Alle Filme im TV

Zusammen ist man weniger allein – Kritik

, arte

Ein Wohlfühl-Film mit Audrey Tautou: Vier sehr unterschiedliche Menschen raufen sich zu einer Lebensgemeinschaft zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Verwirklichung ihrer Träume. weiter 

Welcome – Kritik

, Festival (ARD digital)

Das klassische Drama über einen kurdischen Migranten, seinen Schwimmlehrer und die Überquerung des Ärmelkanals wurde in Frankreich unversehens zum Politikum. weiter 

Die Simpsons - Der Film – Kritik

, ProSieben

Nach 18 Staffeln ist es 2007 soweit: Die Familie aus Springfield wird auf Leinwandgröße gestreckt. Und mit ihr ein ganzer Kader an Figuren, Referenzen und Nebenhandlungen. Kaum zu glauben, was man in der Laufzeit von knapp vier Folgen alles unterbringen kann. weiter 

State of Play - Stand der Dinge – Kritik

, ZDF

Ein Journalist in Cordjacke macht noch keinen cleveren Politthriller. Kevin Macdonalds Verschwörungsfilm versteht sich als Hommage an Die Unbestechlichen, setzt auf große Schlagzeilen und eine löchrige Story. weiter 

ostPunk! too much future – Kritik

, RBB

Die DDR-Punkszene war für die meisten bislang eine Terra incognita. ostPunk! too much future porträtiert sechs ihrer Protagonisten und wartet mit spektakulärem, größtenteils unveröffentlichtem Archivmaterial auf. weiter 

Die zweigeteilte Frau – Kritik

, BR

Um sich über ihre enttäuschte Liebe zu einem älteren Künstler zu trösten, lässt sich eine junge Fernsehmoderatorin auf eine Hochzeit mit einem großbürgerlichen Erben ein, die in einer Tragödie endet. Einmal mehr liefert Altmeister Chabrol eine zynische Gesellschaftsanalyse. weiter 

Staub – Kritik

, Festival (ARD digital)

In seinem filmischen Essay nähert sich Hartmut Bitomsky einem Thema, das zwar jedem im Alltag begegnet, mit dem sich aber nur wenige wirklich auskennen. weiter 

Scoop - Der Knüller – Kritik

, arte

Woody Allen scheint sich in Europa wohlzufühlen. Nachdem seine Filme jahrzehntelang New York treu blieben, ist Scoop bereits seine zweite Arbeit in Folge, die sich in der britischen High Society situiert. weiter 

vincent will meer – Kritik

, SAT.1

In Ralf Huettners neuem Film entfliehen drei Neurotiker dem Anstaltsalltag, um sich auf den Weg zu sich selbst zu machen – eine Komödie mit leichtem Humor und leisen Tönen. weiter 

Die Welle – Kritik

, SAT.1

Die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft kann nach Ansicht des Regisseurs Dennis Gansel auch heute noch ein Potenzial für faschistoide Gesellschaftsstrukturen in sich bergen. In Gansels Film Die Welle manipuliert ein Lehrer seine vermeintlich kritischen Oberstufenschüler und formt sie zu einer autoritätsgläubigen Gruppe. weiter 

The Fall – Kritik

, arte

Die ganze Weltgeschichte in einer Kinovorstellung. Oder: Mumpitz in schönen Bildern. weiter 

Rückkehr ans Meer – Kritik

, RBB

Im letzten Teil seiner „Trilogie über die Trauer“ inszeniert François Ozon die Schwangerschaft seiner Protagonistin als ein den Tod besiegendes Mysterium. weiter 

Leroy – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Wie einst Shaft durch die Straßen New Yorks, wandelt der schwarze Teenager Leroy durch Berlin und kämpft um die Liebe zur blonden Eva. Mit Verve und doppelbödigem Humor inszeniert Armin Völckers seinen ersten Spielfilm. weiter 

25 Grad im Winter – Kritik

, TV5

Stéphane Vuillets erster Spielfilm 25 Grad im Winter, der 2004 auch im Wettbewerb der Berlinale lief, ist eine charmante Tragikomödie über vier Menschen auf der Suche nach etwas, das sie aus ihrer Einsamkeit herausführt. weiter 

Prinzessinnenbad – Kritik

, Phoenix

Bettina Blümner zeichnet in ihrem Dokumentarfilm ein sehr persönliches Bild dreier 15-jähriger Freundinnen aus Berlin-Kreuzberg. weiter 

Ben X – Kritik

, WDR

Ein in der Schule gemobbter Jugendlicher zieht sich immer mehr in ein Computerspiel zurück, bis die Grenzen zwischen beiden Welten für ihn verschwimmen. Am Ende des Debütfilms steht ein Neustart. weiter 

Das Imperium der Wölfe – Kritik

, neo (ZDF digital)

Der zweite Spielfilm von Chris Nahon (Kiss of the Dragon, 2001) ist ein Actionthriller mit komplexer Handlung nach amerikanischem Vorbild, der leider in der zweiten Hälfte Logik und die Angemessenheit der Mittel vernachlässigt, und den auch Jean Reno nicht retten kann. weiter 

Was du nicht siehst – Kritik

, Festival (ARD digital)

