D, UA, NL, RO, F 2018. Regie: Sergei Loznitsa. Mit: Valeriu Andriuta, Boris Kamorzin Start:
Sergei Loznitsas Spielfilm Donbass wirft sich in die Wirren des Bürgerkriegs in der Ostukraine – und positioniert sich scharf zur russischen Politik. Im Mittelpunkt steht eine zweifelhafte Medienkritik. weiter
VoD: Entwurzelt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Jia Zhang-Ke zeigt uns in Asche ist reines Weiß das China der letzten 20 Jahre, indem er die Spuren einer Liebesgeschichte legt. weiter
Die Bilder schweigen, Godards Stimme überlagert sich selbst, das Format springt. Willkommen am Ende des Kinos und am Anfang seiner Karriere als Kunst. weiter
P, F, BR 2018. Regie: Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt. Mit: Carla Maciel, Carloto Cotta Start:
Neu auf MUBI: Ein Film, so verrückt wie die Gegenwart. Fußballstar Diamantino soll für Portugal den Austritt aus der EU ermöglichen, doch er trägt zu viel Empathie in sich. Auf dem Fußballfeld sieht er gigantische Hündchen in rosa Wolken. weiter
PL, F, GB 2018. Regie: Pawel Pawlikowski. Mit: Joanna Kulig, Tomasz Kot Start:
Ein Liebespaar, das nicht nur von Ort zu Ort, sondern von einer musikalischen Ausdrucksform zur nächsten geworfen wird. Davon erzählt Cold War auf eine Weise, die jeden menschlichen Wildwuchs beharrlich zurechtstutzt. weiter
F 2018. Regie: Guillaume Nicloux. Mit: Gaspard Ulliel, Gérard Depardieu
Die letzten lebendigen Reste atmen die nasse Luft Französisch-Indochinas. Guillaume Nicloux hat mit To the Ends of the World einen Kriegsfilm an den Fransen der Welt gedreht. weiter
F 2018. Regie: Christophe Honoré. Mit: Vincent Lacoste, Pierre Deladonchamps
VoD: Solange wir noch rauchen.. Christophe Honoré erzählt in Sorry Angel von zwei alltagsgefüllten Leben – und spinnt aus ihnen eine Liebesgeschichte, die schon war, bevor sie beginnt. weiter
USA 2018. Regie: Paul Dano. Mit: Jake Gyllenhaal, Carey Mulligan
Und was, wenn die Familie schon immer verdorben war? Paul Dano arrangiert ein klassizistisches Drama der kleinen Gesten um das Auseinanderdriften von Mutter, Vater und Sohn. Wildlife wirkt wie aus der Zeit gefallen. weiter
VoD: Gitarren, Schlagzeug und Gesang reichen schon, um die Jugend der Breschnew-Ära zusammenzuschweißen. Kirill Serebrennikovs Leto wirft einen wehmütigen Blick auf die Zeit eines Aufbruchs und zeigt sie unverhohlen als Idyll. weiter