Neu im Kino

Willkommen bei den Sch’tis – Kritik

F 2008. Regie: Dany Boon. Mit: Kad Merad, Dany Boon
Start:

Im Norden hausen arbeitslose Alkoholiker mit Sprachstörung, die ihre Haustiere grillen. Die Culture-Clash-Komödie um einen strafversetzten Postbeamten mit regionalen Vorurteilen wurde in Frankreich überraschend zum erfolgreichsten einheimischen Film aller Zeiten. Erklär mir mal einer die Franzosen. Kritik 

Botero - Geboren in Medellin – Kritik

D 2008. Regie: Peter Schamoni. Mit: Fernando Botero
Start:

Der für seine Künstlerbiografien bekannte Peter Schamoni lässt Fernando Botero einen Blick auf sich selbst werfen. Im erinnernden Erzählen des kolumbianischen Künstlers wird die Realität zur Fiktion und damit authentisch. Kritik 

Let’s make Money – Kritik

Ö 2008. Regie: Erwin Wagenhofer
Start:

Nach We Feed The World widmet sich Erwin Wagenhofer erneut den Schattenseiten der Globalisierung. Let’s make Money erzählt unter anderem wie afrikanische Bauern westliches Geld vermehren und dabei selbst arm bleiben. Kritik 

Mirrors – Kritik

USA 2008. Regie: Alexandre Aja. Mit: Kiefer Sutherland, Paula Patton
Start:

In Alexander Ajas Film Mirrors kann bereits ein Blick in den Spiegel tödlich enden – nicht nur für Narzissten eine echte Horror-Vorstellung. Kritik 

Mein Freund aus Faro – Kritik

D 2008. Regie: Nana Neul. Mit: Anjorka Strechel, Lucie Hollmann
Start:

Eine vermeintlich klassisch-stereotype lesbische Butch-Femme-Liebesgeschichte ist das Zentrum dieses kleinen, zauberhaften Films, dem nichts ferner liegt als die platte Reduktion seiner Geschichte auf Typologien. Kritik 

Ananas Express – Kritik

USA 2008. Regie: David Gordon Green. Mit: Seth Rogen, James Franco
Start:

Im bekifften Zustand werden sogar laue Filme unterhaltsam: Ob jene Behauptung der Hauptfigur von Ananas Express als Anleitung für die Zuschauer dieser Kifferposse gemeint war? Kritik 

La Bohème – Kritik

D, NL 2008. Regie: Robert Dornhelm. Mit: Anna Netrebko, Rolando Villazòn
Start:

Die Geschichte vom armen Künstler und der schönen, aber todkranken Frau findet einmal mehr den Weg von der Bühne ins Kino. Die Diva-Qualitäten des Opernstars Anna Netrebko überstrahlen dabei eine hausbackene Inszenierung. Kritik 

Die Stadt der Blinden – Kritik

CA, BR, JP 2008. Regie: Fernando Meirelles. Mit: Julianne Moore, Mark Ruffalo
Start:

Als ein Autofahrer im Metropolenverkehr erblindet, hilft ihm ein Passant zunächst nach Hause, nur um ihm im direkten Anschluss den Wagen zu stehlen. In dieser Ambivalenz nistet sich Fernando Meirelles fulminante Literaturverfilmung tückisch ein. Kritik 

Nordwand – Kritik

D, Ö, CH 2008. Regie: Philipp Stölzl. Mit: Benno Fürmann, Florian Lukas
Start:

Jeder stirbt für sich alleine. Auch in über 3.000 Metern Höhe. Philipp Stölzls Bergsteigerfilm ist ein beklemmendes Dokument des Scheiterns. Kritik 

Old Joy – Kritik

USA 2006. Regie: Kelly Reichardt. Mit: Daniel London , Will Oldham
Start:

Ein Männerausflug im Wald wird zum Abgesang auf die amerikanische Linke. Kelly Reichardts Festivalhit Old Joy findet mit zwei Jahren Verspätung seinen Weg nach Deutschland. Kritik 

Die Geschichte vom Brandner Kaspar – Kritik

D 2008. Regie: Joseph Vilsmaier. Mit: Michael Herbig, Franz-Xaver Kroetz
Start:

Joseph Vilsmaier hat einen ur-bayerischen Stoff verfilmt und setzt auf prominente Schauspieler und märchenhafte Atmosphäre. Doch der gutmütigen Komödie mit Bully Herbig und Franz-Xaver Kroetz fehlen Biss und Tempo. Kritik 

