Kommentare

Königreich der Himmel

Königreich der Himmel

28.04.2005

Balian ist ein geschlagener Ritter, ein schlagender Ritter und ein Ritterschläger. Der Rest ist Pathos. >> weiter...




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MoeDaHool

Mittwoch, 26-12-07 20:12

Alleine die phänomenale Darstellung Jerusalems hinterlässt Eindruck.
Ich weiss nicht, ob der Film den Anspruch hat, die Erzählungen 1:1 möglichst authentisch zu erzählen. Oder ob es eine "freie" Interpretation des Geschehenen ist. So oder so ist es ein sehr einnehmender Film, dessen Vergleich mit Gladiator garnicht zu ziehen ist. Zwar sind es beides Monumentalfilme, jedoch haben beide Filme eine völlig andere Art zu erzählen.

Tolle Momente, ein beeindruckender Saladin, top Specialeffects und eine kurzweilige Erzählung werden mich KdH ein weiteres mal schauen lassen.

 

Lars

Samstag, 24-03-07 02:13

Eine meiner Lieblingsfilmen!
Einfach nur geil!

 

ghiahy

Donnerstag, 25-05-06 15:55

des ist necht geiler film.... hat mich richtig beeindruckt.
die handlung des films is intressant, die kreuzzüge ansich sind ja schon spannend! also mir hats gefallen.ich empfehle ihn jedem, der so bissel auf kriegsfilme steht aber auf der anderen seite auch nichts gegen nwenig romantik hat...
ALSO ZIEHT EUCH DEN FILM REIN JUUNGS!!!!!

 

Gijas Khamasmie

Donnerstag, 08-12-05 12:30

Der Film war meiner Ansicht nach sehr gut - in jeder Hinsicht. Beeindruckende Bilder, tolle Musik und auch die Schauspielerleistungen - zumindest der Hauptfiguren lassen nichts zu wünschen übrig.
Eine Sache ist mir dennoch aufgefallen. Der charismatische Führer der sarazenischen Streitkräfte -Saladin, galt auch bei den Christen als Sinnbild für Ritterlichkeit. Mutig, tolerant soweit es ging und für viele ein Vorbild- natürlich auch grausaum, wenn es sein musste.
Das Angebot an den König, ihm seine Leibärzte zu schicken und später auch das Angebot an Richard Löwenherz, seine Schwester zu ehelichen zeugen davon. Daher ist es mir unverständlich wie ein Film, der den Titel Königreich der Himmel trägt, also eine Idee, die zumindest Saladin im wesentlichen für eine gewisse Zeit ermöglichte, weder das Foto noch den Namen des Schauspielers auf dem DVD-Cover Rückseite zeigen. Als eine der Hauptfiguren eigentlich nicht nachzuvollziehen.
Ansonsten ist der Film aber in jeder Hinsicht sehenswert.
G.Khamasmie

 

Micky

Samstag, 14-05-05 08:58

1. Klar waren die Kreuzritter als ganzes ein halbkrimineller, geldgieriger Haufen. Aber die "Idealisten" dürfte es stets auch gegeben haben. Zumal der Päpste die weltlichen Herrscher stets enorm unter Druck gesetzt hatten, auf Kreuzfahrt zu gehen. Es wurde quasi zur Legitimation eines guten, christlichen Herrschers.
All das macht die Barbareien der Kreuzzüge natürlich keinen Deut besser.

