Große Liebe, Inzest und Abtreibung: Filme von Nicolette Krebitz, Isabelle Stever und Phyllis Nagy lehren die critic.de-Podcaster*innen die Buchstaben A wie: "Ah!" und U wie: "Uh! Lieber nicht.". Special
VoD: Sie ist steif, er ungelenk. Nicolette Krebitz entwirft mit A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe einen komischen Liebesreigen voller großer Kinomomente. Filmkritik
Armut, Arbeit und arrangierte Ehe. Li Ruijuns Return to Dust blickt auf das Landleben im kargen, vom Wirtschaftswunder vergessenen Nordwesten Chinas – und steuert mit viel Geduld auf ein Bild hin, das sitzt. Filmkritik
Berlinale 2022 – Forum: Die Poesie des Wartezimmers. Éric Baudelaires A Flower in the Mouth lässt entkräftete Blütenmassen auf die Utopie einer einzelnen Blume treffen, Menschen wie im Walzer durch die Fabrik sliden und ringt noch der größten Gewalt ein Geständnis ab. Filmkritik
Rithy Panhs Everything Will Be Ok kramt nochmal Kubricks Monolithen hervor. Wenn das Kino eine präzise Waffe sein kann, ist sein neuer Film eine Atombombe. News
Medizinische Masken und virtuelle Albträume: Bertrand Bonellos Teenage-Angst-Essay Coma und Kivu Ruhorahozas Father’s Day docken an verschiedene Proteine der Covid-Erfahrungswelt an. Ist das Virus in einem Fall selbstverständlicher Teil der physischen Welt, sorgt seine Bekämpfung im anderen für eine Reise ins Innere. Special
Eine Ménage-à-trois bildet den Ausgangspunkt für den neuen Film von Claire Denis, in dem Beziehungskrise und Pandemie zusammenfallen. Die großen Fragen wirft Mit Liebe und Entschlossenheit dabei im vermeintlichen Hintergrund auf. Filmkritik
Ausgehend von neuen Filmen von Claire Denis bis Rithy Panh fragen wir uns, wie viel Fleisch tatsächlich am Berlinale-Wettbewerb dran ist. Und folgen Bertrand Bonellos Coma in die Dunkelheit des Jugendzimmers. Special
Die Systemkritik bekommt System. In seinem dritten Langspielfilm lässt Max Linz einen von Sophie Rois gespielten Komponisten aus dem Jahr der Pariser Kommune in die Gegenwart reisen. L’etat et moi geht’s dabei ums deutsche Strafrecht. Filmkritik
James Benning filmt mit 52 Ansichten von Kalifornien die gesamten USA. The United States of America verstrickt sich heillos in Ungereimheiten und wird Bennings Mammutprojekt gerade damit gerecht. Filmkritik