Nach Die mit der Liebe spielen (L’avventura, 1960) seziert Antonioni in Die Nacht (La notte, 1961) erneut den moralischen und emotionalen Bankrott der italienischen Mittelklasse, diesmal am Beispiel eines von Jeanne Moreau und Marcello Mastroianni dargestellten Ehepaares. weiter
“Ende der Geschichte. Ende des Kinos.” Kurz vor dem Pariser Mai ’68 konzipierte Godard eine Untergangsvision, die seine Hinwendung zum essayistischen Filmemachen untermauerte und bis auf weiteres absolut machte. weiter
Al Pacino und Gene Hackman spielen die Hauptrollen in Jerry Schatzbergs Goldene-Palme-Gewinner Asphaltblüten (Scarecrow, 1973), ein Road-Movie über zwei Aussteiger, die sich wieder in ein bürgerliches Leben integrieren wollen. weiter
Mediatheken-Tipp: Luis Buñuels Belle de Jour - Schöne des Tages, 1967 in Frankreich entstanden, basiert auf einem Roman von Joseph Kessel, adaptiert in Drehbuchform von des Regisseurs regelmäßigem Kollaborateur Jean-Claude Carrière. weiter
Auf der Höhe seines Schaffens, nach den phänomenalen Triumphen mit The French Connection (1971) und The Exorcist (1973) nahm sich Hollywoods Wunderkind der siebziger Jahre, William Friedkin, des französischen Klassikers Lohn der Angst (Le Salaire de la Peur, 1953) an. weiter
Pat Garrett jagt Billy the Kid (Pat Garrett & Billy the Kid, 1973) ist ein elegischer Abgesang auf den Western von einem Mann, der sich in diesem Genre äußerst verdient gemacht hat. weiter
Vor Hot Fuzz, der vor kurzem im Kino gelaufenen Parodie auf Polizei- und Actionfilme, widmeten sich die Macher der britischen TV-Sendung Spaced (1999 - 2001) dieser humorvollen Hommage an das Zombie- und Horrorgenre. weiter
Frederick Forsyths Klassiker um ein fiktives Attentat auf Charles de Gaulle ist in Fred Zinnemanns Händen bestens aufgehoben. Der Altmeister inszeniert ein packendes Duell zwischen Profikiller und Staatsapparat, mit Edward Fox und Michael Lonsdale als Vertreter beider Systeme. weiter