Kommentare
Sunshine
01.04.2007
Danny Boyle entwickelt berauschende Bilder rund um die Sonne. Darüber vergisst er komplett, seine Science-Fiction-Geschichte voranzutreiben, geschweige denn, sie mit einer Metaebene auszustatten. >> weiter...
bigganigga
Montag, 03-03-08 18:28
Skyline
Freitag, 02-11-07 10:55
Also mit einem Stimme ich voll überein, das ist ein Sci-fi Film.
Nur folgendes Problem:
aus meiner Sicht versuchte der Regisseur hier sich an "Event Horizont" zu orientieren, das nur teilweile gelingt.
Die schauspielerische Leistung von Cilian Murphy ist wie auch schon in 28 Days Later hervoragend, wie die Storyidee eigentlich auch, aber bei der Umsetzung haperte es.
Der anfang zieht sich zerrend in die länge und das ende kann für den ein odere anderen kompliziert wirken.
Was gut gefällt ist das, im gegensatz zu den Amis, hier kein Glory Hero entsteht sondern das Ende aus sicht der akteuere schlecht ausgeht.
Im großen und ganzen aber nur etwas für Sci-Fi Fans.
Locki
Samstag, 15-09-07 23:48
Seit einiger Zeit bleiben Filme so sehr an der Oberfläche, die schwimmen sogar in Milch...
mcRebe
Dienstag, 11-09-07 21:37
Ich bin maßlos enttäuscht von den Film. Die Story ist dermaßen träge, 90% des Filmes bestehen aus Effekten und mit Logik hat das ganze auch nichts zu tun. Nach einer Stunde MUSSTE ich quasi vorspulen, da ich sonst gänzlich eingeschlafen wäre.
Fazit: Tolle Effekte - mieße Handlung.
SciSky
Freitag, 18-05-07 11:38
Ich hatte auch so meine Probleme aber - haben die Leute, die den Film vereißen eigentlich mal darauf geachtet wieviel Sci-Fi Filme in letzter Zeit rausgekommen sind? Wieviel davon ein finanzieller Erfolg waren und welche?
Die Antwort: Wenige und wenn dann solche die klar in das Horror-Genre fallen.
Das etwas unpassende Ende wird nicht primär Boyles Fehler sein, sondern der Versuch es - horrotechnisch -dem Studio recht zu machen.
Ganz besonders unglücklich ist die Nutzung des 10-kleine-Negerlein Prinzips welches (bei begrenzter Filmlänge) keinen Platz für Charakterentwicklung lässt.
Gerade Weltraumfilme (einsam, lebensfeindlich) sind aber eigentlich prädistiniert um die inneren Dämonen darzustellen. Dem angeblich so langweilige Monster fehlt es somit eigentlich nur an Zeit sich zu entfalten (genau wie den anderen Charaktären).
Der Drehbuchautor müsste diese Gefahr kennen, hat sie aber in einem Anfall von solarer Hybris ignoriert.
Negativ fallen ganz besonders die Frauen auf: extrem passiv und vernünftig bleiben sie jederzeit braf im Schiff sitzen. Die Sprüche sind lahm und die Biologin fängt ständig an zu heulen. Somit freut es einen direkt wenn der Bösewicht zumindest das Problem mit der leckenden Biologin löst ( allerdings zu früh, sie heult auch noch wenn sie tod ist).
Mist jetzt, habe ich den Film auch verissen. Was er nicht verdient hat: Boyle hatte schon die richtige Richtung eingeschlagen, die Ganze Idee hätte das Zeug zu einem Klassiker. Nur: Sci-fi Horror ist etwas anderes (etwas mehr) als ein Slasher (TCM contra 2001?). Ich glaube hier gibt es ein echtes Kulturproblem zwischen den echten Scifi-fans (die offenbar inzwischen zu wenige sind, um so einen Film zu finanzieren)und den anderen. Das das schwer zu überbrücken ist wird spätestens nach diesem Film auch den Studios aufgefallen sein. Ergo werden wir wohl demnächst keine Sci-fi Filme auf Kino-niveau mehr zu sehen bekommen.
