Neu im Kino

Smokin’ Aces – Kritik

USA 2007. Regie: Joe Carnahan. Mit: Ryan Reynolds, Ray Liotta, Andy Garcia, Alicia Keys
Start:

Für eine Million Dollar Kopfgeld interessieren sich natürlich viele professionelle Killer – Joe Carnahan lässt sie in Smokin’ Aces alle in einem Hotel aufeinander treffen. Das ergibt eine ziemlich laute und schwarzhumorige Mischung, die allerdings zum Ende hin eine ganz andere Richtung nimmt. Kritik 

Die Brücke nach Terabithia – Kritik

USA 2007. Regie: Gabor Csupo. Mit: Josh Hutcherson, AnnaSophia Robb
Start:

Fälschlicherweise als actionlastiges Fantasy-Abenteuer für ein junges Kinopublikum vermarktet, überzeugt Die Brücke nach Terabithia mit seiner ernsthaften Annäherung an die kindliche Gefühlswelt. Kritik 

The Hitcher – Kritik

USA 2007. Regie: Dave Meyers. Mit: Sean Bean, Sophia Bush
Start:

Sean Bean beerbt Rutger Hauer als Autobahnserienkiller John Ryder. Dave Meyers Remake eines der besten Thriller der achtziger Jahre, hebt sich wohltuend von einem Großteil der Konkurrenz im gegenwärtigen Mainstreamkino ab. Kritik 

Fast Food Nation – Kritik

USA 2006. Regie: Richard Linklater. Mit: Greg Kinnear, Ashley Johnson, Catalina Sandino Moreno, Monica Bleibtreu
Start:

Vegetarier aller Länder, vereinigt euch! Richard Linklater hat aus dem Sachbuch-Bestseller Fast Food Nation einen gutgemeinten Spielfilm gemacht, der dem Burgerfraß den Kampf ansagt. Kritik 

Junikäfer – Kritik

USA 2004. Regie: Phil Morrison. Mit: Embeth Davidtz, Alessandro Nivola
Start:

Ein Maikäfer bringt eine junge Ehe in Gefahr und erscheint dann doch nicht. Ein autodidaktischer Künstler malt weiße Sklaven, und eine Familie aus den Südstaaten trifft die neue Schwiegertochter. Und das alles in North Carolina. Kritik 

The Good German – Kritik

USA 2006. Regie: Steven Soderbergh. Mit: George Clooney, Cate Blanchett
Start:

Ist es möglich, innerhalb der heutigen Filmlandschaft einen Film zu drehen, der nicht nur aussieht, wie die Werke des klassischen Hollywoodkinos, sondern auch so funktioniert? Steven Soderberghs The Good German liefert jede Menge Gegenargumente. Kritik 

Michael Clayton – Kritik

USA 2007. Regie: Tony Gilroy. Mit: George Clooney, Tom Wilkinson
Start:

VoD: Eine Autobombe und drei Pferde retten einen Anwalt aus dem Sumpf der Korruption. In seinem Regiedebüt erzählt Tony Gilroy vom moralischen Erwachen eines berufsmäßigen Skandal-Vertuschers. Kritik 

Tagebuch eines Skandals – Kritik

GB, USA 2006. Regie: Richard Eyre. Mit: Judi Dench, Cate Blanchett
Start:

Zwei Lehrerinnen und dazwischen ein 15-jähriger Schüler: Richard Eyre gelingt mit Tagebuch eines Skandals ein vielschichtiges Porträt zweier ungleicher Frauen. Kritik 

Lonely Hearts Killers – Kritik

USA 2006. Regie: Todd Robinson. Mit: John Travolta, Salma Hayek, Jared Leto
Start:

Das bereits zweite Remake von Leonard Kastles Low-Budget-Film The Honeymoon Killers (1970) macht aus der verstörenden Geschichte eines mordenden Paares einen Hochglanz-Thriller. Kritik 

In 3 Tagen bist du tot – Kritik

Ö 2006. Regie: Andreas Prochaska. Mit: Sabrina Reiter, Laurence Rupp, Michael Steinocher
Start:

VoD: Wen erwischt es als Nächsten? Im österreichischen Horrorfilm In 3 Tagen bist du tot macht ein unbekannter Killer Jagd auf ahnungslose Maturanten. Kritik 

