USA 2007. Regie: Sam Raimi. Mit: Tobey Maguire, Kirsten Dunst Start:
Sam Raimi nimmt sich in der dritten Folge des erfolgreichen Spider-Man-Franchise wieder viel Zeit für die Entwicklung seines Helden. Trotz 139 Minuten Länge kommt in dem Film jedoch nicht nur die Hauptfigur zu kurz. Kritik
ARK, F, D 2006. Regie: Hiner Saleem. Mit: Nazmî Kirik, Belcim Bilgin Start:
Nach Kilometre Zero wendet sich der kurdische Regisseur Hiner Saleem erneut dem Schicksal seines Volkes zu. Er tut dies mit zärtlichem Witz und augenzwinkernder Lakonie. Kritik
Ohne Geld und Arbeit strandet ein Fotomodell im weihnachtlichen Berlin. Ihren Freunden wie auch sich selbst gaukelt sie jedoch eine nach wie vor erfolgreiche Karriere vor. Kritik
Gong Li steht zum ersten Mal seit elf Jahren wieder für Zhang Yimou vor der Kamera. In dem Historiendrama Der Fluch der goldenen Blume spielt sie die intrigante Gattin eines böswilligen Kaisers. Kritik
D, IT 2006. Regie: Iwajla Klinke. Mit: Hava Keller, Pnina Feiler, Tamar Peleg Start:
Vom Zionismus zum palästinensischen Befreiungskampf: Die von Iwajla Klinke porträtierten „Raging Grannies“ sind eher pragmatische Helferinnen als wütende Großmütter. Sie setzen sich für ein gleichberechtigtes Miteinander von Israelis und Arabern ein. Kritik
USA 2007. Regie: Walt Becker. Mit: John Travolta, Tim Allen, Martin Lawrence, William H. Macy Start:
Die Komödie über vier vorstädtische Pseudo-Biker in der Midlife-Crisis, die sich auf den US-Highways die verkümmerte Männlichkeit zurückerobern wollen, wirkt wie der homophobe Ableger von City Slickers (1991) mit Harleys anstelle von Pferden. Kritik
USA 2007. Regie: Antoine Fuqua. Mit: Mark Wahlberg, Michael Peña, Danny Glover Start:
Der actionreiche Film um ein Attentat auf den amerikanischen Präsidenten zeigt Mark Wahlberg auf den Spuren von Sylvester Stallone: Allein gegen alle kämpft ein Elitesoldat, der alle Tricks kennt, gegen ein korruptes System. Kritik
Sung-Hyung Cho hat mit ihrem dokumentarischen „Heimatfilm“ über das norddeutsche Dorf Wacken und seine Bewohner zahlreiche Preise gewonnen – zuletzt den Max-Ophüls-Preis 2007. Kritik
Im hektischen Treiben Kairos versucht eine junge Frau zwischen Bauchtanzstunden und der Beschäftigung mit Liebeslyrik ihr unterdrücktes Verlangen zu entdecken.
USA 2007. Regie: Stephen Hopkins. Mit: Hilary Swank, David Morrissey Start:
Die zehn biblischen Plagen suchen die amerikanische Provinz heim. Nach Der Exorzismus von Emily Rose erreicht mit The Reaping ein weiterer Horrorfilm mit explizit religiösem Inhalt die deutschen Kinos. Kritik
GB 2007. Regie: Danny Boyle. Mit: Cillian Murphy, Rose Byrne Start:
Danny Boyle entwickelt berauschende Bilder rund um die Sonne. Darüber vergisst er komplett, seine Science-Fiction-Geschichte voranzutreiben, geschweige denn, sie mit einer Metaebene auszustatten. Kritik
USA 2006. Regie: Susannah Grant. Mit: Jennifer Garner, Timothy Olyphant Start:
Lachen und Weinen, Komödie und Drama. Das Regiedebüt der erfolgreichen Autorin Susannah Grant schickt Hauptdarstellerin Jennifer Garner auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Nur der Zuschauer bleibt bei alldem außen vor. Kritik
USA 2006. Regie: Robert Altman. Mit: Garrison Keillor, Kevin Kline, Virginia Madsen Start:
Der letzte Film des 2006 verstorbenen großen Regisseurs Robert Altman besingt die Schönheit des Erzählens am Beispiel eines nur scheinbar untergehenden Mediums. Kritik
