Das sprechende Haus, in dem Marie mit ihrer schrulligen Familie lebt, soll zwangsversteigert werden. Um die Villa Henriette zu retten, lässt sich die Zwölfjährige einiges einfallen. Kritik
Ein Film über die intensive Freundschaft zweier grundverschiedener Mädchen während der Sommerferien, der sich schnell in Plattitüden und Klischees verliert. Kritik
USA 2005. Regie: Steven Spielberg. Mit: Tom Cruise, Justin Chatwin, Dakota Fanning Start:
Nach Orson Welles legendärer Hörspielfassung (1938) und Byron Haskins B-picture-Verfilmung (1953) bringt nun Steven Spielberg seine Interpretation des Sci-Fi-Klassikers von H.G. Wells auf die Leinwand. Das Resultat: eine gut geschmierte Angst-Maschine. Kritik
D 2004. Regie: Katinka Feistl. Mit: Marie-Luise Schramm, Birge Schade, Andreas Schmidt Start:
Gegen alle Vernunft wünscht sich ein pummeliges, atypisches Mädchen als Model Karriere zu machen. Eine Erfolgsgeschichte ist dem Mädchen nicht beschieden. Die titelgebende Frage bleibt dennoch nicht offen. Kritik
D 2005. Regie: Irene von Alberti, Miriam Dehne .... Mit: Inga Busch, David Scheller Start:
Mediatheken-Tipp: Drei Regisseurinnen inszenieren René Polleschs Theaterstück Stadt als Beute. Ihnen gelingt ein faszinierendes Porträt Berlins und eine Einführung in die Arbeit eines der interessantesten gegenwärtigen Regisseure und Autoren. Kritik
USA 2004. Regie: Woody Allen. Mit: Radha Mitchell, Will Ferrell Start:
Zwei Geschichten in einem Film: Woody Allen beweist mit seinem intelligenten Spiel um Tragödie und Komödie einmal mehr, dass er zu Recht zu den Großen seines Fachs gezählt wird. Kritik
GB, F 2003. Regie: Norman Jewison. Mit: Michael Caine, Tilda Swinton Start:
Der mittlerweile 72 Jahre alte Michael Caine ist als ehemaliger Nazikollaborateur und Kriegsverbrecher auf der Flucht vor einer Staatsanwältin und geheimnisvollen Killern. Kritik
F 2004. Regie: Philippe Lioret. Mit: Sandrine Bonnaire, Philippe Torreton, Grégori Derangère Start:
Antoine übernimmt im Jahr 1963 eine Stelle als Leuchtturmwärter auf der Insel Ouessant. Dort trifft er auf Ablehnung bei den Männern und freundliches Interesse bei den Frauen. Philippe Lioret erzählt eine alte Geschichte ohne neue Ideen. Kritik
USA 2004. Regie: Peter Howitt. Mit: Pierce Brosnan, Julianne Moore Start:
Komödie mit Anleihen aus den Screwball-Comedys um zwei konkurrierende Scheidungsanwälte, gespielt von Pierce Brosnan und Julianne Moore, die sich zunächst verbal bekriegen, um sich dann in die Arme zu fallen. Kritik
CA 2004. Regie: Mark Achbar, Jennifer Abbott. Mit: Noam Chomsky, Milton Friedman, Ray Anderson, Michael Moore Start:
Nicht eine Filmfigur wie Hannibal Lecter wird in The Corporation als Psychopath charakterisiert, sondern der titelgebende Zusammenschluss von Geschäftsleuten. Kritik
In seiner chaotischen Groteske Das Leben ist ein Wunder zelebriert Emir Kusturica den Bürgerkrieg in Jugoslawien als Verlängerung eines extravaganten Balkangefühls. Kritik
USA 2005. Regie: Christopher Nolan. Mit: Christian Bale, Michael Caine Start:
Acht Jahre lang, seit dem verunglückten Batman & Robin, lag die Batman-Filmserie auf Eis. Christopher Nolan (Memento, 2000) versucht sich erfolgreich an einer Wiederbelebung. Kritik
D 2005. Regie: Peter Lichtefeld. Mit: Peter Lohmeyer, Outi Mäenpää Start:
Unaufdringlich charmant und mit trockenem Humor erzählt Peter Lichtefeld in Playa del futuro die Geschichte von Suchenden und Träumern im spanischen Andalusien, deren Leben sich für kurze Zeit kreuzen und dadurch verändern. Kritik
D 2005. Regie: Mirko Borscht. Mit: Florian Bartholomäi, Ludwig Trepte, Max Mauff Start:
Im Zentrum dieses unausgegorenen Jugenddramas steht der Westfrankfurter Georg, der sich mit Ostfrankfurter Neonazis auseinandersetzen muss und beinahe ihren Lockungen erliegt. Kritik
D 2004. Regie: Fatih Akin. Mit: Alexander Hacke, Baba Zula, Orient Expressions Start:
