kingsley
Start:

Selten wurde ein Roman so häufig verfilmt wie Charles Dickens’ Oliver Twist. Dennoch gelingt dem Meisterregisseur Roman Polanski eine individuelle Annäherung an diesen kontroversen Klassiker. Kritik 

Good Woman – Ein Sommer in Amalfi – Kritik

GB, IT, E, L, USA 2004. Regie: Mike Barker. Mit: Scarlett Johansson, Helen Hunt, Mark Umbers
Start:

Noch vor ihrem Auftritt in Die Insel (The Island, 2005) agierte Scarlett Johansson in dem Period-Picture Good Woman – Ein Sommer in Amalfi. Die europäische Co-Produktion vereint Johansson erstmals mit der Oscarpreisträgerin Helen Hunt vor der Kamera. Kritik 

Die Familie Stone – Kritik

USA 2005. Regie: Thomas Bezucha. Mit: Claire Danes, Diane Keaton, Rachel McAdams, Dermot Mulroney
Start:

Mit der Entspanntheit eines Besenstiels lernt Meredith über die Weihnachtsfeiertage die sympathisch-chaotische Familie ihres Zukünftigen kennen, hassen und lieben. Das Haus der Stones wird dabei einmal gründlich durchgekehrt. Kritik 

Erik(A) – Kritik

Ö 2005. Regie: Kurt Mayer
Start:

Aus Erika wird Erik: Der Dokumentarfilm über die Geschichte einer Skiweltmeisterin, die heute als Mann lebt, spielt mit Erinnerungsarbeit und Geschlechtsidentitäten. Kritik 

King Kong – Kritik

USA 2005. Regie: Peter Jackson. Mit: Naomi Watts, Jack Black
Start:

Affe liebt Frau. Frau weiß nicht so recht. Kommen Helikopter, knallen ihn vom Empire State Building. 188 Minuten inklusive mehr Dinosaurier, als in einen Jurassic Park passen. Kritik 

Kekexili - Mountain Patrol – Kritik

CN, HOK 2004. Regie: Lu Chuan. Mit: Duo Bujie, Zhang Lei, Qi Liang
Start:

In den einsamen Höhen des Kekexili-Gebirges schlachten Wilderer seltene tibetische Antilopen ab. Regisseur Lu Chuan erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des grausamen Kampfes zwischen Schutzpatrouille und Jägern. Kritik 

12 Tangos – Adios Buenos Aires – Kritik

D 2005. Regie: Arne Birkenstock
Start:

Tango als einzigartige Ausdrucksform für Sehnsucht und Liebesschmerz, aber auch für soziale Nöte, durch welche er überhaupt erst hervorgebracht worden ist. Arne Birkenstock versucht die derzeit eher disparate Stimmung in Argentinien mittels der Bedeutung des Tango zu veranschaulichen. Kritik 

Cry_Wolf – Kritik

USA 2005. Regie: Jeff Wadlow. Mit: Julian Morris, Lindy Booth
Start:

Eine Gruppe von Schülern nimmt einen Mord im örtlichen Wald zum Anlass, Gerüchte über einen Serienkiller in die Welt zu setzen. Bald darauf ereignen sich merkwürdige Vorkommnisse, die den Verdacht nahelegen, dass irgendjemand das Spiel zu ernst nimmt. Kritik 

Días de Santiago – Kritik

PE 2004. Regie: Josué Méndez. Mit: Pietro Sibille, Milagros Vidal
Start:

In seinem für den Auslandsoscar kandidierenden Debütfilm erzählt Josué Mendéz vom Scheitern eines jungen Ex-Soldaten, ein normales Leben zu führen und liefert damit die peruanische Version von Scorseses Taxi Driver. Kritik 

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia – Kritik

USA 2005. Regie: Andrew Adamson. Mit: Tilda Swinton, Skandar Keynes, Georgie Henley
Start:

In Großbritannien muss man niemandem erklären, dass man zum Beispiel durch einen Kleiderschrank nach Narnia gelangt. Dort sind Die Chroniken von Narnia (The Chronicles of Narnia) ein, wenn nicht der Klassiker unter den Kinderbüchern. Nun wurde das 1950 erschienene erste der insgesamt sieben Bücher verfilmt. Kritik 

Factotum – Kritik

NO, USA, D 2005. Regie: Bent Hamer. Mit: Matt Dillon, Lili Taylor
Start:

Bent Hamers neuer Spielfilm handelt vom unsteten Lebenswandel eines Autors, dessen Genie außer ihm selbst niemand zu erkennen scheint. Die Rede ist von Charles Bukowski, dem großen Underdog der amerikanischen Literatur des letzten Jahrhunderts. Kritik 

TDR – The Devil’s Rejects – Kritik

USA, D 2005. Regie: Rob Zombie. Mit: Sid Haig, Bill Moseley
Start:

Die Fortsetzung des Kultfilms Haus der 1000 Leichen (2003) erreicht zwar nicht die Qualität des Vorgängers, ist aber für Genrefreunde trotz einiger sehr unangenehmer Szenen durchaus empfehlenswert. Kritik 

Drum – Kritik

USA, ZA 2004. Regie: Zola Maseko. Mit: Taye Diggs, Moshidi Motshegwa
Start:

Im Johannesburg der 50er Jahre nimmt ein Reporter den Kampf gegen das Apartheidsregime auf. Zola Masekos Politdrama erzählt die Geschichte der historischen Zeitschrift „Drum“, die eine wichtige Rolle in der frühen südafrikanischen Bürgerrechtsbewegung spielte. Kritik 

Solange du da bist – Kritik

USA 2005. Regie: Mark Waters. Mit: Reese Witherspoon, Mark Ruffalo
Start:

Geister, die unliebsame Bewohner aus Häusern vertreiben wollen, kennt man vor allem aus alten Gruselfilmen. Mark Waters Film geht mit dieser Ausgangssituation spielerisch um und nutzt sie für eine romantische Komödie. Kritik 

Alles was ich an euch liebe – Kritik

E, AR, P, GB 2004. Regie: Teresa de Pelegri, Dominic Harari. Mit: Norma Aleandro, Guillermo Toledo, Maria Botto
Start:

Filme mit jüdischem Humor haben Konjunktur: Nach dem deutschen Erfolg Alles auf Zucker nimmt sich die spanische Komödie Alles was ich an euch liebe nicht nur den Fragen von Religion, Assimilation und Toleranz an, sondern behandelt außerdem den Nahostkonflikt. Das funktioniert die meiste Zeit erstaunlich gut. Kritik 

Weiße Raben – Alptraum Tschetschenien – Kritik

D 2005. Regie: Jochen Feindt, Tamara Trampe
Start:

Seit Jahren tobt in Tschetschenien ein blutiger Krieg, der in Westeuropa kaum noch wahrgenommen wird. Jochen Feindt und Tamara Trampe zeigen, wie die Kampfhandlungen auf beiden Seiten irreparable Schäden hinterlassen. Kritik 

Die große Reise – Kritik

MA, F 2004. Regie: Ismaël Ferroukhi. Mit: Nicolas Cazalé, Mohamed Majd
Start:

Auf der Straße von Südfrankreich nach Mekka nähern sich Vater und Sohn nicht nur der berühmten Pilgerstätte, sondern auch einander an. Der Weg in diesem malerischen Spielfilmdebüt von Ismaël Ferroukhi ist leider fast ebenso fest vorgeschrieben wie das Ziel. Kritik 

Serenity - Flucht in neue Welten – Kritik

USA 2005. Regie: Joss Whedon. Mit: Nathan Fillion, Gina Torres, Summer Glau, Chiwetel Ejiofor
Start:

Glaube, Liebe, Grazie, diese drei: Joss Whedon macht die Fortsetzung seiner Fernsehserie Firefly zu einer wunderschönen Parabel über die Freiheit und einem Loblied auf die Unterschiedlichkeit der Menschen. Und ein Science-Fiction-Film mit reichlich Action ist Serenity auch noch. Kritik 

