D 2005. Regie: Johannes Brunner. Mit: August Schmölzer, Barbara Rudnik, Peter Lohmeyer Start:
In verschiedenen miteinander verknüpften Episoden wird vom letzten Tag der Münchner „Wiesn“ erzählt, an dem sich die Wege der unterschiedlichsten Menschen kreuzen. Kritik
In einem schlicht gehaltenen Dokumentarfilm zeigt Hubertus Siegert, wie eine Schulklasse jenseits der üblichen Einteilung in Leistungsstufen oder in gesunde und behinderte Kinder, mit den Unterschieden lebt und lernt. Kritik
D 2005. Regie: Konstantin Faigle. Mit: Alice Schwarzer, Walter Jens, Florian Holsboer Start:
„Made in Germany“ – ein Etikett für Mutlosigkeit und Dauerpessimismus? Konstantin Faigle tourt durch Deutschland, um die „große Depression“ zu bestimmen – und findet heraus: Wir jammern zu viel. Aha. Kritik
USA 2005. Regie: Nora Ephron. Mit: Nicole Kidman, Will Ferrell Start:
In der TV-Serien-Verfilmung Verliebt in eine Hexe übernimmt Nicole Kidman die Titelrolle der schusseligen Hexe, die so gerne normal sein möchte und deswegen beschließt, auf Magie zu verzichten. Das aber ist nicht so einfach. Kritik
USA 2005. Regie: George A. Romero. Mit: Simon Baker, John Leguizamo, Dennis Hopper Start:
George A. Romero kehrt zum Zombiefilm zurück – der Großvater des Genres schenkt seinen Untoten neue Fähigkeiten und reichhaltige Nahrung in Form von Menschenfleisch. Kritik
F 2004. Regie: Alexandra Leclère. Mit: Isabelle Huppert, Catherine Frot, François Berléand Start:
In dieser Tragikomödie haben die beiden französischen Schauspielerinnen Isabelle Huppert und Catherine Frot als gegensätzliches Schwesternpaar leichtes Spiel: sie dürfen vor allem eins, ihr eigenes Starimage ausleben. Kritik
F 2005. Regie: Chris Nahon. Mit: Jean Reno, Jocelyn Quivrin Start:
Der zweite Spielfilm von Chris Nahon (Kiss of the Dragon, 2001) ist ein Actionthriller mit komplexer Handlung nach amerikanischem Vorbild, der leider in der zweiten Hälfte Logik und die Angemessenheit der Mittel vernachlässigt, und den auch Jean Reno nicht retten kann. Kritik
Ulrich Seidl bewegt sich erneut auf einer Gratwanderung zwischen Authentizität und Fiktion und widmet sich in seiner Darstellung sozial verkümmerter Menschen diesmal überzeugten Anhängern des Christentums. Kritik
Schönheit siegt über Gewalt in diesem für das Genre ungewöhnlichen Boxfilm aus Thailand: Der junge Nong Toom (Asanee Suwan) streift die Fesseln seines Mannskörpers über den Umweg durch den Boxring ab und nähert sich dem weiblichen Geschlecht. Kritik
D 2005. Regie: Wim Wenders. Mit: Sam Shepard, Jessica Lange, Tim Roth Start:
Der jüngste Film von Wim Wenders erzählt, ähnlich wie schon Paris, Texas (1984), in wunderschönen Bildern die Geschichte eines Mannes, der den Weg zu seinem Sohn zurückfinden will. Kritik
USA 2005. Regie: Gary David Goldberg. Mit: Diane Lane, John Cusack Start:
In dieser Komödie um die Schwierigkeiten beim Daten den richtigen Partner zu finden muss die frisch geschiedene Sarah einige skurrile Verabredungen bestehen, bis sie den richtigen Partner findet. Kritik
F 2004. Regie: Bertrand Tavernier. Mit: Jacques Gamblin, Isabelle Carré Start:
Eine dokumentarische Fiktion voller Wahrheit: Wie ein adoptionswilliges Paar in Kambodscha mit korrupten Beamten und um einander kämpft. Bertrand Tavernier gelingt es, das Warten auf ein Kind spannend und lehrreich zu gestalten. Kritik
CHI 2002. Regie: Matías Bize. Mit: Blanca Lewin, Victor Montero, Gabriel Díaz Start:
Mit Sábado – Das Hochzeitstape liefert der Regisseur Matías Bize einen kurzen Debütfilm ab, der die Grenzen zwischen Erzählkino und Experimentalfilm aufweicht. Kritik
GB, USA 2004. Regie: Gurinder Chadha. Mit: Aishwarya Rai, Martin Henderson Start:
Das Hauptziel von Mutter Bakshi in dieser bollywoodesken Jane Austen-Verfilmung ist es, alle ihre Töchter schnell zu verheiraten. Die schöne Lalita will aber aus Liebe heiraten und nicht aus Sicherheit. Da trifft sie Mr. Darcy. Kritik
