Neu im Kino

Proteus – Kritik

ZA, CA 2003. Regie: John Greyson, Jack Lewis. Mit: Rouxnet Brown, Neil Sandilands
Start:

Die Aufarbeitung der Vorfälle auf Robben Island hat mit der Publikation von Nelson Mandelas Memoiren im Jahr 1995 nur begonnen. Proteus rekonstruiert die Geschichte einer homosexuellen Liebe, die Anfang des 18. Jahrhunderts auf der südafrikanischen Gefängnisinsel zum Scheitern verurteilt war. Kritik 

Keine Lieder über Liebe – Kritik

D 2005. Regie: Lars Kraume. Mit: Florian Lukas, Jürgen Vogel, Heike Makatsch
Start:

Eifersüchtige Ungewissheit treibt Tobias zu einem vorgeschobenen Dokumentarfilm, mit dem er die Dreieckskonstellation zwischen ihm, seiner Freundin und seinem Bruder entlarven will. Auch für Regisseur Lars Kraume steht die „mise en situation“ am Anfang der Aufdeckung einer Geschichte. Kritik 

Ein Mann für eine Saison – Kritik

USA 2005. Regie: Peter Farrelly, Bobby Farrelly. Mit: Jason Spevack, Jack Kehler, Scott H. Severance
Start:

Nach David Evans’ Ballfieber (Fever Pitch) aus dem Jahr 1997, gibt es nun erneut eine Verfilmung des erfolgreichen Romans Fever Pitch von Nick Hornby. Diesmal wird die Geschichte über Liebe und Sport in Amerika angesiedelt und von den berüchtigten Farrelly-Brüdern verwirklicht. Kritik 

Goal! – Kritik

USA 2005. Regie: Danny Cannon. Mit: Kuno Becker, Alessandro Nivola
Start:

Das Logo der FIFA prangt auf dem Kinoplakat, es gibt packende Fußball-Szenen, und nächstes Jahr ist Weltmeisterschaft. Mit Goal! kommt sozusagen die offizielle WM-Hymne in die Filmtheater. Leider nur auf Zweitliga-Niveau. Kritik 

Frozen Angels – Kritik

D, USA 2005. Regie: Frauke Sandig, Eric Black. Mit: Bill Handel
Start:

Die Zukunft hat längst begonnen: Frauke Sandig und Eric Black porträtieren eine Reihe von Menschen in Los Angeles, die einen Einblick in die neusten Techniken der Reproduktionsmedizin gewähren - und in die Schicksale, die damit verbunden sind. Kritik 

Go West, Young Man! – Kritik

NL 2003. Regie: Peter Delpeut, Mart Dominicus. Mit: Taylor Fogarty, Dan Israels
Start:

Peter Delpeut und Mart Dominicus evozieren nicht nur die grandiosen Western der 50er und 60er Jahre sondern zeichnen auch ein Bild des noch immer etwas wilden Amerikas unserer Tage. Kritik 

Tropical Malady – Kritik

TH 2004. Regie: Apichatpong Weerasethakul. Mit: Banlop Lomnoi, Sakda Kaewbuadee
Start:

Gleichzeitig homoerotische Liebesgeschichte und mythologisches Dschungelmärchen: Apichatpong Weerasethakuls Tropical Malady sprengt alle Genregrenzen und bietet ein einmaliges Kinoerlebnis. Kritik 

Fremde Haut – Kritik

D, Ö 2005. Regie: Angelina Maccarone. Mit: Jasmin Tabatabai, Navíd Akhavan
Start:

Eine lesbische Iranerin flieht nach Deutschland und gibt sich als Mann aus, um Asyl gewährt zu bekommen. Jasmin Tabatabai in einem manchmal arg konstruiert wirkenden Film, der einige sehr starke Szenen hat. Kritik 

Wie im Himmel – Kritik

S 2004. Regie: Kay Pollak. Mit: Michael Nyqvist, Frida Hallgren, Helen Sjöholm
Start:

Kay Pollaks schillerndes Künstlerportrait erzählt technisch brillant eine hoffnungslos naive Erlösungsgeschichte, die sich stellenweise ideologisch gefährlichen Positionen nähert. Kritik 