Tokyo Godfathers – Kritik

JP 2003. Regie: Satoshi Kon, Shôgo Furuya
Start:

Drei Obdachlose stoßen im weihnachtlichen Tokio auf ein ausgesetztes Neugeborenes. In unspektakulären Bildern beschreibt Satoshi Kons Animationsfilm das Leben am Rande der japanischen Gesellschaft. Kritik 

Die blaue Grenze – Kritik

D 2005. Regie: Till Franzen. Mit: Antoine Monot jr., Hanna Schygulla
Start:

Naturmystik statt Urbanität, Romantik statt Naturalismus, so stellt sich Till Franzen die Zukunft des deutschen Kinos vor. Sein Erstlingswerk zeigt, was dies schlimmstenfalls bedeuten könnte. Kritik 

Der Exorzismus von Emily Rose – Kritik

USA 2005. Regie: Scott Derrickson. Mit: Laura Linney, Tom Wilkinson, Jennifer Carpenter
Start:

Nach einer misslungenen Teufelsaustreibung landet ein katholischer Exorzist auf der Anklagebank. Das Gerichtsverfahren enthüllt Schritt für Schritt die Hintergründe der geheimnisvollen Vorfälle. Kritik 

Das zweite Leben des Monsieur Manesquier – Kritik

F, D, GB, CH 2002. Regie: Patrice Leconte. Mit: Jean Rochefort, Johnny Hallyday, Jean-François Stévenin
Start:

Jean Rochefort und Johnny Hallyday spielen in diesem philosophischen Stück zwei scheinbar total gegensätzliche Männer, welche sich aber wundersam ergänzen und so endlich eine andere Richtung in ihrem Leben einschlagen können. Kritik 

Merry Christmas – Kritik

F, D, GB, B, RO 2005. Regie: Christian Carion. Mit: Diane Kruger, Benno Fürmann
Start:

In einer außergewöhnlichen Weihnachtsfeier 1914 an der Westfront begegnen sich Deutsche, Franzosen und Briten mit Champagner statt mit Gewehrsalven. Der Erste Weltkrieg spielt hier jedoch weniger eine Rolle als vielmehr die Macht – oder Ohnmacht – des kleinen Mannes im Allgemeinen. Kritik 

Paradise Girls – Kritik

NL, D 2004. Regie: Fow Ping Hu. Mit: Kei Katayama, Eveline Wu, Jo Kuk
Start:

Diese Girls sind alles andere als paradiesisch. Vielmehr problembehaftet, wie der gesamte Film. Kritik 

Harry Potter und der Feuerkelch – Kritik

GB, USA 2005. Regie: Mike Newell. Mit: Daniel Radcliffe, Rupert Grint
Start:

Aufregung in Hogwarts: Dieses Jahr wird dort das Trimagische Turnier ausgetragen. Eigentlich ist Harry Potter zu jung, trotzdem als Teilnehmer erwählt. Mike Newell verfilmte den düsteren vierten Teil der Kinderbuchreihe. Kritik 

Mitfahrer – Kritik

D 2003. Regie: Nicolai Albrecht. Mit: Ulrich Matthes, Anna Brüggemann
Start:

Drei Autos, drei Fahrten nach Berlin. Dffb – Absolvent Nicolai Albrecht erzählt in seinem Abschlussfilm drei Geschichten über Menschen, die nur durch die Mitfahrzentrale miteinander in Berührung kommen. Kritik 

Das Kind – Kritik

B, F 2005. Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne. Mit: Jérémie Renier, Déborah François
Start:

VoD: Mit ausgezeichneten Darstellern, einer bewegenden Geschichte über das Auseinanderbrechen einer Beziehung und minimalem technischen Equipment vervollkommnen die Dardenne-Brüder ihren puristischen Stil. Kritik 

Hustle & Flow – Kritik

USA 2004. Regie: Craig Brewer. Mit: Terrence Howard, Anthony Anderson, Taryn Manning
Start:

