D 2007. Regie: Reinhard Kungel. Mit: Philipp Sprongl, Peter Klewitz Start:
Das düstere Mittelalter in deutschen Walden. Nach dem regionalen Kinostart kann sich nun ganz Deutschland einen Eindruck vom ersten nationalen Ritterfilm seit Menschengedenken machen. Kritik
USA 2008. Regie: Jon Favreau. Mit: Robert Downey Jr., Terrence Howard, Jeff Bridges Start:
Selbst ist der Mann: Tony Stark baut sich in dieser Comicverfilmung eine Rüstung mit Düsenantrieb und schützt fortan die Welt vor seinen eigenen Waffen. Kritik
USA 2006. Regie: Michael Ian Black. Mit: Jason Biggs, Isla Fisher Start:
Nach einem Blitz-Antrag an eine Unbekannte ist Anderson (Jason Biggs) auf dem Weg zum Traualtar. Zum Figurenreichtum dieser Komödie zählen ein im Knast sitzender Schwiegervater in spe, sexsüchtige Eltern und ein russischer Schwertschlucker. Lustig ist das aber nicht. Kritik
D 2008. Regie: Sven Taddicken, Jakob Ziemnicki .... Mit: Cemal Subasi, Oktay Özdemir, Peter Kurth, Benjamin Höppner, Thorsten Michaelis, Hannah Herzsprung, Jacob Matschenz, Ludwig Trepte Start:
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts erzählen vier junge Regisseure vor dem Hintergrund der Krawalle zum 1. Mai in Berlin von Menschen in Ausnahmesituationen. Kritik
D 2008. Regie: Ayat Najafi, David Assmann. Mit: Niloofar Basir, Narmila Fathi Start:
Ein Fußballspiel zwischen einer Berliner Multikulti-Truppe und der iranischen Frauen-Nationalmannschaft birgt allerlei politischen Sprengstoff. Die deutsch-iranische Co-Produktion Football Under Cover begleitet die Spielerinnen bei ihren Vorbereitungen auf diese in vielerlei Hinsicht bedeutsamen 90 Minuten. Kritik
D 2006. Regie: Ingo Haeb, Jan-Christoph Glaser. Mit: Jacob Matschenz, Andreas Schmidt Start:
Ein Held mit Neurodermitis ist kein gefälliger Filmstoff. Ingo Haeb und Jan-Christoph Glaser machen daraus ein ruppiges Coming-of-Age-Drama – und zugleich ein Kleinstadtporträt aus den letzten Tagen der alten BRD. Kritik
CH 2007. Regie: Thomas Haemmerli. Mit: Thomas Haemmerli, Erik Haemmerli Start:
An seinem 40. Geburtstag erfährt Thomas Haemmerli vom Tod seiner Mutter, die als „Messie“ in einer bis zur Decke zugemüllten Wohnung hauste. Der Regisseur räumt auf und nennt das eine Komödie. Kritik
USA 2008. Regie: David Ayer. Mit: Keanu Reeves, Forest Whitaker Start:
Dollarscheinbündel hinter Villenwänden, alkoholisierte Polizisten auf Menschenjagd, Psychosen, Korruption und Brutalität wohin man blickt: James Ellroys Los Angeles hat sich kaum verändert seit den Achtziger Jahren. Kritik
Ein Stück deutscher Gangsta-Rap: Özgür Yildirims Debütfilm zeigt Aufstieg und Fall eines Hamburger Dealers als testosterongesättigte Jungsfantasie mit filmhistorischen Anleihen. Kritik
In ihrer zweiten Regiearbeit inszeniert sich Valeria Bruni Tedeschi als neurotische Theaterschauspielerin, die kurz vor ihrem vierzigsten Geburtstag Torschlusspanik bekommt. Kritik
USA, JP 2007. Regie: Wayne Wang. Mit: Henry O, Faye Yu Start:
Regisseur Wayne Wang (Smoke) beleuchtet aufs Neue und diesmal im bedächtigen Tempo Kulturkontraste und Generationsentfremdungen. Aber liegt in der Ruhe auch die Kraft? Kritik
USA 2008. Regie: Robert Luketic. Mit: Jim Sturgess, Kate Bosworth Start:
Ein junges Mathegenie aus Boston wird zum Big Player in Las Vegas. Natürlich-blond-Regisseur Robert Luketic versucht sich in einer Mixtur aus Casino-Thriller, Campus-Drama und klassischer Aufstiegsgeschichte. Kritik
