F 2025. Regie: Robin Campillo. Mit: Eloy Pohu, Pierfrancesco Favino Start:
Gleichermaßen sensibel und roh: Robin Campillos Enzo porträtiert fast intim dokumentarisch einen verschlossenen jungen Maurer, der von einem Kollegen aus seiner Komfortzone gelockt wird. weiter
USA 2025. Regie: Richard Linklater. Mit: Margaret Qualley, Andrew Scott Start:
Von der französischen Neuen Welle ins US-amerikanische Theater: Richard Linklater erzählt in Blue Moon vom Broadway-Autoren Lorenz Hart, der am Abend der Premiere eines konkurrierenden Musicals über sein Leben nachdenkt. Ein elegantes Kummerspiel über Partnerschaften aller Art. weiter
Ein Mann betrauert den frühen Tod seiner Ehefrau, bis sie ihm als Staubsauger wieder erscheint. Mit einem Gefühl für trockene Komik und tragischen Ernst erzählt Regisseur Ratchapoom Boonbunchachoke von einer Geisterbegegnung in Form einer gesellschaftskritischen Parabel über Gedächtnis und Geschichte. weiter
USA 2026. Regie: Phil Lord, Christopher Miller. Mit: Ryan Gosling, Liz Kingsman Start:
Eine Mission zur Rettung der Erde mit Ryan Gosling als Astronaut ohne Gedächtnis. Der Astronaut – Project Hail Mary hätte leicht ein schwerfälliges Weltraumepos werden können, erweist sich jedoch als optimistischer Abenteuerfilm: verspielt, aufrichtig und im besten Sinne sentimental. weiter
Weit sind sie herumgekommen mit ihrem langen Hals. Höflich beobachtend sammelt Lea Hartlaubs Dokumentarfilm sr in der Welt und der Kulturgeschichte Giraffen ein. weiter
In Un Poeta erzählt Regisseur Simón Mesa Soto eine tragikomische Geschichte über einen Dichter, der sein Leben gründlich versemmelt hat. Nüchterner Sozialrealismus verbindet sich mit Momenten unerwarteter Schönheit – am Ende bleibt nur die Hoffnung auf ein fröhliches Gedicht. weiter
F 2025. Regie: Richard Linklater. Mit: Zoey Deutch, Alix Bénézech Start:
US-Indie-Regisseur Richard Linklater kehrt zu den Anfängen der Nouvelle Vague zurück und erzählt von den Dreharbeiten zu Jean-Luc Godards erstem Spielfilm. Eine verspielte Hommage an die Vitalität des jungen, französischen Kinos der 60er, frei von Andacht und Museumsstaub. weiter
USA, GB 2025. Regie: Mona Fastvold. Mit: Lewis Pullman, Amanda Seyfried Start:
Wie seine Titelfigur ist auch Mona Fastvolds The Testament of Ann Lee stets auf der Suche nach Entrückung und Ekstase. Das Historienepos um eine kämpferische Predigerin der Shaker-Freikirche wird so zu einem Spektakel aus Tanz und Gesang, aus körperlichem Schmerz und funkelnder Natur. weiter
D, L, B 2024. Regie: Christoph Hochhäusler. Mit: Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing Start:
Wie man‘s auch beleuchtet, und welche Eleganz, Pointen, knisternde Musik und warme Farben man der sinnlosen, kalten Welt entgegensetzen mag: Es wird den existenziell orientierungslosen Gangstern in Christoph Hochhäuslers film noir Der Tod wird kommen nicht helfen. weiter
Rastlose Bewegungen, aufgeregte Telefonate: Die Brüder Jean-Luc und Pierre Dardenne stellen in Jeunes Mères – Junge Mütter junge Frauen ins Zentrum, die vor der Aufgabe stehen, Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen – obwohl sie selbst noch kaum richtig erwachsen sind. weiter
USA, F, LV, E 2025. Regie: Kristen Stewart. Mit: Imogen Poots, Thora Birch Start:
Bilder wie Gedankenblitze: Kristen Stewart bricht in ihrem Regiedebüt The Chronology of Water beherzt mit den Konventionen linearen Erzählens. Vieles bleibt schemenhaft in diesem Drama um sexuellen Missbrauch, Selbstzerstörung und die erlösende Kraft des Schreibens. weiter
USA 2026. Regie: Maggie Gyllenhaal. Mit: Jake Gyllenhaal, Christian Bale Start:
Regisseurin Maggie Gyllenhaal vernäht in ihrer Frankenstein-Neuinterpretation Stile und Genres zu einem Monster von einem Film. Kohärenz sucht man vergeblich, The Bride! lebt ganz von seiner Hingabe an den eigenen Irrsinn. weiter