Porträt einer jungen Frau in Flammen
In ihrem großen Liebesfilm Porträt einer jungen Frau in Flammen empört sich Céline Sciamma nicht über den männlichen Blick, sondern sabotiert ihn. Filmkritik
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In ihrem großen Liebesfilm Porträt einer jungen Frau in Flammen empört sich Céline Sciamma nicht über den männlichen Blick, sondern sabotiert ihn. Filmkritik
VoD: Den Gefängnisausbruch mit antiker Pfeifsprache deichseln. Corneliu Porumboiu hat eine Komödie über das Rumänien von heute gedreht. Filmkritik
Auch in seinem Film über Franz Jägerstätter sucht Terrence Malick nach Spuren des Unendlichen. Ein verborgenes Leben zeichnet den Akt des Widerstands als mühsame Umformung des eigenen Wesens. Filmkritik
Mediatheken-Tipp: In Leid und Herrlichkeit verteilt Pedro Almodóvar ein einzelnes Schicksal auf eine ganze Reihe von Stellvertreterfiguren – und ergründet dabei den inneren Schmerz, der die lose Abfolge von Erlebnissen zu einem zusammenhängenden Leben vernäht. Filmkritik
Nicolas Winding Refn nutzt das Serienformat von Too Old To Die Young für Variationen seines Fetischs für Gewalt und Sinnlichkeit – und für eine phänomenale Autoverfolgungsjagd. Filmkritik
VoD: Vergilbte Tapeten, krabbelnde Kakerlaken und selbstgebrannter Fusel. In Ray & Liz macht der Fotograf Richard Billingham die elterliche Wohnung in Birmingham mit exzessivem Detailreichtum sinnlich erfahrbar. Filmkritik
MUBI: Das Sexuelle, das Politische, das Ästhetische – im queeren Eddie formt sich alles zu einem Aufbegehren. Es endet in Gore und Entsetzen. Funeral Parade of Roses (1969), ein spätes Werk der japanischen neuen Welle, erscheint zum ersten Mal auf DVD. Filmkritik
VoD: Eine geruchsbegabte Zollbeamtin ist im falschen Leben gefangen. Das dunkle Märchen Border erzählt von der Suche nach ihrer Identität und lässt dabei Genre- und Geschlechtergrenzen hinter sich. Filmkritik
Gut 50 Jahre nachdem Bonnie und Clyde zu Kino-Helden der Counterculture wurden, erzählt John Lee Hancock die Geschichte aus der Perspektive der Gesetzeshüter. The Highwaymen legt dabei offen, was den konservativen Backlash so attraktiv macht. Filmkritik
VoD: Nikolaus Geyrhalters Erde dokumentiert die Umformung unseres Planeten durch menschliche Einflüsse und erkundet dabei das tragische Missverhältnis zwischen unserem Handlungs- und unserem Vorstellungsvermögen. Filmkritik
VoD: Nach seiner Kunstbetriebssatire Ich will mich nicht künstlich aufregen hat sich Max Linz nun der akademischen Welt angenommen. In Weitermachen Sanssouci kämpft sich der Lehrstuhl für Kybernetik, mit Drittmittelanträgen und Virtual-Reality-Brillen bewaffnet, in Richtung eines Endgegners namens Re-Evaluierung. Filmkritik
VoD: In Nadav Lapids Synonymes versucht ein von seiner Militärvergangenheit zerrütteter Israeli, sich in Frankreich als Bohème neu zu erfinden. Stattdessen gerät die ganze Welt aus den Fugen. Filmkritik
VoD: Ein Film, der zuhören kann. Angela Schanelecs Ich war zuhause, aber legt die tiefe Melancholie seiner Figuren ebenso offen wie die physische Präsenz seiner Darsteller. Und an die Stelle von Robert Bressons Esel tritt ein altes Fahrrad. Filmkritik
VoD: Das Langfilmdebüt von Nora Fingscheidt handelt vom existenziellen Mangel einer Neunjährigen. Zwar sieht Systemprenger vielen deutschen Filmen ähnlich, tappt aber nicht in die Falle, sich seinen Figuren überlegen zu fühlen. Filmkritik
MUBI: Cyril Schäublins Erstlingswerk Dene Wos Guet Geit nimmt Zürich in den streng kadrierten Blick und zeigt radikal statische Bilder einer statischen Gesellschaft. Filmkritik
VoD: Alle dürfen mitbestimmen. Marie Wilke führt in Aggregat die Fragilität des demokratischen Systems vor Augen. Filmkritik
VoD: Gesichter im XXL-Format. Nach seiner Ankündigung, das klassische Kino zu verlassen, zieht es Tsai Ming-liang mit Your Face zurück zu einer Urform des filmischen Zeigens. Filmkritik
VoD: Assayas tickt anders. In Zwischen den Zeilen schickt er Juliette Binoche, Guillaume Canet und Vincent Macaigne los, um die Buchkultur zu retten, oder die Liebe, falls das überhaupt einen Unterschied macht. Filmkritik
VoD: Aus Kindkind wird Quakquak. Bruno Dumont setzt seine so schön perfide Serie mit dem drolligen Gendarmen und dem Jungen mit der schiefen Nase fort. Schon in den ersten Minuten macht er klar, wozu Körper so dienen können. Filmkritik
VoD: Die Karten liegen auf dem Tisch. Der gut 14-stündige La Flor erzählt vom Erzählen des Kinos und setzt zu Beginn aufs B-Movie. Über keinen Film wurde schon vor dem Festival so viel gesprochen wie über diesen. Special
Neu auf VoD: Carla Simón spürt in ihrem ersten Langfilm Fridas Sommer der traumatisierten Psyche ihres siebenjährigen Ichs nach. Bis endlich wieder einer weint. Filmkritik