Flightplan - Ohne jede Spur – Kritik

USA 2005. Regie: Robert Schwentke. Mit: Jodie Foster, Peter Sarsgaard
Start:

Eine Tochter verschwindet. In direktem Anschluss an Red Eye liefert nun auch Flightplan Spannung und Suspense hitchcockscher Manier im Flugzeug. Kritik 

Rize – Kritik

USA 2005. Regie: David LaChapelle. Mit: Lil C, Tommy the Clown, Dragon
Start:

In seinem Leinwanddebüt widmet sich Hochglanz-Fotograf David LaChapelle mit einer Mischung aus Dokumentation und stark ästhetisiertem Videoclip einem neuen Tanz aus den Ghettos von L.A. Kritik 

Kiss Kiss Bang Bang – Kritik

USA 2005. Regie: Shane Black. Mit: Robert Downey Jr., Val Kilmer
Start:

Shane Black schreibt wieder: Mit Kiss Kiss Bang Bang ist ihm eine rasante und äußerst selbstreferenzielle Actionkomödie gelungen. Kritik 

Into the Blue – Kritik

USA 2005. Regie: John Stockwell. Mit: Jessica Alba, Paul Walker
Start:

Die wunderschönen Strände der Karibik, versunkene Schätze, Jessica Alba im Bikini: Bei solchen Zutaten kann nichts schief gehen, werden sich die Produzenten von Into the Blue gedacht haben. Kritik 

Was lebst Du? – Kritik

D 2004. Regie: Bettina Braun. Mit: Ali el Mkllaki, Kais Setti
Start:

Der Dokumentarfilm Was lebst Du? verfolgt über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren die Entwicklung vier Kölner Jugendlicher ausländischer Abstammung und vermeidet dabei fest eingeschriebene Klischees. Kritik 

A History of Violence – Kritik

USA, CA 2005. Regie: David Cronenberg. Mit: Viggo Mortensen, Maria Bello, Ed Harris
Start:

Thematisch bleibt Kultregisseur David Cronenberg seinem Kassenflop Spider (2002) nah: Wieder muss sich ein Mann seiner Identität und der Gewalt in seiner Vergangenheit stellen. Diesmal bewegt sich der Kanadier allerdings auf ein weitaus größeres Publikum zu, dem er jedoch exzessive und explizite Gewalt inmitten vielfach bekannter Muster zumutet. Kritik 

Die Reise der Pinguine – Kritik

F 2004. Regie: Luc Jacquet
Start:

Mehr als nur eine Beobachtung des Fortpflanzungsspiels der Pinguine, sondern der Gipfel der Empathie: Der Pinguinforscher und Regisseur Luc Jacquet legt den Vögeln zwar in wundervollen Bildern, aber mit menschlich-schwülstigen Worten eine rührende Liebesgeschichte in den Schnabel. Kritik 

Der Duft von Lavendel – Kritik

GB 2004. Regie: Charles Dance. Mit: Judi Dench, Maggie Smith, Daniel Brühl
Start:

Ein junger Pole strandet an der Küste Cornwalls und wird von zwei älteren Damen gefunden, die ihn bei sich aufnehmen. Seine Ankunft ruft bei der empfindsamen Ursula ungewohnte Gefühle hervor. Kritik 

Dear Wendy – Kritik

DK, F, D, GB 2005. Regie: Thomas Vinterberg. Mit: Jamie Bell, Bill Pullman
Start:

„Black Steel“, „Lee & Grant“ oder „Wendy“ – auch Waffen können Namen tragen. Thomas Vinterberg und Lars von Trier untersuchen in einem westernartigen Moralstück über die amerikanische Gesellschaft das Mysterium von Revolvern und Gewehren. Kritik 

Brothers Grimm – Kritik

CZ, USA 2005. Regie: Terry Gilliam. Mit: Matt Damon, Heath Ledger
Start:

Nachdem die Produktion seines Traumprojektes The Man Who Killed Don Quixote abgebrochen wurde, flüchtet sich Terry Gilliam in seinem aktuellen Film in eine Grimmsche Märchenwelt. Kritik 