D, B, F, ZA, IT, GB 2007. Regie: Bille August. Mit: Joseph Fiennes, Dennis Haysbert, Diane Kruger Start:
Mit dem Friedenspreis der diesjährigen Berlinale ausgezeichnet und auf einer wahren Geschichte basierend, erzählt Bille Augusts Charakterdrama die Wandlung eines rassistischen Gefängniswärters, der zwanzig Jahre lang einen besonderen Gefangenen bewachte: Nelson Mandela. Kritik
Leichtfüßig kommt er daher und dreht seine Pirouetten, ganz ohne zu stolpern: Eitan Anners zweiter Kinofilm macht den Standardtanz zum beschwingten Ereignis inmitten der Tragikomik des israelischen Lebens. Kritik
USA 2006. Regie: Q. Allan Brocka. Mit: Derek Magyar, Patrick Bauchau Start:
In seinem zweiten Spielfilm nach Eating Out erzählt Q. Allan Brocka vom scheinbar abgeklärten Edel-Callboy X, und wie dessen Gefühlsleben von seinem Mitbewohner und einem neuen Kunden durcheinander gebracht wird. Kritik
1993 erschien der bisher letzte der Ninja-Turtles-Filme. 14 Jahre danach kommt ein neuer Streifen über die Comic-Helden ins Kino. Er ist komplett computeranimiert. Kritik
F, D, USA 2003. Regie: Bruno Dumont. Mit: Katia Golubeva, David Wissak Start:
VoD: Die Liebe und nichts als die Liebe. Regisseur Bruno Dumont zeigt sich auch in seinem dritten Spielfilm als Meister der Reduktion. Das führt zu einem suggestiven Sog, den der Zuschauer so schnell nicht vergisst. Kritik
D 2007. Regie: Tobi Baumann. Mit: Oliver Pocher Start:
Der Titel ist provokant, ebenso die Besetzung mit TV-Comedian und Schauspielnovize Oliver Pocher. Im Vergleich dazu erscheint die Geschichte um den verzweifelten und frustrierten Endzwanziger Simon Peters doch recht konventionell. Kritik
USA 2007. Regie: Jason Friedberg, Aaron Seltzer. Mit: Kal Penn, Adam Campbell Start:
Scary Movie, Date Movie, Fantastic Movie. Die Verantwortlichen der Genre-Parodie für Pubertierende drehen die Abwärtsspirale in Sachen Plattheit ohne Rücksicht auf Verluste und Geschmacksnerven ins Unterirdische. Kritik
USA 2007. Regie: Zack Snyder. Mit: Gerard Butler, Lena Headey Start:
300 kampfeswillige Spartaner versuchen verzweifelt, dem Ansturm eines gewaltigen Heeres aus Persien zu trotzen. Das Kinopublikum wird durch Regisseur Zack Snyder von einem Bombardement ganz anderer Art bedroht. Kritik
USA 2007. Regie: Richard LaGravenese. Mit: Hilary Swank, Patrick Dempsey, Imelda Staunton Start:
Hilary Swank als engagierte junge Lehrerin, eine Schulklasse voller Probleme und ein Vorort von Los Angeles, in dem Gewalt und Rassismus den Alltag beherrschen. Kritik
USA, D 2006. Regie: Bruce Beresford. Mit: Morgan Freeman, John Cusack Start:
Vater, Sohn und ein gemeingefährlicher Verbrecher schlagen sich durch die Wildnis, gejagt von einer Gruppe Killer und dem FBI. In der schematischen Geschichte fällt vor allem Morgan Freeman als kaum glaubhafte Fehlbesetzung auf. Kritik
D 2007. Regie: Vivian Naefe. Mit: Michelle von Treuberg, Paula Riemann, Jette Hering, Lucie Hollmann, Zsá Zsá Inci Bürkle Start:
In der Fortsetzung von Die wilden Hühner müssen sich Sprotte und ihre vier Freundinnen diesmal mit der Liebe und ihren unangenehmen Begleiterscheinungen herumärgern. Kritik
USA, D 2006. Regie: Agnieszka Holland. Mit: Ed Harris, Diane Kruger Start:
Regisseurin Agnieszka Holland etablierte sich nach mehreren kleineren hauptsächlich für das polnische Fernsehen gedrehten Filmen mit politisch engagiertem europäischem Starkino wie Bittere Ernte (Angry Harvest, 1985) und Der Priestermord (To kill a Priest, 1988). In Deutschland machte sie sich mit Hitlerjunge Salomon (1990) einen Namen. Nun schickt sie Beethoven ans Dirigentenpult. Kritik