ACHTUNG SPOLILER !!
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2. Der Film verschweigt das Gemetzel bei der ersten Eroberung Jerusalems keineswegs, es ist Thema der kurzen, aber zentralen Szene zwischen Saladin und Balian, als die Moslems bereits durch die Stadtmauer Jerusalems gestoßen sind: Saladin bietet Verhandlungen an. Im Verhandlungsgespräch, das nach Stand der Dinge schon zu dem Zeitpunkt eigentlich nur ein Gespräch zwischen Verlierer (Christen) und Gewinner (Moslems) der Schlacht um Jerusalem sein kann. Balian spielt als erster auf die Ereignisse bei der Ersteroberung an.
Saladin hatte ihm gerade für alle Bewohner Jerusalems freies Geleit angeboten, wenn er nur Jerusalem ohne weiteren Kampf übergibt. Balin ist verblüfft: Freies Geleit? Obwohl die Christen damals keinen einzigen Moslem am Leben gelassen hatten? Saladin: Ich bin nicht wie diese Männer. Ich bin Saladin.
Die Szene ist als ganzes ungemein packend. Ghassan Massoud als Saladin hat wirklich Charisma, und man spürt mit, wie die beiden zunehmend entdecken, daß sie eigentlich dasselbe wollen, Frieden, und daß sie wesensverwandt sind.

Die vorangegangene Parallelszene mit Saladin und dem leprakranken König ist aber noch besser, denn da treffen wirklich zwei Persönlichkeiten aufeinander, die einander das Wasser reichen können.

 

Mr.P.

Samstag, 07-05-05 12:57

Insgesammt ein sehr schöner und bildgewaltiger Film, der mit guten schauspielern und grossen schlachten zu gefallen weiß. fans des genres werden es zu würdigen wissen :-)
allerdings bleiben die anfangs gut eingeführten charaktere im weiteren verlauf des films etwas blaß und treten hinter den historischen ereignissen zurück. es istalso weniger eine geschichte von peronen in einem historischen ramen, als mehr ein versuch etwas über die kreuzzüge zu erzählen, indem man sich der personen dafür bedient. aus den anfangs gut gzeichneten und eingeführten CHARAKTEREN werden leider blosse ROLLEN (prinzessin, komandant...)Trotzdem sein Geld an der kasse wert.

 

Alexander

Freitag, 06-05-05 18:36

Hi gustl
Das von dir angesprochene Massaker wird in dem Film erwähnt und zwar in der Szene in der Balin Jersualem an Saladin übergibt. Wie hast du den Film eigenltich schon sehen können wenn er erst am 5.5. Im Kino angelaufen ist?
Außerdem wo du dich auf die seriösen Historiker berufst: sicher waren die Kreuzzüge (unteranderem) ein Eroberungskrieg. Trotzdem haben auch im Heiligen Land Muslime und Christen teilweise friedlich nebeneinander gelebt. Im Film wird auch der Unterschied aufgezeigt (den es auch in der Realität gab) zwischen denjenigen die bereits mehrere Generationen in den Kreuzfahrerstaaten lebten und sich mit den Muslimen arrangiert hatten und den fanatisierten meist frisch aus Europa kommenden Kreuzfahrern.
Sicherlich gibt es auch einiges an dem Film zu kritisieren wie übertriebener Pathos und eine bessere Charakterdarstellung des Hauptdarstellers (Saladin ist da schon wesentlich überzeugender).

 

Gustl

Sonntag, 01-05-05 21:33

Passend zum Kreuzzug gegen die Achse des Bösen serviert uns Hollywood seine Lesart der barbarischen Kreuzzüge, die nach heutiger seriöser Historikersicht nichts als ein frühkolonialer Raub-und Eroberungskrieg eines damals von sozialen Verwerfungen geschüttelten Europas war. Damals konnten die Menschen des Nahen Ostens dem Barbarenansturm aus dem Norden aufgrund kultureller und zivilisatorischer Überlegenheit letztlich trotzen.
Was der Film verschweigt ist z.B. die Tatsache, dass die Kreuzritter bei der Ersteroberung Jerusalems rund 100.000 Einwohner in einem dreitägigen Gemetzel abschlachteten und das angeblich friedliche Zusammenleben in JErusalem während der Zwischenzeit bis zur Rückeroberung durch Saladin im Jahre 1187 schlicht eine erneute amerikanische Geschichtsklitterung, die mit den tatsächlichen historischen Ereignissen nicht viel gemein hat.

 
 

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