The Cremaster Cycle – Kritik

USA 1994. Regie: Matthew Barney. Mit: Matthew Barney, Norman Mailer, Ursula Andress
Start:

Mit seinem Filmzyklus kreiert Allround-Künstler Matthew Barney einen faszinierenden Kosmos aus ambivalenter Sexualität, persönlicher Mythologie und protzigem Kitsch. Drei Jahre nach seiner Vollendung tourt das Mammutprojekt nun endlich durch deutsche Großstädte. Kritik 

Stage Beauty – Kritik

GB, D, USA 2004. Regie: Richard Eyre. Mit: Billy Crudup, Claire Danes
Start:

Richard Eyre verfilmt bemüht das Leben des Schauspielers Edward Kynaston, der im 17. Jahrhundert der Star unter den britischen Frauendarstellern war – bis der König auch für Frauen die Bühne öffnete. Kritik 

Pommerland – Kritik

D 2005. Regie: Volker Koepp
Start:

Die Menschen, die der Dokumentarfilm Pommerland portraitiert, sind von Unbillen der Geschichte und wirtschaftlichen Schwierigkeiten gezeichnet. Doch die Hoffnung haben sie noch lange nicht aufgegeben. Kritik 

Paradise Now – Kritik

F, D, NL, ISR 2004. Regie: Hany Abu-Assad. Mit: Kais Nashef, Ali Suliman
Start:

VoD: Zwei junge Palästinenser sind für ein Selbstmordattentat auserkoren, doch die Operation scheitert in einem ersten Versuch gewaltig. Plakative Schuldzuweisungen vermeidend, liefert der Film das subtile Portrait eines für Europäer unverständlichen Phänomens. Kritik 

NVA – Kritik

D 2005. Regie: Leander Haußmann. Mit: Kim Frank, Oliver Bröcker
Start:

Full Metal Jacket in Trabiland. Wer den Trailer von NVA gesehen hat, rechnet womöglich mit einer witzigen Komödie. So kann man sich täuschen. Kritik 

Wächter der Nacht – Kritik

RUS 2004. Regie: Timur Bekmambetow. Mit: Konstantin Chabenski, Wladimir Menschow, Marija Poroschina
Start:

Das russische Kino ist in Deutschland weitgehend unbekannt; mit Wächter der Nacht ist auch in deutschen Kinos ein Erfolgsfilm aus Russland zu sehen, der einen mythisch verbrämten Kampf zwischen Gut und Böse in die Gegenwart des heutigen Moskau verlegt. Kritik 

Dark Water – Dunkle Wasser – Kritik

USA, JP 2005. Regie: Walter Salles. Mit: Jennifer Connelly, Ariel Gade
Start:

Hollywood hat den „J-Horror“ längst für sich und sein Publikum entdeckt. Daher verwundert die amerikanische Neuauflage des japanischen Gänsehautstreifens Dark Water nicht. Was zunächst mehr überrascht, ist die Tatsache, dass Walter Salles hierbei die Regie übernahm. Kritik 

Der wilde Schlag meines Herzens – Kritik

F 2005. Regie: Jacques Audiard. Mit: Romain Duris, Niels Arestrup
Start:

Als Immobilienmakler scheut Tom (Romain Duris) auch zwielichte Methoden am Rande der Legalität nicht. Durch eine zufällige Begegnung wird seine alte Leidenschaft fürs Klavierspielen wieder geweckt: Ein Doppelleben zwischen schlagkräftigem Maklerjob und poetischer Künstlerambition beginnt. Kritik 

Winn-Dixie – Mein zotteliger Freund – Kritik

USA 2005. Regie: Wayne Wang. Mit: AnnaSophia Robb, Jeff Daniels
Start:

Opal ist neu in der Kleinstadt Naomi und hat Schwierigkeiten, Freunde zu finden. Das ändert sich als ihr in Wayne Wangs Kinderbuchverfilmung ein zotteliger Hund zuläuft, den sie Winn-Dixie tauft. Kritik 

Spiel ohne Regeln – Kritik

USA 2005. Regie: Peter Segal. Mit: Adam Sandler, Chris Rock
Start:

Adam Sandler und MTV Films produzieren das videocliphafte Remake des Football/Gefängnisfilms Die Kampfmaschine (The Longest Yard, 1974). Knackis gegen Wärter – wer ist härter? Kritik 

Horst Buchholz ... mein Papa – Kritik

D 2005. Regie: Christopher Buchholz, Sandra Hacker. Mit: Horst Buchholz, Myriam Buchholz Bru
Start:

Sehr persönliche Interviews hat Horst Buchholz’ Sohn mit seinem Vater kurz vor dessen Tod geführt. Jetzt hat er diese mit alten Filmaufnahmen, Photographien und Gesprächen mit der restlichen Familie zu einer eindringlichen Dokumentation verarbeitet. Kritik 

Die weiße Massai – Kritik

D 2005. Regie: Hermine Huntgeburth. Mit: Nina Hoss, Jacky Ido
Start:

Nicht ohne meinen Samburu-Krieger! Ein fremder Mann, eine fremde Kultur, Irrungen, Wirrungen. Ein Bestsellerstoff, der natürlich den Weg auf die Kinoleinwand findet. Und sich dabei zum Glück ganz auf Nina Hoss verlassen kann. Kritik 

Gespenster – Kritik

D 2005. Regie: Christian Petzold. Mit: Julia Hummer, Sabine Timoteo
Start:

Christian Petzolds Film verschließt sich dem Zuschauer in etwa so, wie sich seine Protagonisten dem Leben, der Umwelt verschließen. Doch unter dem Panzer gibt es episodische Erzählungen über Formen der Einsamkeit, Abkehr und Umkehr zu entdecken, die nachwirken. Kritik 

Stealth – Unter dem Radar – Kritik

USA 2005. Regie: Rob Cohen. Mit: Jamie Foxx, Josh Lucas, Jessica Biel
Start:

Für anspruchsvolles Kino ist Regisseur Rob Cohen (Triple X, 2002) nicht bekannt. Mit Stealth – Unter dem Radar hat er sich nun an ein Thema herangewagt, von dem er besser die Finger gelassen hätte: künstliche Intelligenz. Kritik 

Broken Flowers – Kritik

USA, F 2005. Regie: Jim Jarmusch. Mit: Bill Murray
Start:

Traditionell feiern Komödien die erneuernde Kraft des Eros. Dieses klassische Prinzip auf den Kopf stellend, gewinnt Broken Flowers seinen unnachahmlich trockenen Humor aus dem versiegten Sexleben eines einstigen Gigolos und lässt uns über die Endlichkeit der Liebe lachen. Kritik 

SommerHundeSöhne – Kritik

D 2004. Regie: Cyril Tuschi. Mit: Fabian Busch, Stipe Erceg
Start:

Auf den ersten Blick ein konventionelles Roadmovie, entpuppt sich SommerHundeSöhne immerhin stellenweise als originelle Momentaufnahme. Kritik 

Das Comeback – Kritik

USA 2005. Regie: Ron Howard. Mit: Russell Crowe, Renée Zellweger
Start:

Wer Konventionen liebt, im Kino nicht gerne überrascht wird und sich auch die dritte Wiederholung von Rocky V angeschaut hat, wird Das Comeback (Cinderella Man) lieben. Kritik 

Dogtown Boys – Kritik

USA 2005. Regie: Catherine Hardwicke. Mit: Emile Hirsch, Victor Rasuk, John Robinson, Heath Ledger
Start:

Catherine Hardwicke inszeniert die Geschichte der legendären Z-Boys, die neue Maßstäbe im Skateboarden setzten und nun als Protagonisten eines adretten Teen-Movies versuchen, zwischen den Verlockungen von Ruhm und Geld den richtigen Weg zu finden. Kritik 

Red Eye - Nachtflug in den Tod – Kritik

USA 2005. Regie: Wes Craven. Mit: Rachel McAdams, Cillian Murphy
Start:

Eine junge Hotelmanagerin muss einem Attentäter bei seinen Plänen helfen, sonst wird ihr Vater umgebracht – Wes Cravens flotter Thriller lässt kaum Zeit zum Durchatmen. Kritik