Disney setzt nach der Übernahme von Pixar weiterhin auf eigene CGI-Produktionen. Die kreative Lücke kann jedoch auch mit Triff die Robinsons nicht geschlossen werden. Kritik
Es ist mehr als ein Ritual. Jeden Samstag treffen sich aus Polen nach Israel emigrierte Überlebende des Holocaust auf dem Nationalfriedhof von Jerusalem, um sprichwörtlich über Gott und die Welt zu diskutieren. Kritik
GB 2007. Regie: Steve Bendelack. Mit: Rowan Atkinson, Emma de Caunes Start:
Zehn Jahre nach seinem ersten Ausflug auf die Kinoleinwand macht der britische Desastermagnet die Côtes d’Azur unsicher und verwirrt diesmal die Franzosen mit rudimentären Sprachfähigkeiten und ausgiebigen Gesichtsverrenkungen. Kritik
USA 2007. Regie: Martin Weisz. Mit: Michael McMillian, Jessica Stroup Start:
Nur ein Jahr nach Alexandre Ajas Remake des Horrorfilms Hügel der blutigen Augen (The Hills Have Eyes, 1978) legt der deutsche Regisseur Martin Weisz mit dem zweiten Teil nach. Kritik
In atmosphärisch dichten Bildern erzählt Nobuhira Suwa die Geschichte von Marie und Nicolas, einem Ehepaar, welches nach Jahren gemeinsamen Zusammenlebens emotional an einem toten Punkt angekommen ist. Kritik
D, KU 2006. Regie: Florian Borchmeyer. Mit: Antonio José Ponte, Totico Fernández, Misleidys, Nicanor del Campo, Reinaldo Lottis Start:
Nicht nur Salsa, Zigarren und Rum: Florian Borchmeyer und Matthias Hentschel zeichnen ein eigenwilliges Porträt der kubanischen Hauptstadt als Ruinenstadt und der Menschen, die zwischen den Bauskeletten leben. Kritik
ROK 2006. Regie: Bong Joon-ho. Mit: Song Kang-ho, Byeon Hie-bong, Park Hae-il Start:
Mediatheken-Tipp: Ein schleimiges, grünes Monster greift eine koreanische Großstadt an. Die Familie eines alternden Imbisshändlers nimmt in dem besten Monsterfilm seit langem den Kampf gegen das Untier auf. Kritik
In Trub, einem schweizer Dorf, kehrt Unruhe ein, als Seniorin Martha nach dem Tod ihres Mannes beschließt, aus ihrem Tante-Emma-Laden einen Lingerie-Shop zu machen.
Mit Charme und Witz erzählt Regisseurin Bettina Oberli vom Aufstand der Alten. Kritik
F 2006. Regie: Alain Resnais. Mit: André Dusollier, Laura Morante Start:
Ist Herzen (Cœurs) die radikalformalistische Wendung der Daily Soap? In jedem Fall führt Alain Resnais sein außergewöhnliches Spätwerk mit einem weiteren faszinierenden Film fort. Kritik
D, Ö 2006. Regie: Stefan Ruzowitzky. Mit: Karl Markovics, August Diehl Start:
„Des Teufels Werkstatt“ ist der Titel der Erinnerungen des Slowaken Adolf Burger, der im KZ Sachsenhausen für die SS Devisen fälschen musste, um den Krieg zu verlängern. Stefan Ruzowitzky hat die Vorlage verfilmt und betont das moralische Dilemma der Häftlinge. Kritik
USA 2006. Regie: Nick Cassavetes. Mit: Emile Hirsch, Justin Timberlake, Ben Foster Start:
Die Entführung eines Jungen durch nur wenig ältere Drogendealer in den reichen Vororten von Los Angeles geht auf eine wahre Geschichte zurück. Nick Cassavetes hat aus der sinnlosen Tragödie, an deren Ende ein Mord steht, ein ambivalentes Jugendporträt geformt. Kritik
D 2007. Regie: Detlev Buck. Mit: Zoë Charlotte Mannhardt, Katharina Thalbach Start:
Detlev Buck macht dem Landleben eine sonnige Liebeserklärung. Mit einem verträumten und verspielten Abenteuerfilm über ein bedrohtes Pferd, dem das Seltene glückt, gleichermaßen Kinder und Erwachsene mit seiner Ferienstimmung zu becircen. Kritik