USA 2005. Regie: Iain Softley. Mit: Kate Hudson, Gena Rowlands Start:
Krankenpflegerin Caroline nimmt eine Stelle bei einem älteren Ehepaar an, um sich um den bettlägerigen Mann zu kümmern. Neugierig erkundet sie auch das alte Haus, das gruselige Geheimnisse zu bergen scheint und entdeckt dabei Schauerliches. Kritik
USA 2005. Regie: Fenton Bailey, Randy Barbato Start:
Deep Throat gilt als der Klassiker des Pornofilms schlechthin. Weit interessanter als dieser selbst ist jedoch seine Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, wie ein US-Dokumentarfilm nun höchst unterhaltsam zeigt. Kritik
D 2005. Regie: Jörn Hintzer, Jakob Hüfner. Mit: Peter Berning, Christoph Bach Start:
Wer noch nie von der „aktiven Krankenversicherung“ gehört hat, bei der die Patienten so unabhängig sein wollen, dass sie selbst operieren, sollte sich die Weltverbesserungsmaßnahmen von Jörn Hintzer und Jakob Hüfner ansehen. Kritik
USA 2005. Regie: Robert Rodriguez, Frank Miller .... Mit: Bruce Willis, Jessica Alba, Clive Owen Start:
Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot. Kritik
ROK 2004. Regie: Kim Ki-duk. Mit: Lee Seung-yeon, Jae Hee Start:
Kim Ki-duk (Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling) entwirft die stumme Liebesgeschichte eines Einbrechers und einer unglücklichen Ehefrau mit motivisch stringenter und atmosphärisch überwältigender Einfachheit. Kritik
USA 2005. Regie: Tim Burton. Mit: Johnny Depp, Freddie Highmore Start:
In dieser Kinderbuchadaption nach Roald Dahl brilliert Johnny Depp als merkwürdiger Schokoladenfabrikant Willy Wonka, der fünf Kindern, darunter dem gutherzigen Charlie, Einblick in seine Fabrikgeheimnisse gewährt. Kritik
HOK 2004. Regie: Fruit Chan. Mit: Bai Ling, Miriam Yeung Start:
Tante Meis Teigtaschen sind eine kostbare Delikatesse, denn sie haben eine verjüngende Wirkung. Obwohl ihre Füllung gewöhnungsbedürftig ist, kostet auch die reiche Frau Li diese Dumplings und ist fortan von ihnen abhängig. Kritik
USA 2005. Regie: Michael Bay. Mit: Lupita Tovar, Ewan McGregor, Scarlett Johansson Start:
Wie ergeht es THX 1138 nach der Flucht? Dies scheint die Ausgangsfrage des neuen Baybusters Die Insel zu sein, von der sich dieses Quasi-Sequel jedoch bald zugunsten der bekannten Materialvernichtungen löst. Kritik
USA 2005. Regie: Paul Haggis. Mit: Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon, Jennifer Esposito Start:
In seinem Episodenfilm beleuchtet Paul Haggis die zerstörerische Kraft von Vorurteilen und beweist anhand seiner differenziert gezeichneten Charaktere, dass niemand so ist wie es zunächst scheint. Kritik
IT 2004. Regie: Ricky Tognazzi. Mit: Bob Hoskins, Carlo Cecchi Start:
Mit dem Briten Bob Hoskins in der Hauptrolle verfilmte der Italiener Ricky Tognazzi das bewegende Leben des Papstes Johannes XXIII., den die Gläubigen den „guten Papst“ nannten. Kritik
AR, E 2004. Regie: Carlos Sorin. Mit: Juan Villegas, Walter Donado Start:
In der kahlen Weite Patagoniens versucht der arbeitslose Mechaniker Juan (Juan Villegas) in Würde ein Leben am Existenzminimum zu führen. Eine Dogge scheint den Ausweg aus seiner misslichen Lage zu versprechen. Kritik
E 2003. Regie: Icíar Bollaín. Mit: Laia Marull, Luis Tosar Start:
Liebe bedeutet Selbstaufgabe, zweifellos – bis zu einem gewissen Grad zumindest. Doch wann wird die Grenze zur Selbstzerstörung überschritten? Icíar Bollaín widmet sich der dunklen Seite einer Beziehung: Gewalt gegen Frauen in der Ehe. Kritik
Durch das Eintreffen eines kleinen Hundes gerät der Alltag einer mongolischen Familie durcheinander. Eine Variation von Byambasuren Davaas oscarnominiertem
Erstling Die Geschichte vom weinenden Kamel. Kritik
