In ihrem mehrfach preisgekrönten Debütfilm erzählt die argentinische Regisseurin Lucia Puenzo mit den Mitteln des Coming-of-Age-Films und eines Familiendramas von der Identitätssuche der intersexuellen Alex. Kritik
USA 2007. Regie: Jon Poll. Mit: Robert Downey Jr., Anton Yelchin Start:
Hätte Tom Cruise Rushmore produziert, wäre vielleicht eine Komödie wie diese entstanden: Ein altkluger Teenager wird von einer privaten auf die öffentliche Schule verbannt und stellt nach einer Couch-Hopserei fest, dass Psychopharmaka böse sind. Kritik
USA, D 2007. Regie: Terry George. Mit: Joaquin Phoenix, Mark Ruffalo Start:
Wen der kontrollierte emotionale Exzess des Hollywood-Schauspielerkinos begeistert, wird mit Ein einziger Augenblick möglicherweise glücklich werden. Wer vom Kino mehr erwartet als weinende Stars, sollte lieber einen weiten Bogen um Terry Georges neuen Film machen. Kritik
GB 2008. Regie: Roger Donaldson. Mit: Jason Statham, Saffron Burrows Start:
Prinzessin Margaret vergnügt sich beim karibischen Dreier, und die Gangster sind Gentlemen mit Familiensinn. Roger Donaldsons Heist-Film über einen legendären Londoner Bankraub bietet mehr entspannte Unterhaltung als königlichen Spaß. Kritik
Keine drastischen Bilder, keine schreienden Menschen – um auf die Folgen des Klimawandels in Bangladesch, Kasachstan und Nairobi aufmerksam zu machen, lässt Udo Maurer in Über Wasser die Menschen vor Ort zu Wort kommen. Kritik
Ö, GB 2007. Regie: Joshua Sinclair. Mit: Patrick Swayze, Ben Silverstone Start:
Ende der 1920er Jahre muss sich der später in die USA emigrierte Star-Fotograf Philippe Halsman vor einem österreichischen Gericht für den mysteriösen Tod seines Vaters verantworten. Jump erzählt die auf wahren Ereignissen beruhende Chronik seines Martyriums. Kritik
GB 2008. Regie: Neil Marshall. Mit: Rhona Mitra, Bob Hoskins, Adrian Lester Start:
Die Apokalypse bricht über Schottland herein und bietet Neil Marshall reichlich Gelegenheit für einen unterhaltsam-überdrehten Actionstreifen mit viel Blut und ohne Hirn. Kritik
USA 2007. Regie: John Dahl. Mit: Ben Kingsley, Téa Leoni Start:
Mal wieder ein Mafioso in der Midlife-Crisis. In John Dahls schwarzer Komödie schickt ihn sein Boss zu den Anonymen Alkoholikern – wer tötet, muss trocken sein. Kritik
USA, IND 2008. Regie: M. Night Shyamalan. Mit: Mark Wahlberg, Zooey Deschanel Start:
Wenn die Bäume zurückschlagen, hilft auch keine Naturwissenschaft mehr: Mit seinem neuesten Thriller wird M. Night Shyamalan zum Öko-Botschafter. Kritik
Riesige Schiffswracks und schwerste körperliche Arbeit – Shaheen Dill-Riaz zeichnet in seinem Dokumentarfilm ein deprimierendes Bild der Arbeitsverhältnisse in einer Abwrackwerft im südlichen Bangladesch. Kritik
USA 2007. Regie: George Clooney. Mit: George Clooney, Renée Zellweger Start:
George Clooney und Renée Zellweger als Cary Grant und Katharine Hepburn. Ein verlockendes Spiel möchte die Screwballkomödien der dreißiger Jahre wiederbeleben. Kritik
Eine Kindheit im linken Paralleluniversum Westdeutschlands: Die zum Dokumentarfilm verarbeiteten Erinnerungen von Richard David Precht zeichnen das versöhnliche Bild einer Welt, in der Coca-Cola und Raumschiff Enterprise aus ideologischen Gründen verboten waren. Kritik
Ö, D 2008. Regie: Thomas Roth. Mit: Manuel Rubey, Nicholas Ofczarek Start:
Er war Superstar, er war populär, er war so exaltiert because er hatte Flair: Über Österreichs größten Popstar, den 1998 gestorbenen Hans Hölzel, gibt es nun auch ein Biopic. Kritik
USA, CA, NL 2007. Regie: Steve Buscemi. Mit: Steve Buscemi, Sienna Miller Start:
Das Starlet und der Reporter: Ein Interview entwickelt sich vom gereizten Smalltalk zur handfesten Psychotherapie. In seiner dritten Regiearbeit macht Steve Buscemi ein New Yorker Loft zum Schauplatz eines medienkritischen Kammerspiels. Kritik
USA 2008. Regie: David Moreau, Xavier Palud. Mit: Jessica Alba, Alessandro Nivola Start:
Französische Regisseure inszenieren das amerikanische Remake eines asiatischen Horrorfilms und landen dabei in Mexiko. Sieht so das neue Weltkino aus? Hoffentlich nicht... Kritik
USA, GB 2007. Regie: Susanne Bier. Mit: Halle Berry, Benicio del Toro Start:
Die dänische Regisseurin Susanne Bier hat zwischen Dogma 95 und Hollywood einen weiten Weg zurückgelegt, ist jedoch auch bei ihrer ersten US-Produktion der eigenen Handschrift treu geblieben. Kritik
USA, F, GB, D, IT 2007. Regie: Michael Haneke. Mit: Naomi Watts, Tim Roth, Michael Pitt, Brady Corbet Start:
Vor über zehn Jahren kritisierte Michael Haneke mit Funny Games die unangemessene Darstellung von Gewalt im Kino. Nun hat er in den USA ein Remake seines Films gedreht. Kritik
USA 2008. Regie: Michael Patrick King. Mit: Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall Start:
Same Old, Same York – nichts ist neu, alles ist bekannt. Sex and the City bestätigt nichts weiter, als dass die dem Film vorausgehende Serie auserzählt war. Kritik
IT, F 2006. Regie: Giuseppe Tornatore. Mit: Xenia Rapport, Michele Placido Start:
Giuseppe Tornatores Film über eine mysteriöse Frau mit dunkler Vergangenheit pendelt zwischen Thriller und Melodram, Hitchcock und Argento, Ambition und Exploitation. Kritik
USA 2008. Regie: Steven Spielberg. Mit: Harrison Ford, Cate Blanchett Start:
Harrison Ford und eine Bande kommunistischer Bösewichter jagen einen mysteriösen Kristallschädel. Steven Spielbergs Relaunch des Indiana-Jones-Franchises ist wuchtig, geradlinig und gipfelt in einem reinen Blick. Kritik
USA 2008. Regie: Steven Brill. Mit: Owen Wilson, Nate Hartley Start:
Drei Jungs heuern einen unkonventionellen Bodyguard an, der sie vor Prügel beschützen soll. Ein Mann für alle Unfälle ist eine grundsympathische Komödie aus der Mitte des amerikanischen Mainstreamkinos. Kritik
B, GB 2008. Regie: Martin McDonagh. Mit: Colin Farrell, Brendan Gleeson Start:
Vor der mittelalterlichen Kulisse inszeniert Martin McDonagh einen perfekten Showdown zwischen drei Gangstern. In seinem Regiedebüt halten sich Humor, Drama und Spannung die Waage. Kritik
F, USA 2007. Regie: Gus Van Sant. Mit: Gabe Nevins Start:
In seinem poetischen Bilderrausch über einen schwermütigen Skater widmet sich Gus Van Sant erneut einer ebenso anmutigen wie abgründigen Jugend. Kritik
D 2007. Regie: Florian Mischa Böder. Mit: Jörg Pohl, Jean Luc Bubert Start:
Sein Regiedebüt gibt Florian Mischa Böder mit einer leichten Komödie über zwei Brüder, die nach einem scheinbar harmlosen Sabotageakt plötzlich landesweit als Terroristen gesucht werden. Kritik
USA 2007. Regie: Francesco Lucente. Mit: Jamie Draven, Grace Fulton Start:
Nach einer schrecklichen Tat versucht ein Veteran, ein neues Leben zu beginnen. Mit dem überlangen Badland setzt Francesco Lucente die Reihe von kürzlich erschienenen Filmen über den Irakkrieg fort. Kritik
B, NL 2007. Regie: Nic Balthazar. Mit: Greg Timmermans, Laura Verlinden Start:
Ein in der Schule gemobbter Jugendlicher zieht sich immer mehr in ein Computerspiel zurück, bis die Grenzen zwischen beiden Welten für ihn verschwimmen. Am Ende des Debütfilms steht ein Neustart. Kritik
USA, E 2007. Regie: Tom Kalin. Mit: Julianne Moore, Stephen Dillane Start:
Nach mehreren eher unspektakulären Filmauftritten kann man Julianne Moore mit diesem Familiendrama nach einer wahren Begebenheit endlich wieder in einer glamourösen Hauptrolle erleben. Kritik
USA 2008. Regie: Tom Vaughan. Mit: Ashton Kutcher, Cameron Diaz Start:
Eine rauschende Partynacht und ihre weit reichenden Folgen: In dieser nach Schema F inszenierten romantischen Komödie werden Ashton Kutcher und Cameron Diaz zu sechs Monaten Ehe verurteilt. Kritik
D 2007. Regie: Andreas Kleinert. Mit: Frederick Lau, August Diehl Start:
Freischwimmer, Andreas Kleinerts allegorische Parodie auf kleinbürgerliche Genügsamkeit, wartet mit einem vielschichtigen Handlungsgeflecht auf und verirrt sich dabei in einem Wald aus Zeichen. Kritik