USA 2007. Regie: Joel Schumacher. Mit: Jim Carrey, Virginia Madsen Start:
Das Leben eines Hundefängers gerät aus den Fugen, als er ein seltsames Buch zum Geschenk erhält, das zahlreiche Parallelen zu seiner eigenen Existenz aufweist. Kritik
D, Ö 2006. Regie: Pepe Danquart. Mit: Thomas Huber, Alexander Huber Start:
Pepe Danquardt beendet seine Sport-Trilogie nach Heimspiel und Höllentour mit dieser Dokumentation über die Speed-Kletterer Thomas und Alexander Huber, die er beim Versuch, den El Capitan in Kalifornien zu erklimmen, begleitet. Kritik
F 2006. Regie: Philippe Lioret. Mit: Mélanie Laurent, Kad Merad Start:
In dem französischen Beziehungsdrama mit Thriller-Elementen macht sich eine junge Frau auf die Suche nach ihrem vermissten Zwillingsbruder und dabei entscheidende Schritte in Richtung Wahrhaftig- und Selbstständigkeit. Kritik
GB 2006. Regie: Kevin Macdonald. Mit: Forest Whitaker Start:
Ein junger Arzt in humanitärer Mission wird der Leibarzt eines afrikanischen Diktators und gerät in die Fänge der Macht. Kevin Macdonalds Spielfilmdebüt orientiert sich an wahren Begebenheiten und zeigt die politischen und menschlichen Abgründe des Tyrannen Idi Amin. Kritik
D 2007. Regie: Cyrill Boss, Philipp Stennert. Mit: Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Christiane Paul Start:
Die Fortsetzung der Edgar-Wallace-Parodie Der Wixxer spielt wieder in und ums archetypisch neblige London, mit Worten und mit freundlichen Verweisen auf die eigenen Vorbilder. Kritik
CHI 2005. Regie: Alicia Scherson. Mit: Viviana Herrera, Andres Ulloa Start:
In ihrem Regiedebüt treibt die Regisseurin mit dem Zuschauer ein ästhetisches und narratives Spiel um die locker verknüpften Figurenschicksale in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Kritik
Ein Film für die ganze Familie. Ein Familienfilm. Das sollte man nur nicht zu laut sagen. Alain Gsponer gelingt es, den „ganz normalen“ Wahnsinn der gutsituierten Bürgerfamilie im Kuschelstaat Deutschland nachzuzeichnen. Vielleicht gerade, weil er selbst Schweizer ist. Kritik
Nachdem in Rhythm is It! vor allem sozial benachteiligten Jugendlichen über gemeinsame Projektarbeit neue Perspektiven aufgezeigt werden sollten, beobachtet die Dokumentation Zum Abschied Mozart die Auswirkungen eines musikalischen Experiments auf eine ganz andere Schülerklientel. Kritik
USA 2007. Regie: Marc Lawrence. Mit: Hugh Grant, Drew Barrymore Start:
Erst kürzlich tourte Gérard Dépardieu als alternder Chansonier durch triste Schlagerclubs. Nun hat es Hugh Grant erwischt. In der Rolle eines in die Jahre gekommenen Popstars singt er sich in das Herz von Drew Barrymore. Kritik
USA 2006. Regie: Emilio Estevez. Mit: Harry Belafonte, Emilio Estevez, Laurence Fishburne, Heather Graham, Anthony Hopkins, Helen Hunt, Lindsay Lohan, William H. Macy, Demi Moore, Martin Sheen, Christian Slater, Sharon Stone, Elijah Wood Start:
Emilio Estevez hat ein zeitgeschichtliches Sittenbild der späten sechziger Jahre in den Mikrokosmos eines Hotels gelegt. Die teilweise banale Handlung rund um den Tag der Ermordung von Robert Kennedy schafft es aber - trotz einiger Kabinettstückchen - nicht, die politische Vision zu fassen. Das gelingt erst mit einem fulminanten Schluss. Kritik
Männer machen Geschichte – Frauen manchmal auch: Volker Schlöndorff erzählt von der Gründung der Solidarnosc mit Katharina Thalbach als streitbarer Kranführerin. Strajk ist die epische One-Woman-Show einer vergessenen Heldin der europäischen Historie. Kritik