Nach Michel Simon (Boudu – aus den Wassern gerettet, 1932) und Nick Nolte (Zoff in Beverly Hills, 1986) stellt nun Gérard Depardieu in der jüngsten Verfilmung des Bühnenstoffes als grobschlächtiger Clochard das Leben eines Spießers (Gérard Jugnot) auf den Kopf. Kritik
D 2005. Regie: Thomas Durchschlag. Mit: Lavinia Wilson, Maximilian Brückner, Richy Müller Start:
In seinem Spielfilmdebüt Allein stellt Thomas Durchschlag eine junge Frau in den Mittelpunkt, die am Borderline-Syndrom leidet. Durch intensive Arbeit mit der Nachwuchsschauspielerin Lavinia Wilson ist eine beeindruckende Charakterstudie entstanden. Kritik
Auch Mündungsfeuer kann erotisch sein: Ein Ehepaar von Profikillern findet erst wieder zueinander, als sie einander umbringen sollen. Das ist erstaunlich witzig. Kritik
AR 2004. Regie: Daniel Burman. Mit: Daniel Hendler, Adriana Aizemberg Start:
Wenn man in Buenos Aires geboren ist, seine Großmutter aus Polen fliehen mußte und der Vater in Israel lebt, ist man dann Argentinier, Pole oder Jude? Neben Tango der Rashevskis und Alles auf Zucker widmet sich auch El Abrazo Partido komplizierten Identitätsfragen. Kritik
USA 2004. Regie: Wes Craven. Mit: Christina Ricci, Joshua Jackson Start:
Wes Craven, der seit den 70er Jahren Horrorfilme dreht, in den 80er Jahren mit Nightmare on Elm Street zur Legende wurde und in den 90er Jahren mit Scream einen Horrorfilm mit Metaebene schuf, nimmt sich in seinem Werk Verflucht (Cursed) einen der klassischen Plots des Genres vor: den des Werwolfs. Kritik
F 2004. Regie: Olivier Ducastel, Jacques Martineau. Mit: Valeria Bruni-Tedeschi, Gilbert Melki Start:
Sommerurlaub an der Côte d’Azur, und der Mistral weht: Das Leben einer Familie wird in dieser liebenswerten Vaudeville-Komödie mit Valeria Bruni-Tedeschi kräftig durchgepustet. Kritik
USA 2004. Regie: Shainee Gabel. Mit: John Travolta, Scarlett Johansson, Gabriel Macht Start:
Ein junges Mädchen kehrt nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat New Orleans zurück. Dort findet es eine heruntergekommene Männerwirtschaft und ein Beziehungsgeflecht aus Schuld und Sühne vor. Kritik
USA, D 2005. Regie: Tim Story. Mit: Ioan Gruffudd, Jessica Alba, Chris Evans, Michael Chiklis Start:
Mr. Fantastic ist elastisch wie Gummi, The Thing ist ein steinerner Kraftberg. Die speziellen Fähigkeiten vom Invisible Girl und Human Torch erklären sich von selbst. Gemeinsam kämpfen diese Fantastic Four gegen den diabolischen Doctor Doom in einem kostspieligen Kinoausflug. Kritik
MEX 2004. Regie: Hugo Rodríguez. Mit: Diego Luna, Marta Belaustegui Start:
In einer Nacht in Mexiko City lösen Gangster eine Kettenreaktion von Gier und Gewalt aus. Mit schwarzem Humor und viel Blut erzählt, versucht der Filmhit aus Mexiko, Pulp Fiction & Co. auf die südamerikanische Leinwand zu übertragen. Kritik
In der neuen Computeranimation von DreamWorks werden verwöhnte Zootiere mit der Wildnis konfrontiert. Wortwitz und Slapstick sorgen für Familienunterhaltung. An Höhepunkte des noch jungen Genres wie Shrek oder Finding Nemo kommt der Film aber nicht heran. Kritik
Ö 2004. Regie: Götz Spielmann. Mit: Petra Morzé, Harry Prinz, Andreas Patton, Susanne Wuest Start:
In drei miteinander verknüpften Episoden wird vom Lieben und Leiden in einer Wiener Wohnsiedlung erzählt. Dafür gab es eine Nominierung zum diesjährigen Auslandsoscar. Kritik
D 2004. Regie: Christian Alvart. Mit: Wotan Wilke Möhring, André Hennicke Start:
„Wichsende Wichser wichsen wichsend in vollgewichste Wichstücher“. Man munkelt, so oder ähnlich habe Heinz Hoenig für diesen deutschen Thriller, der zumindest in Sachen Vulgärsprache amerikanischen Vorbildern in nichts nachsteht, vorsprechen müssen. Kritik
USA 2004. Regie: Stacy Peralta. Mit: Greg Noll, Jeff Clark, Laird Hamilton Start:
Je riesiger die Wellen, desto besser. In Stacys Peraltas Dokumentation über die Geschichte des „Big Wave Surfings“ versuchen einige wenige Ausnahmesurfer diese Leidenschaft zu erklären. Kritik