Pans Labyrinth – Kritik

MEX, E, USA 2006. Regie: Guillermo del Toro. Mit: Ivana Baquero, Maribel Verdú, Sergi López
Start:

„Es war einmal“: Guillermo del Toros Film haucht dem Märchen mit poetischen Bildern und einer ungeheuer kraftvollen Geschichte neues Leben ein. Kritik 

Letters from Iwo Jima – Kritik

USA 2006. Regie: Clint Eastwood. Mit: Ken Watanabe, Kazunari Ninomiya
Start:

Wie Flags of our Fathers, so bettet Clint Eastwood auch Letters from Iwo Jima in eine Rahmenhandlung. Hier steht allerdings tatsächlich die Schlacht auf der Insel im Vordergrund. Die Protagonisten sind diesmal Japaner, die Perspektive bleibt allerdings eine analytisch-universelle. Und sie ist geschult am mythologischen Ursprungsphantasma des amerikanischen Kinos. Kritik 

Bordertown – Kritik

USA, GB 2006. Regie: Gregory Nava. Mit: Jennifer Lopez, Antonio Banderas
Start:

Jennifer Lopez und Antonio Banderas sind als Reporter auf der Spur von Frauenmördern an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Der durchschnittliche Thriller mit humanitärer Botschaft gehörte zu den am meisten kritisierten Filmen bei der Berlinale. Kritik 

Don - Das Spiel beginnt – Kritik

IND 2006. Regie: Farhan Akhtar. Mit: Shah Rukh Khan, Priyanka Chopra
Start:

„Don zu fassen ist nicht schwer, es ist unmöglich“. Diese mehrfach im Film vom Titelhelden ausgesprochene Tagline ist ganz Programm: Der Superschwerverbrecher wird von allem und jedem gejagt, aber wer sich zu früh am Ziel glaubt, wird bitter enttäuscht werden. Kritik 

The Postmodern Life of My Aunt – Kritik

HOK 2006. Regie: Ann Hui. Mit: Gaowa Siqin, Chow Yun Fat
Start:

Die Altmeisterin des Hongkongkinos, Ann Hui, präsentiert in ihrem neuen Film eine Handvoll kleinerer und größerer Episoden aus dem Leben einer alternden Frau in Shanghai und beweist erneut ihr außergewöhnliches Können. Kritik 

Hannibal Rising – Kritik

USA 2007. Regie: Peter Webber. Mit: Gaspard Ulliel, Gong Li
Start:

Wer schon immer wissen wollte, woher Hannibal Lecters Appetit auf Menschenfleisch stammt, wird mit Hilfe von Hannibal Rising diese Wissenslücke schließen können. Weitergehende Erwartungen sollte man an den Film lieber nicht richten. Kritik 

Das koloniale Missverständnis – Kritik

CAM, F, D 2004. Regie: Jean-Marie Téno
Start:

Die koloniale Vergangenheit Deutschlands ist im öffentlichen Diskurs kaum noch präsent. Jean-Marie Ténos eindrucksvoller Dokumentarfilm unternimmt den Versuch, dies zu ändern. Kritik 

Die Hollywood-Verschwörung – Kritik

USA 2006. Regie: Allen Coulter. Mit: Adrien Brody, Diane Lane, Ben Affleck
Start:

Regisseur Allen Coulter hat für Die Hollywood-Verschwörung einen spannenden Stoff ausgegraben: Im Stil des Film Noir erzählt er die wahre Geschichte des Schauspielers George Reeves und die rätselhaften Umstände seines Todes. Ein Krimi über das Scheitern und die Selbstüberschätzung. Kritik 

Der gute Hirte – Kritik

USA 2006. Regie: Robert De Niro. Mit: Matt Damon, Angelina Jolie
Start:

Robert De Niro bindet die Geschichte des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes von den Anfängen während des Zweiten Weltkrieges bis zur Kubakrise an die fiktive Geschichte des Edward Wilson, verkörpert von Matt Damon. Kritik 

Die heiße Spur – Kritik

USA 1975. Regie: Arthur Penn. Mit: Gene Hackman, Jennifer Warren
Start:

Konnten Arthur Penn und Gene Hackman ihre Zusammenarbeit in Bonnie & Clyde (1967) noch toppen? Sie konnten. In einem der letzten großen Filme des ausklingenden New Hollywood. Kritik 

