Alle Filme im TV

Jede Sekunde zählt – The Guardian – Kritik

, Kabel Eins

Hollywoodfilme über Helden in Uniform gab es bisher nur mit Soldaten, Feuerwehrmännern und Polizisten. Andrew Davis hat das Repertoire mit Jede Sekunde zählt – The Guardian erweitert und zeigt Männer, die nur dafür leben, das Leben Anderer zu retten. weiter 

Rache ist Sexy – Kritik

, VOX

John Tucker ist in der Schule der Traum aller Mädchen, und das nutzt er schamlos aus. Daraufhin verbünden sich drei seiner Freundinnen zu einem unerbittlichen Rachefeldzug. weiter 

Vollidiot – Kritik

, SAT.1

Der Titel ist provokant, ebenso die Besetzung mit TV-Comedian und Schauspielnovize Oliver Pocher. Im Vergleich dazu erscheint die Geschichte um den verzweifelten und frustrierten Endzwanziger Simon Peters doch recht konventionell. weiter 

Wo ist Fred? – Kritik

, SAT.1

Auf der Suche nach einem handsignierten Basketball respektive Ehering setzt sich Fred (Til Schweiger) in einen Rollstuhl und schlittert damit in allerlei Verstrickungen hinein - und eine Treppe hinunter. weiter 

New in Town – Kritik

, ZDF

Jonas Elmer beweist mit der Geschichte über eine Großstädterin in der Provinz, dass eine Romantic Comedy ohne die Gegenüberstellung extremer Gegensätze nicht funktioniert. weiter 

Küss den Frosch – Kritik

, RTL

Back to the roots: In Disneys 49. abendfüllendem Kinofilm findet das Studio zurück zum klassischen Erzählstoff, aus dem Kinder- und Märchenfilme gemacht sind. weiter 

Mr. Magoriums Wunderladen – Kritik

, VOX

Passend zum Kaufrausch der Vorweihnachtszeit verkörpert Dustin Hoffman in diesem fantasievollen Film den exzentrischen Besitzer eines kuriosen Spielzeugladens, in dem jeder Kinderwunsch erfüllt wird. weiter 

Französisch für Anfänger – Kritik

, SAT.1

Boy meets girl und dies ganz im Stil von La Boum – Die Fete (1980). Französisch für Anfänger stellt den Versuch dar, das Gefühl der ersten großen Liebe authentisch darzustellen. Herausgekommen ist dabei ein unsäglich biederer Film. weiter 

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns – Kritik

, ZDF

Bridget Jones hat eigentlich ihr Glück – also den richtigen Mann fürs Leben – gefunden; aber mit genügend Selbstzweifeln kann man natürlich auch dieses Glück ins Wanken bringen. Was in Romanform noch leidlich unterhaltsam war, wird auf der Leinwand zu einem weitgehend vorhersehbaren Rührstück mit gelegentlichen Slapstickeinlagen. Es ist dringend davon abzuraten, dieser „romantischen Komödie“ einen Abend zu opfern. weiter 

Mr. & Mrs. Smith – Kritik

, RTL

Auch Mündungsfeuer kann erotisch sein: Ein Ehepaar von Profikillern findet erst wieder zueinander, als sie einander umbringen sollen. Das ist erstaunlich witzig. weiter 

Leg dich nicht mit Zohan an – Kritik

, ProSieben

Mit dem jüdischen Anti-Terror-Soldaten Zohan verkörpert Adam Sandler eine eigenwillige Version des amerikanischen Traums: Am Anfang war die Tötungsmaschine, am Ende der Friseur. weiter 

Männer die auf Ziegen starren – Kritik

, Festival (ARD digital)

Die Rückkehr der Jedi-Ritter – Grant Heslov präsentiert in seiner absurden Militärsatire die furchtbarste Waffe der US-Armee: eine paranormale Psychokämpfertruppe aus New-Age-Hippies. weiter 

Repo Men – Kritik

, RTL

Das ewige Leben durch Organe auf Raten? Stilistisch überfrachteter und gedanklich überforderter Sci-Fi-Genremix ohne funktionelle Spannungsdramaturgie, dafür vollgestopft mit deplatziertem Humor. weiter 

Zombieland – Kritik

, ProSieben

Ein Zombiefilm, der mehr Roadmovie als Horrorstreifen ist, ein fast existenzialistisches Drama der Identitätsfindung, das extrem locker als Komödie daherkommt. weiter 

Tannöd – Kritik

, Das Erste

Die Verfilmung von Andrea Maria Schenkels Erfolgskrimi zeigt zunächst ein gutes Gespür für Atmosphäre, scheitert aber am engen Korsett konventioneller Drehbuchdramaturgie. weiter 

Gesetz der Straße - Brooklyn’s Finest – Kritik

, BR

Von der Unmöglichkeit, ein guter Cop in Brooklyn zu sein: In seinem düsteren Polizei- und Gangsterthriller erzählt Regisseur Antoine Fuqua die Geschichten dreier Männer, die an den Realitäten ihres Lebens scheitern. weiter 