butze4
Freitag, 27-04-07 02:30
Die Bilder der Sonne sind super, das wars aber auch. Ich war selten von einem Film so enttäuscht; das die Story total hohl ist war von Anfang an klar, aber was einem hier aufgetischt wird ist einfach nur unglaublich. Auf Anhieb könnte ich mindestens 20 Logikfehler aufzählen. Weder die Charaktere kommen zu Geltung (da hätten sie besser 8 Affen mitgeschickt die mit nem Stein auf ne Kokosnuss einhaun) , noch ein vernünftiger Handlungsstrang: Der verrückte Kommandant des Ersten Schiffes tötet einfach alles weil er der letzte Mensch sein will um so mit Gott reden zu können; hallo? Außerdem scheinen mehrfach elementare Szenen zu fehlen, anders sind die unglaublichen Widersprüche der Handlung nicht zu erklären. Naja, mein Eintritt hat sich gelohnt, weil ich den ganzen Film eigtl nur gelacht habe, so gesehen schon fast Kult!
Eric Cartman
Donnerstag, 26-04-07 20:38
Klasse Film. Ist zwar nicht auf dem Niveau von 2001 aber Längen besser als der dumm dähmliche Armageddon.
Story beginnt langsam und nimmt mit Verlauf ordentlich an Tempo auf, wobei auch ein kleiner Genremix zustandekommt. Zudem gibt es wunderbare Bilder hinterlegt mit einem guten Sound.
Fazit: 8 von 10 Punkten
Gstyle
Montag, 23-04-07 00:26
Es wäre eine
Warnung gerechtfertigt gewesen:
Achtung: Film enthält
fundamentalistische Mutanten !
Sunshine ist ein Machwerk...
Optisches SM...
Die Leiden des Physikers Jesu
im Weltraum....
gemixt mit Event Horizon und Alien...
tasächlich völlig verschwendetes Geld:
Wie kann Mr. Boyle
sein SciFi Debut nach der 1.Hälfte zu einem spektakuär billig-schlechtem
C-Horrormovie werden lassen....
Fragen über Fragen:
Mit l´art pour l´art
oder gar 2001 hat das
nichts zu tun: Eine
echte Warnung vor diesem Schund
wäre da angebrachter
gewesen.
Schnull3r
Sonntag, 22-04-07 01:15
also ich finde der Film ist gut gemacht und teilweise spannend allerdings auch ziemlich unrealistisch und zusammenhangslos
KGBerlin
Freitag, 20-04-07 12:35
Wow. Wiedermal wurden die besten 20 Sekunden des Films zu einem Trailer zusammengefasst um uns 16 Euro an den Kinokassen zu entlocken. Ich kann mich den ersten Kommentaren nur anschließen. Spätestens ab dem 2/3 des Films wartet man auf herrausgetrennte Augen da man diese sowieso nicht mehr braucht und auf Affen die Knochen auf schwarze Steinplatten schmeissen. Überraschend war das Freddy Krüger einen Gastauftritt als Drogenjunkie hatte. Was soll man zu diesem Film sagen ? Dieser Film stellt alles in den Schatten, einfach alles. Wenn etwas passiert, passiert es weil es so im Drehbuch stand und nicht weil es im Zusammhang der Geschehnisse steht. Ab der 30. Minute sitzt man völlig verwirrt im Film und fragt sich was man gerade verpasst hat oder ob ein Stück Film fehlt. Absoluter B Movie der hoffentlich bald in den hintersten Ecken der Videothek verschwindet und nur von Fans solcher "Kunstfilme" entliehen wird.
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Der erste Eindruck des Films war: Endlich mal wieder ein ernsthafter SciFi-Film, der nicht wie Battlestar Galactica oder Star Wars (nichts gegen Star Wars aber das hat nichts mit ernsthafter SciFi zu tun) daherkommt.
Dabei definiere ich "ernsthaft" in gewisser Weise mit realistisch, obgleich SciFi immer ein Stück weit unrealistisch bleiben wird, dass liegt in der Natur des Genres.
Aber ich genieße Filme dieser Art, die sich bis auf gelegentliche kleinere Logikfehler auf Naturgesetze stützen und bei denen nicht beispielsweise durch eine energiegeladene Membran der lebensfeindliche Weltraum vom inneren des Raumschiffes abgetrennt wird.
Warum ist dieser Betrachtungsansatz wichtig für die Beurteilung des Films "Sunshine"?
Ganz einfach, weil es Filme mit genau diesem Ansatz nur noch sehr selten gibt.
