Raoul Ruiz: Tot unter Lebenden

Arte zeigt einen noch kaum rezipierten Fernsehfilm des avantgardistischen chilenischen Filmemachers Raoul Ruiz, der zuletzt unter anderem durch seine Proust-Bearbeitung Die wiedergefundene Zeit (Le temps retrouvé, 1999) und sein Künstlerportrait Klimt (2006) auffiel. In Tot unter Lebenden (Une place parmi les vivants, 2003) wird im Paris der fünfziger Jahre der erfolglose Schriftsteller Ernest Ripper (Christian Vadim) vom Serienmörder Joseph Arcimboldo (Thierry Gibault) engagiert, seine fortlaufenden Bluttaten an Striptease-Tänzerinnen literarisch zu dokumentieren. Tot unter Lebenden läuft in der Nacht vom heutigen Samstag auf den morgigen Sonntag um 1.10 Uhr. (chh)
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