Rückenwind – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Johann und Robin verliefen sich im Wald: In seinem zweiten Spielfilm schickt Jan Krüger ein frisch verliebtes Pärchen auf eine mysteriöse Reise. weiter 

Nordwand – Kritik

, Das Erste

Jeder stirbt für sich alleine. Auch in über 3.000 Metern Höhe. Philipp Stölzls Bergsteigerfilm ist ein beklemmendes Dokument des Scheiterns. weiter 

Inglourious Basterds – Kritik

, ZDF

Vergangenheitsbewältigung direkt ins Stammhirn. Quentin Tarantino feiert High Noon mit Hitler. Inglourious Basterds macht aus dem Ende des „Dritten Reichs“ eine Cineasten-Fantasie. weiter 

La Lisière – Am Waldrand – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Eine schicke Neubausiedlung am Waldrand, ein Ort sozialer Kontrolle und Sorglosigkeit, ist der Schauplatz von geheimnisvollen Ritualen und Mutproben einer Gruppe Jugendlicher. weiter 

Somersault – Wie Parfum in der Luft – Kritik

, arte

Auf der Suche nach festem Boden unter den Füßen verstrickt sich das junge Mädchen Heidi in einer Reihe von Bettgeschichten. Mal als Unschuldsengel, mal als Luder lässt die Regisseurin ihre Protagonistin in stimmungsvollen Bildern der australischen Bergwelt ihren Weg suchen. weiter 

Hallam Foe – Kritik

, 3sat

Nach dem eher enttäuschenden Asylum (2005) zeigt sich der schottische Filmemacher David Mackenzie wieder in Form. weiter 

Krabat – Kritik

, SAT.1

Die Besetzungsliste von Krabat liest sich bisweilen wie ein Who-Is-Who deutscher Jungstars, doch neben Daniel Brühl und Robert Stadlober hat die Literaturverfilmung noch einiges mehr zu bieten. weiter 

Born to be Wild – Kritik

, Kabel Eins

Die Komödie über vier vorstädtische Pseudo-Biker in der Midlife-Crisis, die sich auf den US-Highways die verkümmerte Männlichkeit zurückerobern wollen, wirkt wie der homophobe Ableger von City Slickers (1991) mit Harleys anstelle von Pferden. weiter 

Schwesterherz – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Heike Makatsch und Anna Maria Mühe erleben als ungleiches Schwesternpaar einen Urlaub voller emotionaler Höhen und Tiefen. Für Makatsch, die auch am Drehbuch mitschrieb, ist es die erste Arbeit vor und gleichzeitig hinter der Kamera. weiter 

Der Kaufmann von Venedig – Kritik

, sixx

Die erste Verfilmung des Dramas seit langer Zeit stellt Shylock in den Kontext der Gesellschaft und macht ihn zu einer starken, tragischen Figur. weiter 

Mr. Nice – Kritik

, 3sat

Howard Marks war einer der erfolgreichsten Drogendealer Europas. Bernard Roses Biopic blickt mit viel Humor und stilistischem Esprit auf seine Vergangenheit, ohne sich dabei der Illusion von historischer Authentizität hinzugeben. weiter 

Der Rote Kakadu – Kritik

, BR

Dominik Grafs Film erzählt die Geschichte einer problematischen Dreierbeziehung in den letzten Monaten vor dem Mauerbau 1961. Der Rote Kakadu verknüpft Liebe und Politik, Sex und Geschichte. weiter 

Der große Kater – Kritik

, Das Erste

Katerstimmung:  In Wolfgang Panzers Leinwandadaption von Thomas Hürlimanns Schlüsselroman kämpft Bruno Ganz als Schweizer Bundespräsident Kater ums politische Überleben und um moralische und menschliche Integrität. weiter 

Public Enemy No. 1 – Kritik

, BR

Regisseur Jean-Francois Richet verfilmt die Biografie des Berufsverbrechers Jacques Mesrine und versucht, den klassischen französischen Gangsterfilm im aktuellen Erzählkino zu reflektieren. weiter 

17 Again – Kritik

, ProSieben

Noch einmal 17 sein: Mike O’Donnell geht als sein jüngeres Ich auf einmal mit seinen Kindern in die Schule. 17 Again werden viele Menschen schon allein wegen Zac Efrons unbekleidetem Oberkörper sehen wollen. weiter 

Zeiten des Aufruhrs – Kritik

, Das Erste

Their hearts won’t go on: Zehn Jahre nach Titanic sind Kate Winslet und Leonardo DiCaprio zwar wieder als Paar auf der Leinwand zu sehen, doch dieses Mal liegt ihr gemeinsames Glück in einem fernen Hafen der Erinnerung. weiter 

Joe Strummer - The Future is unwritten – Kritik

, arte

Die Flut an Bildern, die Julien Temple in seiner Hommage an den Frontmann von „The Clash“ auffährt, hätte drei Punk-Rock-Dokumentationen füllen können. Stattdessen ist es eine geworden. Eine, die mitreißt und bewegt. weiter 