Wolfgang Fischers Genre-Mix aus Familiendrama und Horrorfilm ist visuell beeindruckend, zeigt aber dramaturgische Schwächen. weiter 

Underworld: Evolution – Kritik

, ProSieben

Die Fortsetzung der Geschichte um die Vampirkriegerin Selene – wie immer im hautengen Latexanzug – bringt noch mehr Vampire mit Superkräften ins Spiel, beachtet die Werwölfe aber leider viel zu wenig. weiter 

Joe Strummer - The Future is unwritten – Kritik

, arte

Die Flut an Bildern, die Julien Temple in seiner Hommage an den Frontmann von „The Clash“ auffährt, hätte drei Punk-Rock-Dokumentationen füllen können. Stattdessen ist es eine geworden. Eine, die mitreißt und bewegt. weiter 

Syriana – Kritik

, RTL II

Alle wollen Öl. Da tritt Korruption auf den Plan. Alle sind involviert. weiter 

Bedtime Stories – Kritik

, SAT.1

„Don’t stop believing“ – der alte Rockdauerbrenner von Journey liefert Adam Shankmans aktuellem Film die Devise.  weiter 

Der Vorleser – Kritik

, NDR

Stephen Daldry hat den Weltbestseller Der Vorleser verfilmt – ein schwieriges Unternehmen, das leicht unter Kitsch- und Katharsisverdacht gerät. Trotz großer Schauspielleistungen bleibt ein konventioneller Nachgeschmack. weiter 

Soul Kitchen – Kritik

, BR

Mehr Glutamat als Haute Cuisine: Fatih Akins Komödie um ein von Gentrifizierung bedrohtes Restaurant fängt gut an, setzt aber mit jeder Minute mehr auf Geschmacksverstärker. weiter 

Sturm – Kritik

, Festival (ARD digital)

Die eine heißt Hannah, die andere Arendt. Sturm erzählt von zwei Frauen, die sich gegenseitig fordern und schließlich gemeinsam kämpfen. Für Integrität, Hoffnung und ein Happy End. weiter 

Die Standesbeamtin – Kritik

, BR

Der Schweizer Micha Lewinsky wagt sich mit Startschwierigkeiten erstmals an das Genre der Rom-Com. weiter 

Die weiße Massai – Kritik

, SAT.1

Nicht ohne meinen Samburu-Krieger! Ein fremder Mann, eine fremde Kultur, Irrungen, Wirrungen. Ein Bestsellerstoff, der natürlich den Weg auf die Kinoleinwand findet. Und sich dabei zum Glück ganz auf Nina Hoss verlassen kann. weiter 

Ihr Name ist Sabine – Kritik

, 3sat

Die Dokumentation der französischen Schauspielerin Sandrine Bonnaire (Kann das Liebe sein?, Je crois que je l’aime, 2007) über ihre jüngere Schwester beleuchtet das Thema Autismus jenseits von Rain Man-Kitsch. weiter 

Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen – Kritik

, BR

Bibi Blocksberg muss zur Strafe für schlechte Schulnoten ihre Ferien im Internat Schloss Altenberg verbringen. Dort hört sie vom Geheimnis der blauen Eulen, denen magische Kräfte nachgesagt werden. Um ihrer an den Rollstuhl gefesselten Freundin Elea zu helfen, begibt sie sich auf die Suche nach ihnen und muss sich dabei auch wieder mit ihrer Erzfeindin Rabia von Katzenstein auseinandersetzen. weiter 

An Education – Kritik

, arte

Lone Scherfings nostalgisches Coming-of-Age-Drama irritiert mit kruden Thesen über „wandernde Juden“. weiter 

Der Ghostwriter – Kritik

, ProSieben

Roman Polanski gelingt mit Der Ghostwriter ein hochqualitatives Verwirrspiel über die Kumpanei von Politik und Schauspiel. weiter 

Lieber Verliebt – Kritik

, Einsplus (ARD digital)

Ein Altersunterschied von gut 15 Jahren ist der zentrale Konflikt in Lieber verliebt. Aber doch eigentlich gar kein Konflikt. weiter 

Flags of Our Fathers – Kritik

, NDR

Clint Eastwood setzt sein Alterswerk mit einem beeindruckenden Kriegsfilm fort. Flags of Our Fathers erzählt die Geschichte einer Fotografie. weiter 

Irina Palm – Kritik

, NDR

Auf der Berlinale erweichte Marianne Faithfull als Irina Palm die Herzen der Kritiker. In Sam Garbarskis Masturbations-Märchen hilft die „wichsende Witwe“ ihrem kranken Enkelkind und verteidigt den Glauben an das Gute im Menschen – selbst im Sexshop. weiter 

Pommerland – Kritik

, MDR

Die Menschen, die der Dokumentarfilm Pommerland portraitiert, sind von Unbillen der Geschichte und wirtschaftlichen Schwierigkeiten gezeichnet. Doch die Hoffnung haben sie noch lange nicht aufgegeben. weiter 

Chéri – Kritik

, Das Erste

In ihrer seit Jahren besten Rolle spielt Michelle Pfeiffer eine alternde Kurtisane, die sich in einen viel jüngeren Mann verliebt. weiter