Sie sind ein schöner Mann – Kritik

F 2005. Regie: Isabelle Mergault. Mit: Michel Blanc, Medeea Marinescu, Wladimir Yordanoff
Start:

Ein einsamer französischer Bauer sucht sich eine Braut in Rumänien. Das könnte ein Sozialdrama werden, oder ein Psychogramm über Vereinsamung und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Es ist aber eine Komödie mit angedeuteten ernsten Untertönen. Kritik 

Die Farbe der Milch – Kritik

NO 2004. Regie: Torun Lian. Mit: Julia Krohn, Bernhard Naglestad
Start:

In der norwegischen Sommerlandschaft ist die junge Selma mit dem Beziehungschaos ihrer Tante und der ersten eigenen Liebe konfrontiert. Torun Lian erzählt einen bezaubernden Film über das Erwachsenwerden vor der Büllerbü-Kulisse Südnorwegens. Kritik 

Die Aufschneider – Kritik

D 2006. Regie: Carsten Strauch. Mit: Carsten Strauch, Christoph Maria Herbst
Start:

Willkommen in der Welt von Tupfer und Blutkonserven! Wenn Halbgötter in Weiß ihren hippokratischen Eid nicht so genau nehmen, kann das fatale Konsequenzen haben, wie diese deutsche Krankenhaus-Satire beweist. Für den Patienten und den Zuschauer. Kritik 

Schräger als Fiktion – Kritik

USA 2006. Regie: Marc Forster. Mit: Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal, Emma Thompson
Start:

Marc Fosters zarte Liebesgeschichte hat einen leichtfüßigen Dreh ins Unwahrscheinliche: Harold Crick sieht sich plötzlich zu einer Figur in einem Roman degradiert. Das ist die Chance seines Lebens. Kritik 

Rocky Balboa – Kritik

USA 2006. Regie: Sylvester Stallone. Mit: Sylvester Stallone
Start:

Box- und Filmgeschichte treffen in der Rocky-Saga aufeinander. Diesmal heißt es Abschied nehmen, was Sylvester Stallone deutlich schwer fällt, so dass er sich kaum für ein Schlussbild entscheiden kann. Am Ende aber haben wir die Botschaft verstanden: in jedem steckt ein bisschen Rocky. Kritik 

Kings of Rock - Tenacious D – Kritik

USA 2006. Regie: Lyam Lynch. Mit: Jack Black, Kyle Gass, JR Reed
Start:

Wie spaßig das Rock-Musical über zwei dauerhaft pubertierende Slacker mit Star-Ambitionen empfunden wird, steht und fällt mit der persönlichen Euphorie für Schauspieler, Produzent und Autor Jack Black und seine Band „Tenacious D“. Oder mit dem individuellen Drogenkonsum. Kritik 

Vier Minuten – Kritik

D 2006. Regie: Chris Kraus. Mit: Monica Bleibtreu, Hannah Herzsprung
Start:

Ein kleiner, starker Film mit melodramatischem Kern und rauer Schale. In Vier Minuten von Chris Kraus spielen Hannah Herzsprung und Monica Bleibtreu Klavier im Knast und gewannen bereits mehrere Festivalpreise. Kritik 

Nach der Hochzeit – Kritik

DK, S 2006. Regie: Susanne Bier. Mit: Mads Mikkelsen, Rolf Lassgård, Sidse Babett Knudsen
Start:

Eine Hochzeit wirft alle Beteiligten aus der emotionalen Routine. Mit diesem Melodram bleibt Regisseurin Susanne Bier ihrer persönlichen Handschrift treu und wirft in einer sperrigen Inszenierung existentielle Fragen auf. Kritik 

Das Wilde Leben – Kritik

D 2007. Regie: Achim Bornhak. Mit: Natalia Avelon, Matthias Schweighöfer
Start:

Kaum eine Person verkörpert in diesem Maße das Lebensgefühl der 68er Generation wie Uschi Obermaier, ihr Leben bringt Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Ein Leben, das förmlich nach einer Verfilmung geschrieen hat. Das Wilde Leben erzählt nun ihre Geschichte. Kritik 

Das Weltgericht von Bamako – Kritik

ML, F 2006. Regie: Abderrahmane Sissako. Mit: Aïssa Maïga, Tiécoura Traoré
Start:

Mediatheken-Tipp: Abderrahmane Sissako hat mit Das Weltgericht von Bamako einen Film über die Auswirkungen der Globalisierung auf sein Heimatland Mali gedreht. Ohne Bilder hungernder Kinder oder Aidsopfer, dafür mit einem schießwütigen Danny Glover in Timbuktu. Kritik 

KZ – Willkommen in Mauthausen! – Kritik

GB 2005. Regie: Rex Bloomstein
Start:

Der Dokumentarfilmer Rex Bloomstein besucht das österreichische Mauthausen und dessen KZ-Gedenkstätte und versucht, die widersprüchlichen Stimmungen dieses Ortes zwischen Heimatidylle und Erinnerung an die Massenvernichtung einzufangen. Kritik 

Dreamgirls – Kritik

USA 2006. Regie: Bill Condon. Mit: Beyoncé Knowles, Jamie Foxx, Jennifer Hudson
Start:

Dreamgirls erzählt mit viel Musik und Gesang die Geschichte von Diana Ross & the Supremes und davon, wie Musik von Schwarzen auch für das weiße Bürgertum gesellschaftsfähig wurde. Kritik 

Das Fräulein – Kritik

CH, BO 2006. Regie: Andrea Štaka. Mit: Mirjana Karanovic, Marija Škaričić
Start:

Eine Entscheidung fürs Leben. Der preisgekrönte Debütfilm der Schweizer Filmemacherin Andrea Štaka erzählt in ausdrucksstarken Bildern über das Leben dreier Frauen aus Ex-Jugoslawien in Zürich. Kritik 

Paris je t’aime – Kritik

F, D, CH 2006. Regie: Olivier Assayas, Fréderic Auburtin .... Mit: Steve Buscemi, Nick Nolte, Gena Rowlands, Ben Gazzara, Ludivine Sagnier, Maggie Gyllenhaal, Fanny Ardant, Gérard Depardieu, Natalie Portman, Marianne Faithfull, Miranda Richardson, Juliette Binoche, Bob Hoskins, Elijah Wood, Emily Mortimer, Rufus Sewell, Willem Dafoe
Start:

Paris, das ist mehr als eine Stadt. Paris ist ein Lebensgefühl. Jedenfalls meinen das 21 Regisseure, die in der französischen Hauptstadt jeweils einen Kurzfilm abdrehten. Ihr Thema abseits der Kulisse: Natürlich die Liebe. Kritik 

One Way – Kritik

D 2006. Regie: Reto Salimbeni. Mit: Til Schweiger, Lauren Lee Smith
Start:

Der von Til Schweiger produzierte deutsche Thriller über eine vergewaltigte Frau, die zurückschlägt, versucht, auf den vielbefahrenen Zug des Rache-Genres aufzuspringen. Seine Gewaltszenen schockieren dabei weniger als die plumpe, oft unfreiwillig komische Zuschauermanipulation. Kritik 

Blood Diamond – Kritik

USA 2006. Regie: Edward Zwick. Mit: Leonardo DiCaprio, Jennifer Connelly, Djimon Hounsou
Start:

Der erbarmungslose Bürgerkrieg in Sierra Leone sowie der korrupte Handel mit sogenannten Blutdiamanten und Waffen dienen in Edward Zwicks neuem Film als Ausgangspunkt für aktionsreiche Spannung und aufklärerische Ambitionen. Kritik 

Arthur und die Minimoys – Kritik

F 2006. Regie: Luc Besson. Mit: Mia Farrow, Freddie Highmore
Start:

Luc Besson hat seinen ersten Kinderfilm gedreht – nach eigenem Buch. Halb real inszeniert, halb animiert, erzählt er in Arthur und die Minimoys die Geschichte eines 12jährigen, der erst schrumpfen muss, um das Haus seiner Großeltern zu retten. Kritik 

Rache ist Sexy – Kritik

USA 2006. Regie: Betty Thomas. Mit: Jesse Metcalfe, Brittany Snow, Ashanti
Start:

John Tucker ist in der Schule der Traum aller Mädchen, und das nutzt er schamlos aus. Daraufhin verbünden sich drei seiner Freundinnen zu einem unerbittlichen Rachefeldzug. Kritik 