Die Tränen meiner Mutter – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Das bunte Leben in einer Fabriketage: In seinem ersten Spielfilm erzählt Alejandro Cardenas Amelio mit einem Schuss magischem Realismus die Geschichte einer argentinischen Familie im Berlin der 80er Jahre. weiter 

Zuhause ist der Zauber los – Kritik

, SAT.1

Eddie Murphy agiert in seiner neuen Komödie als Aktienhändler mit einem Work-Life-Balance-Problem zunächst sehr professionell, aber dann krakeelt er doch herum. Schuld ist auch das im Übrigen von Schmalz verstopfte Drehbuch. weiter 

Superman Returns – Kritik

, ProSieben

Der neue Superman ist der alte Superman. Dieser Eindruck drängt sich zumindest beim Anblick Brandon Rouths auf, der die Rolle der neben Batman weltweit bekanntesten Superheldenfigur vom 2004 verstorbenen Christopher Reeve übernimmt. weiter 

Was du nicht siehst – Kritik

, Festival (ARD digital)

Wolfgang Fischers Genre-Mix aus Familiendrama und Horrorfilm ist visuell beeindruckend, zeigt aber dramaturgische Schwächen. weiter 

Über uns das All – Kritik

, Festival (ARD digital)

VoD: Lassen Sie sich nicht von dem esoterisch klingenden Titel abschrecken! Über uns das All ist sehr präzise, ganz bei sich und bislang einer der wenigen absoluten Berlinale-Höhepunkte. weiter 

Sin City – Kritik

, ProSieben

Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot. weiter 

Wächter der Wüste – Kritik

, BR

Mit Wächter der Wüste gibt es eine weitere aufwändige Produktion der BBC aus dem Tierreich zu sehen. Darin kämpft eine Erdmännchenfamilie mit den Tücken des Alltags. weiter 

Der Mann, der niemals lebte – Kritik

, ProSieben

Roger Ferris, Geheimagent der CIA, soll im Nahen Osten den Anführer eines Terroristenrings aufspüren. In seinem neuen Film unternimmt Ridley Scott den Versuch, einen kulturell aufgeschlossenen Actionhelden zu zeichnen. weiter 

Der Architekt – Kritik

, Festival (ARD digital)

Familiendrama in den Tiroler Bergen: Nachdem der Architekt Georg in sein Heimatdorf zurückkehrt, um seine Mutter zu beerdigen, wird er von den Geistern der Vergangenheit eingeholt.
weiter 

House of Wax – Kritik

, RTL II

Sechs Jugendliche fallen nach und nach einem Wahnsinnigen zum Opfer, der aus Leichen Wachsfiguren herstellt. Nur wenig erinnert bei House of Wax an das gleichnamige Vorbild aus dem Jahr 1953, stattdessen bekommt man wieder einmal einen Teenie-Slasherfilm zu sehen. Und Paris Hilton strippt. weiter 

Die zweigeteilte Frau – Kritik

, MDR

Um sich über ihre enttäuschte Liebe zu einem älteren Künstler zu trösten, lässt sich eine junge Fernsehmoderatorin auf eine Hochzeit mit einem großbürgerlichen Erben ein, die in einer Tragödie endet. Einmal mehr liefert Altmeister Chabrol eine zynische Gesellschaftsanalyse. weiter 

Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft – Kritik

, Das Erste

Von der bedingungslosen Treue des Hundes: Lasse Hallström verlegt die Geschichte des berühmtesten Akita-Hundes der Welt in das Amerika der 90er und erzählt eine Parabel von der Unbegreiflichkeit des Todes. weiter 

Zusammen ist man weniger allein – Kritik

, arte

Ein Wohlfühl-Film mit Audrey Tautou: Vier sehr unterschiedliche Menschen raufen sich zu einer Lebensgemeinschaft zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Verwirklichung ihrer Träume. weiter 

RED – Kritik

, RTL

Robert Schwentke lässt in seiner Comicverfilmung eine Riege namhafter Darsteller am Ruhestand leiden, mit Maschinengewehren feuern und Wodka trinken – RED legt unerwartet trockenen Humor an den Tag. weiter 

The Green Hornet – Kritik

, ProSieben

Die Grüne Hornisse ist zurück. Seth Rogen und Michel Gondry machen sich an die komödiantische Dekonstruktion eines Superhelden. weiter 

Shoppen – Kritik

, alpha

Liebe in Zeiten des Kapitalismus bringt effiziente Formen der Partnersuche hervor. In seinem Spielfilmdebüt hat Ralf Westhoff das unromantische Ritual des Speeddating zu einer temporeichen Redekomödie verarbeitet. weiter 

District 9 – Kritik

, ProSieben

Und wieder konstituiert sich ein Krieg der Welten, der die menschliche Rasse in die Bredouille bringt. Doch Neill Blomkamps Variante der Alieninvasion zeigt: Es geht auch anders. weiter 

A Single Man – Kritik

, Das Erste

Tickende Uhren, ein geladener Revolver und ein weißer Kaschmir. Tom Ford will von der Liebe sprechen und verhaspelt sich im Materiellen. weiter