Deepwater Horizon
Beim Sinken der Bohrinsel ordnet sich jede menschliche Regung der Technik unter: 20 Jahre nach Titanic findet Peter Berg einen neuen filmischen Zugang zur Katastrophe. Filmkritik
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Beim Sinken der Bohrinsel ordnet sich jede menschliche Regung der Technik unter: 20 Jahre nach Titanic findet Peter Berg einen neuen filmischen Zugang zur Katastrophe. Filmkritik
Afrikamera 2016: In seinem Regiedebüt verwebt Abdellah Taïa, basierend auf seinem eigenen Roman, postkoloniale Lebenswelten mit der sexuellen Identitätssuche seines Protagonisten. Das gesprochene Wort ersetzt er dabei durch eine intensive Choreographie der Blicke. Filmkritik
Nach drei Reisefilmen kommt Jan Krüger im Alltag des Berliner Wohnungsmarkts an. Trotz existenziellem Ernst der Lage lässt er seine Figuren frei. Filmkritik
Wie kann man an einen Gott glauben, der so viel Leid zulässt? In seiner in Venedig mit dem Hauptpreis prämierten Tolstoi-Adaption lässt Lav Diaz seine Heldin an die Grenzen ihrer Barmherzigkeit kommen. Filmkritik
In großartigen 16mm-Bildern erzählt Kelly Reichardt von vier Frauen aus Montana. Ein Film über Begehren und Enttäuschungen, über stille Wut und das Zurechtkommen – der ganz nebenbei und ohne Predigt auch den stummen Zwang der Geschlechterverhältnisse in den Blick nimmt. Filmkritik
Alles konnte, aber nichts musste. So Yong Kim beobachtet eine weibliche Freundschaft, die alles überdauert. – wahrscheinlich sogar die Ahnung, dass da mehr sein könnte als Freundschaft. Filmkritik
Ach grüßte nur das Murmeltier! In Hong Sang-soos neuem Film erkennen Männer eine Frau wieder, die von dieser Kenntnis nichts wissen will. Das könnte Selbstschutz sein, aber auch eine Utopie. Filmkritik
VoD: Die tunesische Regisseurin Leyla Bouzid zeigt einen Umsturz ohne revolutionären Chic: Eine junge Frau liebt die Musik, die Menschen, sich selbst. Und scheitert daran. Filmkritik
Vom Freud’schen Wiederholungszwang und der Notwendigkeit der Lüge. François Ozon wirft in seinem Lubitsch-Remake einen überraschend nüchternen Blick auf die Liebe. Filmkritik
Ein Morgenmantel wie eine verblichene Pensionstapete. In dunklen Farbtönen erzählt Terence Davies' Melodram von einer Frau, die zwischen zwei Männern steht. Dabei werden die Figuren mehr über Kleidung und Ausstattung charakterisiert als über Dialoge. Filmkritik
Pathos und Phantomschmerz: Derek Cianfrance setzt Michael Fassbender und Alicia Vikander auf einer Leuchtturminsel aus und reanimiert das tot geglaubte Genre des Liebesfilms. Filmkritik
Wenn die Muse einen anderen vögelt: Eiji Uchida hackt auf der japanischen Filmbranche rum. Filmkritik
Der Vater der Regisseurin Elfi Mikesch war Fremdenlegionär. In einer introvertierten Collage erzählt sie von der Familie unter seiner Ägide und zieht eine denkwürdige Verbindung zwischen österreichischer Geschichte und den französischen Kolonialkriegen. Filmkritik
Vom sexy Sportclip zum Haifischhorror. The Shallows ist ein oberflächlicher Film und gerade deshalb ein gelungener. Filmkritik
Schimmel im Champagnerglas. Ben Wheatleys Dystopie bringt einer Gesellschaft den tausendfachen Zeitlupentod. Filmkritik
Auch von einem brutalen Mord und einer Tasche voller Geld lässt der iranische Regisseur sich nicht aus der Ruhe bringen. Filmkritik
The Spirit and the Flesh – Über Religion im US-Kino und den Chicagoer Regisseur Stephen Cone, dessen neuesten Film es nun auf DVD gibt. Filmkritik
Lehrer: Finger weg. Maria Schrader hat einen Historienfilm gedreht, der Stefan Zweig weder als Material für den Literatur- noch für den Geschichtsunterricht aufbereitet. Die Erfahrung der Vergangenheit, ein ästhetisches und ein erzählerisches Fest. Filmkritik
Ein Haus, das durch den Kosmos fliegt; eine Postbotin, die durch die entleerten Landschaften Fukushimas wandert. Sion Sono hat einen ziemlich langsamen Film gedreht. Filmkritik
Wenn eine Vergewaltigung zum Rollenspiel wird. Paul Verhoeven knüpft mit einem fulminanten neuen Film an sein Kino der dunklen Obsessionen an. Filmkritik
Drama zu entspanntem Pfeifen: Noch so eine dysfunktionale Familie im Zentrum eines Festivalfilms, aber Hirokazu Koreeda kommt da wunderbar drauf klar. Filmkritik