USA 2007. Regie: Sidney Lumet. Mit: Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke Start:
Nach dem künstlerischen Desaster von Find Me Guilty hat Altmeister Sidney Lumet noch einmal den richtigen Stoff und die richtigen Schauspieler gefunden. Was Matchpoint für Woody Allen war, ist Tödliche Entscheidung für ihn: ein kleiner, bösartiger Ensemblefilm, der so gar nicht in die aktuelle Kinolandschaft passen will. Kritik
D, GB 2008. Regie: Nikolai Muellerschoen. Mit: Matthias Schweighöfer, Til Schweiger Start:
Nikolai Müllerschön hat aus dem preußischen Luftkrieger Manfred von Richthofen einen Baron zum Kuscheln gemacht. Der Rote Baron mischt alte Mythen, neue Technik und obligatorische Liebe zum internationalen Heldengedenkpudding. Kritik
USA 2008. Regie: Martin Scorsese. Mit: Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood, Charlie Watts Start:
Nach Dokumentationen über The Band und Bob Dylan drückt Martin Scorsese mit Shine A Light seine langjährige Verehrung für die Rolling Stones aus. Herausgekommen ist ein ausführlicher Konzertmitschnitt, der einen ergebenen Blick auf die Band wirft. Kritik
USA 2008. Regie: Gregory Hoblit. Mit: Diane Lane Start:
In Untraceable treibt ein sadistischer Mörder sein Unwesen und zeigt seine Taten live im Internet. Doch der größte Feind seiner Opfer ist die Öffentlichkeit. Denn je mehr Menschen zusehen, desto grausamer werden die Torturen. Kritik
USA, GB 2007. Regie: David Schwimmer. Mit: Simon Pegg, Thandie Newton Start:
Wer bereits glaubte, eine romantische Komödie müsse zwangsläufig verkitscht und rührselig sein, dem beweisen die Macher dieser amerikanisch-britischen Co-Produktion das Gegenteil. Kritik
Lost in Schengen: Eliane de Latour zeichnet in einem außergewöhnlichen Spielfilm den Leidensweg zweier junger afrikanischer Männer nach, die aufgebrochen sind, ihr Glück in Europa zu suchen. Kritik
USA 2007. Regie: Michel Gondry. Mit: Jack Black, Mos Def Start:
Wenn zwei Freunde Blockbuster in ihren eigenen Versionen nachdrehen: Michel Gondrys neuer Film feiert Phantasie und Begeisterung fürs Kino als hinreißend komisches Fest. Kritik
USA 2006. Regie: Ryan Fleck. Mit: Ryan Gosling, Shareeka Epps Start:
Im Zuge des oscarnominierten Lars und die Frauen (Lars and the real girl) erreicht nun auch Ryan Goslings Vorgängerfilm Half Nelson, ebenfalls oscarnominiert, die deutschen Leinwände. Kritik
USA 2007. Regie: Doug Liman. Mit: Hayden Christensen, Jamie Bell Start:
Der neue Film von Doug Liman lässt Hayden Christensen als beliebig durch den Raum springenden „Jumper“ gegen einen sehr bösen Samuel L. Jackson antreten. Dazwischen gibt es Sonnenstühle auf der Sphinx zu sehen. Kritik
GB, USA, F 2008. Regie: Andy Brooks. Mit: Ryan Reynolds, Abigail Breslin Start:
Vor dem Hintergrund von Bill Clintons Amtsperiode erzählt diese romantische Komödie von einem jungen Journalisten, der sich zwischen drei Frauen entscheiden muss. Kritik
Julian Schnabel will uns spüren lassen, was es heißt, gelähmt zu sein. Seine Regie wurde in Cannes und mit einem Golden Globe prämiert – Auszeichnungen, die auch der erstaunlichen Hauptfigur gelten könnten. Kritik
USA 2007. Regie: Jason Reitman. Mit: Ellen Page, Jason Bateman, Jennifer Garner Start:
Jason Reitmans oscarprämierte Komödie über eine schwangere Sechzehnjährige quillt über vor gekonnten Wortwechseln und nur scheinbar platten Figuren. Kritik