Während der Produktion von Gegen die Wand (2004) neugierig auf die Musikszene Istanbuls geworden, kehrt Fatih Akin in Begleitung des Bassisten der Einstürzenden Neubauten in die Stadt zurück, um sich sich auf die Suche nach ihrem Sound zu begeben. Der Rundumschlag durch die verschiedenen Stile veranschaulicht vor allem Istanbuls Symbolstellung als Schmelztiegel der Kulturen. Kritik
USA, GB 2005. Regie: Garth Jennings. Mit: Martin Freeman, Sam Rockwell, Zooey Deschanel Start:
Die langerwartete Verfilmung des erfolgreichen Romans von Douglas Adams bemüht sich zwar zunächst um Werktreue, streicht die Vorlage dann aber an den falschen Stellen zusammen. Mit Slapstick und Spezialeffekten ist Per Anhalter durch die Galaxis noch leidlich unterhaltsam. Kritik
USA 2003. Regie: Dana Brown. Mit: Layne Beachley, Daniel Malloy, Keith Malloy Start:
Egal ob Profi oder Badewannensurfer, alle haben sie dasselbe Ziel: Möglichst oft die perfekte Welle surfen. Mit dem Auge eines Insiders porträtiert Regisseur Dana Brown höchst unterschiedliche Surferpersönlichkeiten. Kritik
HOK 2004. Regie: Stephen Chow. Mit: Stephen Chow, Jörg Andreas Start:
Ein utopisches Shanghai der Vierziger Jahre, in dem sich Noir-, Western- und Musicalcharaktere durch phantasievolle Bauten bewegen, wird zum Schauplatz für den immer wieder gern gesehenen ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse. Kritik
AUS, USA 2005. Regie: Jaume Collet-Serra. Mit: Elisha Cuthbert, Chad Michael Murray, Brian van Holt Start:
Sechs Jugendliche fallen nach und nach einem Wahnsinnigen zum Opfer, der aus Leichen Wachsfiguren herstellt. Nur wenig erinnert bei House of Wax an das gleichnamige Vorbild aus dem Jahr 1953, stattdessen bekommt man wieder einmal einen Teenie-Slasherfilm zu sehen. Und Paris Hilton strippt. Kritik
D 2004. Regie: Lars Jessen. Mit: Gabriela Maria Schmeide, Peter Lohmeyer Start:
Lars Jessens Tragikomödie verarbeitet auf unterhaltsame Weise die Tage im Deutschland des Jahres 1986, als die Welt durch die Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl erschüttert wurde und Bobby Ewing seinen Serientod starb. Kritik
HU, D, GB 2005. Regie: Lajos Koltai. Mit: Marcell Nagy, Áron Dimény Start:
Das Drehbuch zur Adaption seines Roman eines Schicksallosen schrieb Imre Kertész selbst. Regisseur Lajos Koltai setzte es mit einem kongenialen ästhetischen Konzept und einem herausragenden Hauptdarsteller um. Fateless wurde so zu einem der eindrücklichsten Filme über das Leben in den Konzentrationslagern. Kritik
IND 2004. Regie: Yash Chopra. Mit: Shah Rukh Khan, Preity Zinta Start:
In prachtvollen Bildern erzählt die Bollywood-Produktion Veer und Zaara die tragische Geschichte zweier Liebenden: einer pakistanischen Schönheit und einem indischen Piloten. Kritik
E 2004. Regie: Álex de la Iglesia. Mit: Guillermo Toledo, Monica Cervera Start:
Als er seinen schärfsten Konkurrenten um die Beförderung zum Etagenleiter ausschaltet, fangen für den Verkäufer Rafael die Probleme erst an: die hässliche Lourdes, Augenzeugin des Mordes, erpresst den Frauenhelden, ihr Liebhaber zu werden. Kritik
Die charmante, teils autobiographisch inspirierte Komödie beschreibt, wie ein erfolgloser Schauspieler seine Psychosen meistert und lehrt uns, dass Lachen das beste Heilmittel gegen Lebensängste ist. Kritik
D 2004. Regie: Jörg Andreas. Mit: Marcel Schlutt, Mike Sale Start:
Dennis (Marcel Schlutt) lernt im Gefängnis nicht nur die rauen Sitten, sondern im verfeindeten Trakt entgegen aller drohenden Probleme auch seine große Liebe kennen. Eine kitschige Liebesgeschichte zwischen zwei Häftlingen mit sparsam gesäten pornografischen Szenen. Kritik
USA 2004. Regie: Jacob Estes. Mit: Rory Culkin, Josh Peck, Ryan Kelley, Scott Mechlowicz, Trevor Morgan, Carly Schroeder Start:
Ein kleiner US-Autorenfilm mit einem großartigen Ensemble an Jungdarstellern, der die dunklen Aspekte des Heranwachsens beleuchtet: In Mean Creek wird für eine Gruppe Jugendlicher aus einem Streich alsbald tödlicher Ernst. Kritik
USA 2005. Regie: Robert Luketic. Mit: Jennifer Lopez, Jane Fonda Start:
Dem komödiantische Zickenkrieg zwischen J-Lo und Jane Fonda als deren Schwiegermutter gelingt es weder lustig noch besonders unterhaltsam zu sein. Kritik