Das Fremde in mir – Kritik

D 2008. Regie: Emily Atef. Mit: Susanne Wolff, Johann von Bülow
Start:

In kunstvollen Ellipsen erzählt Emily Atef die Geschichte einer Frau, die aufgrund einer psychischen Krise nach der Schwangerschaft ihr Kind ablehnt. Mittels ihrer Dramaturgie der Andeutung erschafft sie einen Schwebezustand zwischen Traum und Wirklichkeit. Kritik 

Hellboy 2 – Die goldene Armee – Kritik

USA 2008. Regie: Guillermo del Toro. Mit: Ron Perlman, Selma Blair
Start:

Guillermo del Toro kehrt nach Pans Labyrinth (2006) wieder in den Mainstream zurück und gibt dem neuen Hellboy-Film seine ganz eigene Note. Kritik 

House Bunny – Kritik

USA 2008. Regie: Fred Wolf. Mit: Anna Faris, Emma Stone
Start:

Anna Faris quartiert sich als Ex-Playboy-Bunny in einem Verbindungshaus ein, um den Studentinnen einige Lektionen in Sexyness beizubringen. Das beginnt einigermaßen witzig, ignoriert aber über weite Strecken das satirische Potential der Story. Kritik 

Lornas Schweigen – Kritik

B, F, D 2008. Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne. Mit: Arta Dobroshi, Jérémie Renier
Start:

VoD: Im neuen Film Jean-Pierre und Luc Dardennes wechseln Geldscheine im Minutentakt den Besitzer. Trotzdem geht nicht alles in Lornas Schweigen in Ökonomie auf. Kritik 

U-900 – Kritik

D 2008. Regie: Sven Unterwaldt. Mit: Atze Schröder, Oliver Wnuk
Start:

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen, wird die Comedy-erprobte Figur des Atze Schröder von Regisseur Sven Unterwaldt kurzerhand auf ein U-Boot versetzt. Hinzu fügt man ein Ensemble populärer Schauspieler und ein paar beeindruckende Panoramaaufnahmen, fertig ist der avisierte deutsche Mainstream-Erfolg. Kritik 

Tage und Wolken – Kritik

IT 2007. Regie: Silvio Soldini. Mit: Margherita Buy, Antonio Albanese
Start:

Luxuriöser Lebensstil, privilegierte soziale Stellung, liebgewonnene Vorurteile: Alles hinüber, wenn der Job weg ist. Silvio Soldinis neuer Film porträtiert eine Ehe in Zeiten der Arbeitslosigkeit. Kritik 

Krabat – Kritik

D 2008. Regie: Marco Kreuzpaintner. Mit: David Kross, Daniel Brühl
Start:

Die Besetzungsliste von Krabat liest sich bisweilen wie ein Who-Is-Who deutscher Jungstars, doch neben Daniel Brühl und Robert Stadlober hat die Literaturverfilmung noch einiges mehr zu bieten. Kritik 

Eagle Eye – Kritik

USA 2008. Regie: D.J. Caruso. Mit: Shia LaBeouf, Michelle Monaghan
Start:

In Disturbia (2007) gab Shia LaBoeuf für D.J. Caruso noch den Voyeur, in dessen neuem Film wird seine Hauptfigur selbst höchst erfolgreich überwacht. Kritik 

Young@Heart – Kritik

GB 2007. Regie: Stephen Walker
Start:

Ein Senioren-Chor interpretiert Rock- und Pop-Nummern von The Clash bis David Bowie und feiert damit auf beiden Seiten des Atlantiks beachtliche Erfolge. Die Musik-Doku Young@Heart bringt uns die Protagonisten dieses ungewöhnlichen Projekts näher. Kritik 

Berlin Calling – Kritik

D 2008. Regie: Hannes Stöhr. Mit: Corinna Harfouch, Araba Walton
Start:

In seiner ersten, autobiografisch gefärbten Filmrolle überzeugt der Musiker Paul Kalkbrenner als Ickarus, den sein ausschweifender Lebensstil von der DJ-Kanzel in die Nervenklinik bringt. Kritik 

10 Sekunden – Kritik

D 2008. Regie: Nicolai Rohde. Mit: Marie Bäumer, Sebastian Blomberg
Start:

„Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen“, behauptete Schopenhauer. Nach einer Flugzeugkatastrophe pokert eine Handvoll Menschen mit hohen persönlichen Einsätzen und tragischem Ausgang. Kritik 

Burn after Reading – Kritik

USA 2008. Regie: Joel Coen, Ethan Coen. Mit: George Clooney, Frances McDormand
Start:

Nach dem düsteren Oscar-Streifen No Country for Old Men (2007) versuchen sich die Coen-Brüder in leichter Unterhaltung und inszenieren mit Burn After Reading eine unbeschwerte Spionage-Komödie. Kritik 

Far Cry – Kritik

D, CA 2008. Regie: Uwe Boll. Mit: Til Schweiger, Emmanuelle Vaugier
Start:

Uwe Boll zeigt kein Zeichen von Müdigkeit: Erneut hat er ein Videospiel verfilmt, diesmal mit Til Schweiger in der Hauptrolle. Überdruss angesichts eines derart vorhersehbaren Spektakels wie Far Cry empfindet wohl nur der Zuschauer. Kritik 

Lemon Tree – Kritik

ISR, D, F 2007. Regie: Eran Riklis. Mit: Hiam Abbass, Ali Suliman
Start:

Nicht einfach, die Nachbarin eines israelischen Ministers zu sein. Lemon Tree erzählt eindrücklich die süßsaure Geschichte einer palästinensischen Frau, deren Zitronenhain plötzlich zum Politikum wird. Kritik 

Der Love Guru – Kritik

USA 2008. Regie: Marco Schnabel. Mit: Mike Myers, Jessica Alba
Start:

Nach dem Kassenschlager Austin Powers (1997-2002) schlüpft Mike Myers in die Rolle des Guru Pitka, der nach der neuesten Hollywood-Mode Lektionen über die Liebe erteilt und Selbstfindungsformeln aufstellt. Kritik 

Der Baader Meinhof Komplex – Kritik

D 2008. Regie: Uli Edel. Mit: Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu
Start:

Mit einer so geglückten wie rücksichtslosen Werbekampagne hat Produzent Bernd Eichinger seine Version des Baader Meinhof Komplexes zum deutschen Kino-Event des Jahres stilisiert. Weder inhaltlich noch formal kann der Film diesen Hype rechtfertigen. Kritik 

Love, Peace & Beatbox – Kritik

D 2008. Regie: Volker Meyer-Dabisch. Mit: Mando, Wetlipz
Start:

Volker Meyer-Dabischs kleiner Dokumentarfilm beschäftigt sich mit einer außerhalb eingeweihter Kreise wenig bekannten Musikform und erklärt sie erfolgreich zu Kunst. Kritik 

Trennung – Kritik

F, D, ISR, IT 2008. Regie: Amos Gitai. Mit: Juliette Binoche, Liron Levo
Start:

Amos Gitais neuer Film versucht vor dem Hintergrund eines familiären Dramas auf das politisch-öffentliche Elend aufmerksam zu machen. Während der Beginn des Films zu plakativ wirkt, verliert er sich später in den Wirren der Ereignisse. Kritik 

Day Night Day Night – Kritik

USA, D, F 2006. Regie: Julia Loktev. Mit: Luisa Williams, Josh Phillip Weinstein
Start:

Zwei Tage und Nächte im Leben einer Selbstmordattentäterin: Day Night Day Night, Julia Loktevs Independent-Beitrag zur Terrorismusdebatte, überrascht in seinen besten Momenten mit einer argumentativen und formalen Enthaltsamkeit. Kritik 

Kinder. Wie die Zeit vergeht. – Kritik

D 2008. Regie: Thomas Heise
Start:

VoD: Mit intimen Interviews und stimmungsvollen Aufnahmen der sächsischen Industrielandschaft erzählt Thomas Heise in seiner Dokumentation von einer Familie aus Halle-Neustadt. Kritik 

Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf – Kritik

USA 2008. Regie: Andrew Stanton
Start:

Pixars jüngstes Animationsabenteuer blickt 800 Jahre in die Zukunft. Während die Erde einer Müllhalde gleicht und die Menschheit den Planeten längst verlassen hat, entwickelt ein kleiner Roboter allzu menschliche Gefühle. Kritik 

Otto; or, up with Dead People – Kritik

D, CA 2008. Regie: Bruce LaBruce. Mit: Jey Crisfar, Katharina Klewinghaus
Start:

Bruce LaBruce hat einen ambitionierten und variantenreichen schwulen Zombiefilm mit pornographischen Elementen und viel Raum für Interpretationen gemacht. Kritik 

Die Natur vor uns – Kritik

D 2008. Regie: Niels Bolbrinker. Mit: Christiane Stahl, Kasimieras Mizgiris
Start:

Wie lässt sich das fotografische, filmische und malerische Werk eines Künstlers der NS-Zeit in einem Dokumentarfilm beschreiben? Diese Frage stellt Die Natur vor uns vor eine schwierige Aufgabe. Kritik 

Unschuld – Kritik

D 2008. Regie: Andreas Morell. Mit: Kai Wiesinger, Nadeshda Brennicke
Start:

Berlin bei Nacht: In Andreas Morells Episodenfilm Unschuld stehen das menschliche Streben nach Zweisamkeit und Glück, sowie die Unmöglichkeit dieses zu erreichen, im Mittelpunkt. Un-schuldig ist in diesem Film niemand. Kritik 

Tropic Thunder – Kritik

USA 2008. Regie: Ben Stiller. Mit: Ben Stiller, Jack Black
Start:

Ben Stillers stargespickte Parodie auf die Allüren und Eitelkeiten im Blockbusterkino hat große, sehr komische Momente - und gelegentlich zu viel Leerlauf. Kritik 

NoBody’s Perfect – Kritik

D 2008. Regie: Niko von Glasow. Mit: Niko von Glasow, Kim Morton
Start:

Schaut mich an! Zwölf contergangeschädigte Menschen gehen in die Offensive und posieren in Niko von Glasows Dokumentation nackt für einen Bildband – mit dem Regisseur als Mr. December. Kritik 

Stiefbrüder – Kritik

USA 2008. Regie: Adam McKay. Mit: Will Ferrell, John C. Reilly
Start:

VoD: Dada in Hollywood. Stiefbrüder ist ein neues Glanzstück der derzeit erfolgreichsten Komödienschmiede Amerikas. Kritik 

Babylon A.D. – Kritik

USA, F 2008. Regie: Mathieu Kassovitz. Mit: Vin Diesel, Mélanie Thierry
Start:

Tattoos, Narben und LED-Monitore: Vin Diesel söldnert sich durch einen öden Endzeitstreifen. Kritik 

Die Entdeckung der Currywurst – Kritik

D 2008. Regie: Ulla Wagner. Mit: Barbara Sukowa, Alexander Khuon
Start:

Aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges, einer besonderen Liebe und einer zerbrochenen Ketchup-Flasche wird die Currywurst geboren. Kritik 

Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra – Kritik

IT 2008. Regie: Matteo Garrone. Mit: Toni Servillo, Gianfelice Imparato
Start:

Fünf Einzelschicksale im Dunstkreis der Camorra: In seiner Bestsellerverfilmung bietet Matteo Garrone einen Einblick in die verschiedenen Wirkungsbereiche der süditalienischen Mafia. Kritik 

I Was a Swiss Banker – Kritik

CH 2007. Regie: Thomas Imbach. Mit: Beat Marti, Laura Drasbæk
Start:

Nach einem beherzten Sprung in den Bodensee findet sich der so erfolgreiche wie skrupellose Banker Roger in einer kuriosen Märchenwelt wieder. Und die ist voller Frauen, die etwas von ihm wollen. Kritik 

The Sparrow – Kritik

HOK 2008. Regie: Johnnie To. Mit: Simon Yam, Kelly Lin
Start:

Pickpocket in Hongkong als nostalgische Gangsterkomödie. Johnnie Tos The Sparrow war eines der wenigen Highlights des Berlinalewettbewerbs 2008. Kritik 

Wolke 9 – Kritik

D 2008. Regie: Andreas Dresen. Mit: Ursula Werner, Horst Rehberg
Start:

Liebe und Sex jenseits der 60. Andreas Dresens in Cannes gefeiertes Werk ist ein Stück deutsches Kino von phänomenaler Kraft. Kritik 

Wanted – Kritik

USA, D 2008. Regie: Timur Bekmambetov. Mit: James McAvoy, Angelina Jolie
Start:

Eine Gilde von Auftragskillern entscheidet mit Hilfe von Webstühlen darüber, wer leben darf und wer mit Kugeln, die Kurven fliegen, ins Jenseits befördert wird. Das ist so absurd wie es sich anhört. Und gleichzeitig der beste Sommerblockbuster der Saison. Kritik 

Liebestoll im Abendrot - Tasogare – Kritik

JP 2007. Regie: Shinji Imaoka. Mit: Masaru Taga, Yasuko Namikibashi
Start:

Er ist fußkrank, sie lernt Tanzen. Beide sind Großeltern und haben sich seit der High-School nicht mehr gesehen. Liebestoll im Abendrot erzählt eine Liebesgeschichte aus Japan. Kritik