S, D, F, DK, NO 2007. Regie: Roy Andersson. Mit: Erik Bäckmann, Patrik Anders Edgren Start:
VoD: Das Leben ist grausam. Die Apokalypse droht, und zum Abendessen gibt es alkoholfreies Bier. In Roy Anderssons Nachschlag zu Songs from the Second Floor bläst uns eine Tuba den vielleicht allerletzten Marsch. Kritik
D 2007. Regie: Felix Randau. Mit: Valerie Koch, Esther Schweins Start:
Nach Northern Star gelingt Felix Randau mit seinem zweiten Langfilm erneut das intensive Portrait einer unberechenbaren Frau. Die täuscht am Telefon vor, ein Kind zu sein – um es später sterben zu lassen. Kritik
D 2007. Regie: Veit Helmer. Mit: Max Mauff, Kristýna Maléřová Start:
„Lysistrata“ in Aserbaidschan: In Veit Helmers burlesker Komödie treten sämtliche Frauen in den Sexstreik, damit die faulen Männer ihr Dorf wieder mit Wasser versorgen. Kritik
USA 2007. Regie: Peter Hedges. Mit: Steve Carell, Juliette Binoche Start:
Steve Carell zeigt sich in dieser romantischen Komödie wieder einmal in seiner Rolle als sympathischer Vierziger mit Witz. Sein Glück nimmt die Form von Juliette Binoche und drei frechen Töchtern an. Kritik
D 2008. Regie: Dennis Gansel. Mit: Jürgen Vogel, Frederick Lau Start:
Die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft kann nach Ansicht des Regisseurs Dennis Gansel auch heute noch ein Potenzial für faschistoide Gesellschaftsstrukturen in sich bergen. In Gansels Film Die Welle manipuliert ein Lehrer seine vermeintlich kritischen Oberstufenschüler und formt sie zu einer autoritätsgläubigen Gruppe.Kritik
USA 2007. Regie: Jake Kasdan. Mit: John C. Reilly, Jenna Fischer, Tim Meadows Start:
Johnny Cash plus Ray Charles plus Bob Dylan ergibt Dewey Cox: Der ewige Nebendarsteller John C. Reilly liefert in dieser Parodie auf Musikfilme eine vergnügliche komödiantische Vorstellung. Kritik
F 2005. Regie: Gela Babluani. Mit: Georges Babluani, Pascal Bongard Start:
Mubi: Mit seinem Regiedebüt ist Gela Babluani ein fesselnder Thriller über die Reise eines jungen georgischen Immigranten in die Abgründe der menschlichen Seele gelungen. Kritik
F, GB 2006. Regie: Alek Keshishian. Mit: Brittany Murphy, Matthew Rhys Start:
Brittany Murphy sucht als Vogue-Assistentin für ihren Mitbewohner die große Liebe und übersieht dabei um ein Haar die eigene. So richtig in Schwung kommt Alek Keshishians romantische Kömodie dabei nicht. Kritik
USA 2007. Regie: Craig Gillespie. Mit: Ryan Gosling, Paul Schneider Start:
Liebe per Mausklick? Im Internet stellt sich ein Junggeselle die Frau seiner Träume zusammen. Bianca ist Halb-Brasilianerin, überaus sexy und aus garantiert gefühlsechtem Gummi. Kritik
ISR, F 2007. Regie: Raphael Nadjari. Mit: Michael Moshonov, Limor Goldstein Start:
In seinem neuen Film erzählt der Regisseur Raphaël Nadjari von einer israelischen Familie, die mit dem plötzlichen Verschwinden eines geliebten Menschen konfrontiert wird. Kritik
USA 2007. Regie: Paul Haggis. Mit: Tommy Lee Jones, Charlize Theron Start:
Hank Deerfield (Tommy Lee Jones) ist ein echter Amerikaner. Einer, der jeden zurechtweist, der das Sternenbanner falsch aufhängt. Einer, der so hart ist, dass er feuchte Umterhemden anzieht. Ein Mann wie in „Männer weinen nicht“. Kritik
Drei höchst unterschiedliche Schwestern bereiten zusammen die Geburtstagsparty ihrer Mutter vor. Wie üblich in Filmen über Familienfeiern streiten und versöhnen sie sich, zumeist nicht gerade auf originelle Weise. Kritik