Und von daher wird es bei aller Kritik an diesem Film auch recht schwer wirklich bessere Vertreter in diesem Genre zu finden, was nicht heißt, dass "Sunshine" eine echte Offenbahrung ist.
Genannt wurden hier schon Filme wie "2001 - Odyssee im Weltraum", "Armageddon" und "Event Horizon". Ich würde bei dieser Aufzählung auch noch "Supernova" einreihen, der eher unbekannt aber ähnlich wie Event Horizon einzuordnen ist.
2001 ist zwar ein Klassiker und quasi der Urvater derartiger Filme mit einer für damalige Verhältnisse bemerkenswerter Weitsicht aber vom Flair her doch schon etwas in die Jahre gekommen. Ich denke da nur an die Inneneinrichtung der Raumschiffe, die mir mittlerweile nur noch ein Schmunzeln abringt.
Armageddon ist mit wenigen Worten als Popcorn-Kino zu bezeichnen - nicht mehr und auch nicht weniger.
Event Horizon schließlich hat wirklich gute Ansätze und ist wie ich finde auch ein gelungener Film, doch er ist in der Tat ein im Weltraum spielender Horrorfilm.
Bleibt als Maßstab eigentlich nur noch "Alien", der im Vergleich zu "Sunshine" allerdings immer noch klar unangefochten bleibt. Sicherlich handelt es sich auch bei Alien letztlich um einen Horrorfilm. Aber selten wurden in einem SciFi-Weltraumfilm derart realistisch die Naturgesetze im Umgang mit dem Weltraum dargestellt. Und Ridley Scott vermochte es, dem Zuschauer ein Gefühl zu vermitteln, wie die Menschheit in vielen Jahren einmal Handel im Weltraum treiben könnte.
Und so ist es im Ansatz auch mit "Sunshine", bei dem geschickt mit den Naturgewalten und -phänomenen herumgespielt wird. Sei es nun bei der Reparatur der Sonnenschilde oder beim zunächst unglaublichen Versuch ohne Raumanzug durch die feindliche Umgebung des Weltraums zu gleiten. Da Menschen mit Glück bis zu 20 Sekunden in dieser Umgebung überleben können, ist diese Szene nicht reißerisch oder gar völlig abwägig dargestellt. Gewächshäuser als Sauerstofflieferanten für eine derart lange Reise zu installieren wird sogar schon von Wissenschaftlern für spätere bemannte Mars-Reisen in Betracht gezogen und unterstreicht den realistischen Ansatz einmal mehr.
All diese Szenen und auch die Story selbst sind vom Potential her gewaltig. Aber durch die Umsetzung eines schwachen Drehbuchs bleibt dem Film ein Platz unter den Spitzenfilmen verwehrt. Zu durchsichtig ist der Rest des Films, nach dem klar ist, dass wir es mit einem verrückt gewordenen Kapitän der ersten Ikarus zu tun haben, der quasi unkaputtbar ist (X-Men lässt grüßen). Warum wird der Knilch eigentlich immer nur verschwommen dargestellt?
Aber die viel entscheidenere Frage ist doch: Warum hat das Drehbuch überhaupt eine derartige Figur nötig? Warum kann nicht vielmehr mit der Thematik der noch verbleibenden Luft der Mitglieder und den daraus resultierenden ethischen Fragen bis hin zur Paranoia unterhalb der Crewmitglieder, die sich gegenseitig nach dem Leben trachten, gespielt werden?
Hier böte sich ein herrlicher Ansatz, der aus zunächst souveränen Besatzungsmitgliedern Figuren herauskristalisieren lässt, die entweder dem Überlebensdrang und dem daraus resultierenden Egoismus einzelner die Menschlichkeit anderer gegenüberstellt. Sozusagen die moralische Frage, ob man darüber entscheiden darf, wer weiterleben kann und wer nicht und wofür. Die Frage wurde zwar kurz angerissen aber nicht wirklich beantwortet, da ja Freddy Krüger (alias Kapitän der Ikarus 1) den Job des Besatzungsmitgliederdezimierens übernommen hat.
Was bleibt ist ein weitestgehend unterhaltsamer, spannender, wenn auch manchmal etwas langatmiger Film, der schöne Bilder zeigt aber leider nicht das volle Potential des Themas ausreizt, sich aber dennoch von der Masse derartiger Hollywood-Produktionen wie Armageddon etc. abhebt.
7 von 10 Punkten