Kommentare
Stealth - Unter dem Radar
19.01.2006
Für anspruchsvolles Kino ist Regisseur Rob Cohen (Triple X, 2002) nicht bekannt. Mit Stealth – Unter dem Radar hat er sich nun an ein Thema herangewagt, von dem er besser die Finger gelassen hätte: künstliche Intelligenz. >> weiter...
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Skilled_sniper
Sonntag, 26-02-06 21:50
Aylon
Samstag, 18-02-06 15:22
Ich werde mir den schrott erst gar nciht ansehen!
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Als Kenner der Militärtechnik musste ich noch im Kinosaal zynisches Grinsen und Flüche gegenüber dem Regisseur unterdrücken. Noch nie habe ich in einem Film so viel Lügen, Erniedrigung, offenen Hass, Idiotie und Unreife gesehen.
Drei angeblich elitäre US-Piloten, die im besten Falle pubertierenden Kindern gleichkommen, wärmen die Sitze neuester hyperschallschneller Jagdbomber, die sogar F-22 weit hinter sich lassen. Im Handeln einer künstlichen Intilligenz, dessen Entwickler sich in seiner Freizeit offenbar gerne mit Gruppensex beschäftigt, taucht ein Fehler auf und schon beginnt das Desaster. Bei Einsätzen der glorreichen vier kommen beim Zuschaur Anfälle von Ironie hoch, wenn ein Gebäude mitten in einer südostasiatischen Metropole einfach so zerstört wird, weil da Terroristen drin sind. Eine Pilotin wird von einem Dragunow-Gewehr angeschossen,überlebt(!) und schafft es aus eigener Kraft über halb Nordkorea hinweg(!) nach Süden zu laufen, ein nordvietnamesischer Soldat stirbt jämmerlich im Stacheldraht. Dies alles wird vom Chef der USS Abraham Lincoln beobachtet, der nur darauf wartet sich eine Kugel durch den Schädel zu jagen. Die Höhe der Ironie ist allerding der Luftkampf zwischen russischen und amerikanischen Maschinen.
Su-37 - die wendigsten Jagdbomber der Welt werden wie fette Gänse abgeschlachtet.
Fazit:
Der Film muss gesehen werden - seine Debilität lässt sich in Worten kaum erfassen.