Das Streben nach Glück – Kritik

USA 2006. Regie: Gabriele Muccino. Mit: Will Smith, Thandie Newton, Jaden Christopher Syre Smith
Start:

Gabriele Muccino inszeniert die wahre Geschichte über Fall und Aufstieg Chris Gardners, der sich aus der Armut zum erfolgreichen Börsenmakler hocharbeitet, als wärmespendendes Wintermärchen. Kritik 

The Return – Kritik

USA 2006. Regie: Asif Kapadia. Mit: Sarah Michelle Gellar, Sam Shepard
Start:

Sarah Michelle Gellar übernimmt wieder einmal die Hauptrolle in einem Horrorstreifen. The Return unterscheidet sich jedoch deutlich von den Teenie-Slashern, in denen der ehemalige Buffy-Star bisher meist zu sehen war. Kritik 

The Fountain – Kritik

USA 2006. Regie: Darren Aronofsky. Mit: Hugh Jackman, Rachel Weisz
Start:

In spektakulären Bildern erzählt Darren Aronofsky in The Fountain eine epische, sich über tausend Jahre erstreckende Geschichte. Entstanden ist dabei eine ehrgeizige Mischung aus Science Fiction, Historienfilm und Drama. Kritik 

Schwere Jungs – Kritik

D 2006. Regie: Marcus Hausham Rosenmüller. Mit: Sebastian Bezzel, Michael A. Grimm, Simon Schwarz
Start:

Nach Wer früher stirbt, ist länger tot begibt sich Marcus H. Rosenmüller auf eine Reise in die Vergangenheit. Die olympischen Winterspiele werden zum Schauplatz eines jahrzehntelangen Konkurrenzkampfes. Kritik 

The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning – Kritik

USA 2006. Regie: Jonathan Liebesman. Mit: Jordana Brewster, Matthew Bomer, Taylor Danford
Start:

33 Jahre, nachdem der wenig elegante Serienkiller Leatherface erstmals die Leinwände unsicher machte, wird das Geheimnis um seine Herkunft gelüftet. Jonathan Liebesmans Streifen erzählt in genretypischer Manier die Vorgeschichte einer der erfolgreichsten Horrorfilmserien der letzten Jahrzehnte. Kritik 

Dancing with Myself – Kritik

D 2005. Regie: Judith Keil, Antje Kruska
Start:

Die Macherinnen von Ausfahrt Ost (1999) und Der Glanz von Berlin (2001) konzentrieren sich in Dancing with Myself einmal mehr auf den Alltag einfacher Leute. Voller Melancholie und Zukunftsangst liefern sie ein ergreifendes Porträt von drei Außenseitern. Kritik 

Wer Feuer sät … – Kritik

F, GB, ZA, USA 2006. Regie: Phillip Noyce. Mit: Derek Luke, Tim Robbins, Bonnie Henna
Start:

Philip Noyce hat mit Wer Feuer sät … einen afrikanischen Polit-Thriller über das Ende der Apartheid geschaffen. Im Fokus steht ein einfacher Arbeiter, der sich zum radikalen Widerstandskämpfer wandelt. Kritik 

Chanson d’Amour – Kritik

F 2005. Regie: Xavier Giannoli. Mit: Gérard Depardieu, Cécile de France
Start:

Gérard Depardieu als Schnulzensänger in der französischen Provinz - was sich nach einem Wagnis mit Kitsch-Potenzial anhört, entpuppt sich als Triumph für den Schauspieler. Und als gekonnt erzählte Liebesgeschichte mit wundervoller Musik. Kritik 

Flags of Our Fathers – Kritik

USA 2006. Regie: Clint Eastwood. Mit: Ryan Phillippe, Jesse Bradford
Start:

Clint Eastwood setzt sein Alterswerk mit einem beeindruckenden Kriegsfilm fort. Flags of Our Fathers erzählt die Geschichte einer Fotografie. Kritik 

Atos dos Homens – Kritik

BR, D 2006. Regie: Kiko Goifman
Start:

Kiko Goifmans Film über ein von Todesschwadronen verübtes Massaker nahe Rio de Janeiro kommt ganz ohne Bilder aus, die nach Aufmerksamkeit heischen. Kritik 