Yasmin, eine junge Frau pakistanischer Abstammung, erlebt wie durch die Erschütterungen des Anschlags vom 11. September das empfindliche soziale Gleichgewicht zwischen Christen und Muslimen bis in ihre nordenglische Heimat aus den Fugen gerät. Kritik
F 2004. Regie: Enki Bilal. Mit: Linda Hardy, Thomas Kretschmann, Charlotte Rampling Start:
In einem prächtig computergenerierten New York des Jahres 2095 sucht der Gott Horus nach einer Frau. In verschiedenen Inkarnationen und Körpern stakst er zwischen Menschen, Mutanten und Außerirdischen umher. Kritik
USA 2005. Regie: George Lucas. Mit: Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen Start:
Die Sith kommen an die Macht, Anakin Skywalker wird zu Darth Vader, und das alles in lupenrein sauberem Ambiente. George Lucas macht zur Freude seiner Fans zum Abschluss der Star Wars-Filme noch einmal mächtig Krach, in den Liebesszenen knirscht es allerdings gewaltig. Kritik
Ein unkonventionelles Portrait einer Außenseiterin: Abgestoßen von ihrem provinziellen Umfeld flüchtet sich ein junges Mädchen in die faszinierende Welt der Perlenstickerei. Kritik
AUS 2004. Regie: Cate Shortland. Mit: Abbie Cornish, Sam Worthington Start:
Auf der Suche nach festem Boden unter den Füßen verstrickt sich das junge Mädchen Heidi in einer Reihe von Bettgeschichten. Mal als Unschuldsengel, mal als Luder lässt die Regisseurin ihre Protagonistin in stimmungsvollen Bildern der australischen Bergwelt ihren Weg suchen. Kritik
USA 2005. Regie: David O. Russell. Mit: Jason Schwartzman Start:
Eine “existentialistische Komödie” über die Identitätskrisen verschiedener Figuren, die sich im formal-inhaltlichen Übereifer des Regisseurs verliert. Kritik
NL, B, D, DK 2003. Regie: Stijn Coninx. Mit: Neeltje de Vree, Johanna Ter Steege, Huub Stapel Start:
Dieser außerordentlich anspruchsvolle und mehrfach preisgekrönte Kinderfilm folgt den Erlebnissen der neunjährigen Caro in einem holländischen Dorf der späten 60er Jahre. Kritik
Eine hunderte von Kilometern lange Grenzmauer, die größte Baustelle in der Geschichte Israels, soll Israelis und Palästinensern voreinander „schützen“. Durch die Konfrontation mit Einzelschicksalen denunziert der Dokumentarfilm subtil die Blindheit des sicherheitspolitischen Superprojekts. Kritik
F, USA, GB 2005. Regie: Louis Leterrier. Mit: Jet Li, Morgan Freeman, Bob Hoskins Start:
Der Ausnahmekämpfer als Kettenhund: Danny (Jet Li) wird wie ein Tier gehalten und kann sich schließlich aus seinem aufs Kämpfen beschränkten Leben befreien. Kritik
D 2004. Regie: Robert Thalheim. Mit: Milan Peschel, Sebastian Butz Start:
Eine echte Überraschung: Der Seminarfilm des Studenten Robert Thalheim wurde zum diesjährigen Gewinner der Berlinale-Reihe Perspektive deutsches Kino. Seine Vater-Sohn-Geschichte sagt mit Witz und Einfühlungsvermögen zugleich viel über unser Land aus. Kritik
USA 2004. Regie: Nicole Kassell. Mit: Kevin Bacon, Kyra Sedgwick Start:
Mut beweist der Schauspieler Kevin Bacon, der, abgesehen von einem Auftritt in Clint Eastwoods Mystic River (2003), schon seit längerer Zeit auf ein gutes Rollenangebot warten musste. Nun spielt der Teenie-Schwarm der 80er in The Woodsman einen verurteilten Kinderschänder. Kritik
Schildkröten können fliegen zeigt den letzten Golfkrieg (2003) aus der Sicht von Kindern. Der Festivalhit (San Sebastian: „Bester Film“; Berlinale: „Friedensfilmpreis“) überrascht mit einer einzigartigen Reflektion zum Thema Krieg. Kritik
UY 2004. Regie: Juan Pablo Rebella, Pablo Stoll. Mit: Andrés Pazos, Mirella Pascual Start:
Der minimalistisch anmutende Film Whisky, aus Uruguay, kommt ohne die Klischees des Kontinents wie Drogenhändler, Militärputschs oder Prostitution aus. Der zweite Film des Regiegespanns sieht sich in der Tradition des europäischen Art-House-Kinos. Kritik
Das unbekannte Leben von Flüchtlingen mitten in Europa – Andreas Voigts Dokumentation zeigt eine Seite unserer Gesellschaft, die sonst nur selten Gegenstand öffentlicher Aufmerksamkeit wird. Kritik