Der Zuhälter Dee Jay wird durch die Begegnung mit einem geheimnisvollen alten Mann wieder an seinen Jugendtraum erinnert und versucht mit der Hilfe einiger Freunde als Rapper Karriere zu machen. Doch zunächst brauchen sie erst mal einen Hit. Kritik 

Manderlay – Kritik

DK, S, NL, F, D 2005. Regie: Lars von Trier. Mit: Bryce Dallas Howard, Willem Dafoe
Start:

VoD: Selbstzerstörung und Neuerfindung lassen Lars von Triers Filme immer wieder zu einer Überraschung werden. Mit Manderlay setzt er zum ersten Mal auf Kontinuität und schafft es mit diesem Abziehbild von Dogville (2003) wie gewohnt wohlsortierte moralische Kategorien zu demontieren. Kritik 

Vier Brüder – Kritik

USA 2005. Regie: John Singleton. Mit: Mark Wahlberg, Tyrese Gibson
Start:

Unter der Regie von John Singleton (Shaft, 2000) sucht Bobby Mercer (Mark Wahlberg) zusammen mit seinen drei Brüdern die Mörder ihrer Mutter und mischt dabei Detroits Unterwelt auf. Kritik 

Die große Stille – Kritik

F, CH, D 2005. Regie: Philip Gröning
Start:

VoD: Philip Gröning macht in seinem dokumentarischen Experimentalfilm Die große Stille Zeit erlebbar und nähert sich dabei dem ritualisierten Alltag eines Schweigeordens im Kloster „La Grande Chartreuse“. Kritik 

In den Schuhen meiner Schwester – Kritik

USA 2005. Regie: Curtis Hanson. Mit: Cameron Diaz, Toni Collette
Start:

Zwei Schwestern versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen und erhalten dabei Unterstützung von ihrer Großmutter. Cameron Diaz spielt die Hauptrolle in einem Film, der zwar als Komödie beginnt, jedoch melodramatisch endet. Kritik 

Cachorro – Kritik

E 2004. Regie: Miguel Albaladejo. Mit: José Luis García Perez, David Castillo
Start:

Im Mittelpunkt von Miguel Albaladejos Film steht ein alternatives Familienkonzept: Der schwule Zahnarzt Pedro muss zwei Wochen auf den Sohn seiner Schwester aufpassen. Beide ahnen noch nicht, wie lange ihre Zweckgemeinschaft andauern wird. Kritik 

Es ist ein Elch entsprungen – Kritik

D 2005. Regie: Ben Verbong. Mit: Raban Bieling, Sarah Beck
Start:

Mr. Moose, der Elch des Weihnachtsmanns, kracht in der Vorweihnachtszeit durch das Dach der Familie Wagner und wirbelt deren Leben gehörig durcheinander. Sams-Regisseur Ben Verbong verfilmte das gleichnamige Kinderbuch. Kritik 

Elizabethtown – Kritik

USA 2005. Regie: Cameron Crowe. Mit: Orlando Bloom, Kirsten Dunst
Start:

Freude schöner Götterfunken. Cameron Crowe singt eine Ode an das Leben und die Liebe. Wie bereits in Garden Statemuss ein junger Mann einen Elternteil begraben, lernt eine junge Frau kennen und die Fähigkeit zu weinen. Kritik 

Tim Burton´s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche – Kritik

GB, USA 2005. Regie: Mike Johnson, Tim Burton
Start:

Ein romantisches Musical mit Leichen: Tim Burton vermählt den jungen Victor mit einer bereits verstorbenen Braut. So gelingt ihm ein zauberhafter Puppenfilm mit zahlreichen Skeletten, der mehr Fleisch auf den Rippen hat als so mancher „ernste“ Realfilm. Kritik 

The Call – Kritik

JP 2003. Regie: Takashi Miike. Mit: Kou Shibasaki, Shinichi Tsutsumi
Start:

Bei Anruf Mord. Kultregisseur Takashi Miike biedert sich beim Teenie-Horrorpublikum an. Kritik