Brinkmanns Zorn – Kritik

D 2006. Regie: Harald Bergmann. Mit: Eckhard Rhode, Alexandra Finder
Start:

Durch die Einbeziehung zahlreicher Tondokumente aus dem Nachlass von Rolf Dieter Brinkmann rekonstruiert der Filmemacher Harald Bergmann die letzten Jahre des Dichters. Kritik 

Last Days – Kritik

USA 2005. Regie: Gus Van Sant. Mit: Michael Pitt, Lukas Haas
Start:

Nach Gerry (2002) und Elephant (2003) vollendet Gus Van Sant mit Last Days seine Trilogie über das Sterben. Angelehnt an die letzten Tage von Kurt Cobain, taumelt der Musiker Blake in langen und stillen Einstellungen dem Tod entgegen. Kritik 

Der Fluch der Betsy Bell – Kritik

USA 2005. Regie: Courtney Solomon. Mit: Donald Sutherland, Sissy Spacek, Rachel Hurd-Wood
Start:

Eine Farmerfamilie wird im 19. Jahrhundert von einem Fluch heimgesucht, der bis in die Gegenwart reicht. Nach dem groben, von der Kritik einhellig verrissenen Film zum Rollenspiel Dungeons & Dragons (2000) hat sich Regisseur Courtney Solomon eine Spukgeschichte vorgenommen. Kritik 

Die Queen – Kritik

GB, F, IT 2006. Regie: Stephen Frears. Mit: Helen Mirren, Michael Sheen
Start:

VoD: In Stephen Frears Aufarbeitung eines der jüngsten Kapitel britischer Geschichte brilliert Helen Mirren in der Rolle der resoluten Monarchin. Die Queen versucht die Annäherung an eine Ikone unserer Zeit. Kritik 

Lady Vengeance – Kritik

ROK 2005. Regie: Park Chan-wook. Mit: Lee Yeong-ae, Choi Min-sik
Start:

Park Chan-wook erzählt in seinem neuen Film mit ausgefeilter Ästhetik und gewohntem Hang zum Gewalttätigen von der Rache einer Frau an dem Mann, der ihr Freiheit und Kind geraubt hat. Kritik 

Verfolgt – Kritik

D 2006. Regie: Angelina Maccarone. Mit: Maren Kroymann, Kostja Ullmann
Start:

Sadomasochismus ohne Klischees: Mit Verfolgt erzählt Angelina Maccarone eigenwillig und unvoyeuristisch vom irritierenden Geschenk der Unterwerfung, das ein minderjähriger Straftäter seiner Bewährungshelferin macht. Kritik 

Mein Name ist Eugen – Kritik

CH 2005. Regie: Michael Steiner. Mit: Manuel Häberli, Janic Halioua
Start:

Frech, lustig und eines der beliebtesten Kinderbücher der Schweiz: Klaus Schädelins Mein Name ist Eugen erfährt im gleichnamigen Film eine rasante Modernisierung. Vier Lausbuben machen sich darin auf eine abenteuerliche Reise durch idyllische Postkarten-Landschaften. Kritik 

Prestige - Die Meister der Magie – Kritik

GB, USA 2006. Regie: Christopher Nolan. Mit: Christian Bale, Hugh Jackman
Start:

„Secrets are my life“ eröffnet der Magier Alfred seiner Frau Sarah. Diesem Leben und diesen Geheimnissen nachzuspüren, gilt es in Christopher Nolans Doppelgängergenremix. Kritik 

Princesas – Kritik

E, F 2005. Regie: Fernando Léon de Aranoa. Mit: Candela Peña, Micaela Nevárez
Start:

Zwei Frauen, die als Huren ihr Geld verdienen, versuchen über ihre Freundschaft den Widrigkeiten des Milieus zu trotzen. Princesas ist trotz seines mitunter tragischen Sujets ein erstaunlich hoffnungsvoller Film. Kritik 

Das Spiel der Macht – Kritik

USA 2006. Regie: Steven Zaillian. Mit: Sean Penn, Jude Law
Start:

Steven Zaillian verfilmte die an realen Begebenheiten orientierte Geschichte vom Aufstieg und Fall des Südstaaten-Gouverneurs Willie Stark. Sein Werk wird zu einem Dokument des Scheiterns – für Stark und dessen Darsteller Sean Penn. Kritik