Neu auf critic.de

Zwischen uns der Fluss – Kritik

VoD: Umweltaktivistin leistet Sozialstunden bei traumatisierter Studentin, oder: Zwei große Schweigerinnen lernen sich kennen. Michael Kliers Zwischen uns der Fluss ist ein kontemplativer Film flüchtiger Eindrücke, doch dahinter linst manchmal das Klischee hervor. Filmkritik 

Framing #12: Grabräuber und Abenteurer

Podcast: Heute reist Framing nach Italien, wir besprechen Alice Rohrwachers La Chimera und Matteo Garrones Io Capitano. Außerdem gibt es einen Festivalbericht zum Cinélatino und Toulouse, das unter anderem den mexikanischen Horrorfilm würdigte. Special 

Andrea lässt sich scheiden – Kritik

Auch nach elf, zwölf Bier findet man nicht zusammen: In Josef Haders Film um eine Frau, die sich nicht nur scheiden lässt, sondern auch ihren Ex-Mann überfährt, scheint eine Welt auf, in der nur die Verkorkstheit verbindet. Filmkritik 

Yannick – Kritik

Mubi: Ein unzufriedener Theaterzuschauer nimmt Schauspieler und Publikum in Geiselhaft. Quentin Dupieux' Yannick wirkt dabei beinahe entspannt und unterstreicht das Menschliche seiner allegorischen Figuren. Filmkritik 

High & Low - John Galliano – Kritik

Neu bei Mubi: Selbstfindung eines Napoleons. Kevin Macdonald porträtiert den Modedesigner John Galliano und lässt dabei auch den Pariser Eklat um seine rassistischen und antisemitischen Ausfälle nicht außen vor. Filmkritik 

La Chimera – Kritik

Einbrecher in Platos Höhle: Alice Rohrwacher erzählt in La Chimera in der ihr eigenen naiv-magischen Weise von sympathischen Grabräubern, Europas schlechtem historischem Gewissen und dem Drang, in Vergangenheit und Träume zu flüchten. Filmkritik 

Chantal im Märchenland – Kritik

Bora Dagtekin macht die Ikone aus den Fack ju Göhte-Filmen zur Hauptfigur. Dabei ist Chantal im Märchenland mehr Fiebertraum als soziales Projekt: Botschaften sind vorhanden, aber im Zentrum steht der Spaß an Chaos und Vulgarität. Filmkritik 

Evil Does Not Exist – Kritik

Ein winterliches Bergdorf, ein abstruses Tourismusprojekt, und plötzlich wird ein Kind vermisst: In Ryūsuke Hamaguchis Evil Does Not Exist geht es weder um Naturverklärung noch um Ökoaktivismus, sondern um den Wald als Sehnsuchtsraum. Filmkritik 

Sterben – Kritik

In Matthias Glasners multiperspektivischem Familienepos ringt jede Figur auf ihre Weise damit, Schmerz in Sinn zu verwandeln. Der ausgestellte Intellektualismus des Films wird dabei immer wieder von absurdem Humor und exzessivem Chaos durchbrochen. Filmkritik